Ferien auf Kosten des DFB Empfehlung

 

Die Egidius Braun Stiftung zeichnet Jahr für Jahr Vereine für ihr Engagement im Jugendbereich aus. In diesem Jahr gehört die DJK Blau-Weiß zum Kreis derer, die eine Woche lang Ferien auf Kosten der Stiftung machen dürfen. Eine Woche Urlaub auf Kosten des DFB: In diesen Genuss kommen zwölf Mädchen und Jungen der DJK. Vom 10. bis 16. August verbringen die D-Jugendfußballer aus Greven auf Einladung der Egidius Braun Stiftung sieben Ferientage im hessischen Landenhausen. Es ist ein All-Inklusive-Urlaub, mit dem die Stiftung die Jugendarbeit des Vereins belohnt. Ausnahmsweise treffen sich die D-Junioren der DJK an diesem Samstagvormittag nicht auf dem Trainingsplatz, sondern im SportCentrum. Dort stimmen sie sich auf ihren Sommerurlaub ein. Mit einer Hausaufgabe: Unter Anleitung von Christiana Hardt und Norbert Gellenbeck, die die Gruppe in das Zeltlager nach Landenhausen begleiten, basteln sie an einer Lagerfahne und erdenken einen Sketch.

Die DJK gehört zum Kreis der acht Vereine aus dem Gebiet des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen, die in diesem Jahr den Zuschlag der Stiftung erhalten haben. Voraussetzung war eine Bewerbung, die Thomas Scheffler Talmann auf den Weg gebracht und in der sich der Verein von seiner besten Seite präsentiert hat. Die Förderung von Jungtrainern, regelmäßig durchgeführte Fußball-Camps in den Ferien, große Turnierveranstaltungen und Ausflüge abseits des Sportbetriebes waren offenbar überzeugende Argumente, die DJK zum zweiten Mal auszuzeichnen und in die Ferien einzuladen.

Für Norbert Gellenbeck eine schöne Bestätigung der Vereinsarbeit. „Aktivitäten außerhalb des Fußballs stärken das Miteinander und erhöhen die Vereinsbindung“, hält der Fußballabteilungsleiter große Stücke auf die Initiative. Die Einladung als Dankeschön an engagierte Fußballvereine kommt gut an. Zumal die Stiftung sämtliche Kosten für An- und Abreise, Unterbringung, Verpflegung und Rahmenprogramm übernimmt.

Reiseziel der Grevener Nachwuchskicker, ihren beiden Betreuern sowie den übrigen 130 Teilnehmer, ist Landenhausen, wo eine Zeltstadt errichtet ist. Auf dem Programm stehen Ausflüge, gesellige Abende und Feiern, also alles, was ein Ferienlager auszeichnet. Natürlich steht der Fußball in seinen verschiedenen Spielformen im Vordergrund, die Veranstalter legen jedoch Wert darauf, das Rahmenprogramm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. „Wichtig ist das Miteinander“, wie Klaus Heise betont. Der Westfale koordiniert im Auftrag der Stiftung seit Anbeginn die Freizeiten: „Wir legen viel Wert auf das gemeinsame Erleben. Das beginnt schon mit dem gemeinsamen Essen.“

„Fußball – mehr als ein 1:0“″: So wünscht es sich der Ideengeber der Freizeiten, mit denen sich die nach ihm benannte Stiftung bundesweit rund 100 Vereine bedenkt. Ein Dankeschön, das bei zwölf Grevener Nachwuchskickern Vorfreude auf die bevorstehenden Ferien weckt.

Von Sven Thiele