Montag, 31 Oktober 2016 22:09

„Absolute 1a-Lösung“ – DJK Greven weiht Tennisplätze ein Empfehlung

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Wer sich die ersten Bälle um die Ohren schlagen darf, steht nicht ernsthaft zur Diskussion. Zwei der Macher sind es, die am Sonntagnachmittag den Premieren-Aufschlag ausführen: Rainer Koch gegen Winfried Klemens heißt das erste Duell. Letztgenannter, Abteilungsleiter der blau-weißen Tennisabteilung, bilanziert nach dem kurzen Showmatch gegen den DJK-Vizepräsidenten: „Ein richtig gutes Gefühl!“ Mit den Finalspielen der Vereinsmeisterschaften hat die DJK Greven ihre funkelnagelneuen Tennisplätze in der Emsaue in Betrieb genommen – später als zunächst erhofft, dafür aber mit deutlich mehr Ballwechseln als befürchtet. Denn dass das neongelbe Spielgerät Ende Oktober noch derart ausgiebig über das rote Ziegelmehl sausen kann, ist ja nun mal alles andere als selbstverständlich. Das Wetter und zahlreiche begeisterte Tennis-Asse spielen mit, rund um die vier Plätze herrscht Euphorie. „Die Lage ist unvergleichbar“, meint Winfried Klemens. „Diese Anlage an diesem Standort, das ist Werbung für den Verein und für unseren Sport.“

Dafür haben sie tief in die Tasche gegriffen: Etwa 285 000 Euro berappte die Abteilung, ein teurerer Spaß als zunächst erwartet. Aber eine Investition in die Zukunft, ist sich Klemens sicher. Und eine Investition in eine Sportart, die es – Angelique Kerbers jüngste Sternstunden hin oder her – vielerorts schwer hat. Woanders wird fusioniert, bei der DJK wird gebaut: „Unsere Mitgliederzahlen sind zum Glück ziemlich konstant“, erklärt der Abteilungsleiter. Die Entscheidung für das kostspielige Bauprojekt, sie sei auch beste Prävention gegen drohenden Mitgliederschwund: „Wir schaffen für unsere Aktiven eine neue Heimstätte“, freut sich Winfried Klemens. Wer weiß, ob sich der eine oder andere ansonsten andernorts umgeschaut hätte, nachdem der Pachtvertrag für die alten Plätze an der Gutenbergstraße ausgelaufen war.

Übergangsweise, während der etwas mehr als halbjährigen Bauphase, konnten die Blau-Weißen die Anlage des TC GW Reckenfeld mitnutzen. Lediglich eine große Hilfe, für die sich die Initiatoren im neuen Jahr mit einer offiziellen Eröffnungsfete bedanken wollen. Auch Klemens‘ und Kochs Mitstreiter aus dem DJK-Projektteam leisteten viel mehr als bloß Dienst nach Vorschrift für eine Tennisanlage auf dem aktuellsten Stand: 3400 Quadratmeter groß, eine top-moderne Entwässerungsinstallation, drumherum das Ganze bald auch noch hübsch begrünt. „Eine absolute 1a-Lösung“, findet Winfried Klemens.

Von Stefan Bamberg

 

 

Gelesen 793 mal Letzte Änderung am Montag, 31 Oktober 2016 22:11

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