Mitgliederversammlung der DJK: „Ja“ zum Emsauen-Konzept Empfehlung

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Die Bagger können rollen: Warum die DJK-Mitglieder mit großer Mehrheit den Startschuss geben für ehrgeizige Bauprojekte in der Emsaue. Mit deutlicher Mehrheit und nur drei Gegenstimmen entschieden sich die Mitglieder der DJK BW Greven am Sonntag bei einer außerordentlichen Versammlung für den Bau von vier Tennisplätzen. Nun kann mit den konkreten Planungen und Umbaumaßnahmen begonnen werden.

Bereits ab dem 1. Mai sollen die ersten Sportler des ehemaligen Top Tennis-Vereins die Plätze in der Emsaue in Betrieb nehmen können. Im Zuge dessen werden auch die Duschen sowie Parkplätze erweitert. Zusätzlich sollen die Tennisspieler einen eigenen Aufenthaltsraum – direkt neben dem Gebäude der DLRG – bekommen. Viele Mitglieder hatten am Sonntag enorme Zweifel, dass das Konzept so kurzfristig umgesetzt werden kann – nicht einmal drei Monate soll es bis zur Eröffnung dauern. Doch diese Zweifel konnte Rainer Koch aus dem DJK-Präsidium schnell beseitigen: „Die Verhandlungen für den Kauf der 3374 Quadratmeter sind bereits geführt. Es bedarf nur noch der Zustimmung. Ebenfalls könnte ab Montagmorgen mit dem Roden der Fläche begonnen werden.“

Auch der Schul- und Sportausschuss hat bereits Ende Januar über den geplanten Umbau diskutiert. „Selten hat die Stadt einem Vorhaben ohne Probleme und mit so großer Mehrheit zugestimmt“, erklärte Koch weiter. Auch für die Fußballer hat sich die Abstimmung am Sonntag gelohnt: Der inzwischen baufällige Tennenplatz wird zu einem Kunstrasenplatz umgebaut. Einen besonderen Dank sprach der stellvertretende Vorsitzende des Bereichs Sport, Reinhard Rothe, der Turn- und Gymnastikabteilung aus: „Silke Schlautmann und Sandra Weddeling haben die Bereiche Turnen und Gymnastik sowie Elternkind- und Kleinkindturnen einen großen Schritt nach vorne gebracht.“

Damit auch in Zukunft das Angebot vergrößert werden kann, soll im dritten Schritt eine Mehrzweckhalle gebaut werden. Die finanzielle Frage konnte schon im Vorfeld geklärt werden. Knapp 750 000 Euro wird die DJK für die ersten beiden Vorhaben investieren müssen – 268 000 Euro für die Tennisplätze samt Parkplätze, Warte- und Regenschutzhaus sowie für den Architekten.

„486 000 Euro haben wir für den Kunstrasenplatz einkalkuliert“, verriet Dirk Epping, der für den Bereich Finanzen zuständig ist. Für beide Bauabschnitte wird der Verein ein Darlehen aufnehmen, das durch Sponsoring sowie Beiträge getilgt werden soll. „Ebenfalls erklärte sich die Stadt bereit, eine Teilbürgschaft zu übernehmen“, so Epping weiter. Nach dem eindeutigen Ergebnis am Sonntag steht der Sportstättenentwicklung nichts mehr im Wege und die DJK kann ihr Konzept „Wir in der Emsaue“ weiter verfolgen.

Von Marleen Meyerhoff

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