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Schwierige Prognose für BW Greven

Milan Heidkamp wird im mittleren Paarkreuz punkten müssen, wenn die DJK gegen Brackwede bestehen will. Ratlos sind die DJK-Verantwortlichen ob des jüngsten Leistungsabfalls ihres Spitzenspielers Max Haddick (kleines Bild). Foto: Stefan Bamberg Milan Heidkamp wird im mittleren Paarkreuz punkten müssen, wenn die DJK gegen Brackwede bestehen will. Ratlos sind die DJK-Verantwortlichen ob des jüngsten Leistungsabfalls ihres Spitzenspielers Max Haddick (kleines Bild). Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Der siebte Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga hält für das Team der DJK BW Greven erneut eine anspruchsvolle Aufgabe bereit. Am Sonntag (11 Uhr) empfängt das Team von Kapitän Matthias Kaltmeier den Tabellenvierten SV Brackwede III in der heimischen Emshalle.

Nun stellt das Team aus Ostwestfalen sicher keine unlösbare Aufgabe dar – aufgrund personeller Engpässe aber wird die verbleibende Belegschaft nahe amOptimum spielen müssen, um die volle Punktzahl gutgeschrieben zu bekommen.

Zusätzlich zum planmäßige Ausfall von Torsten Radke (privat verhindert) kommt die verletzungsbedingte Zwangspause ihres Routiniers Reinhard Rothe, der schon seit Wochen an einer Handverletzung laboriert. Ein Einsatz Rothes ist mehr als fraglich – allenfalls taktische Gründe sprechen dafür, den 60-Jährigen an die Platte zu schicken. Dann zumindest dürften Heidkamp und Kaltmeier auf ihren angestammten Positionen spielen und müssten nicht „aufrücken“.

„Ich habe so eine lange Verletzungspause im Tischtennis noch nie gehabt. Ich habe auch keine Ahnung, wie lange ich damit noch herumlaborieren werde – für mich persönlich und das Team ist das keine einfache Situation“, sagt Rothe. Nichtsdestotrotz wolle die Mannschaft gegen Brackwede wieder angreifen und versuchen, wieder etwas Zählbares zu holen.

„Die Bielefelder sind ein absoluter Großverein, dessen Erste in der 3. Bundesliga spielt und die Zweite in der NRW-Liga.“ Die dritte Mannschaft, am Sonntag Gegner der DJK ist gespickt mit Routiniers, die allesamt schon in höheren Spielklassen aktiv waren.

Nach einem schwachen Saisonstart hat sich das Team um Kapitän und Spitzenspieler Lars Lückmann gefangen und sich mit zwei klaren Siegen über Hiltrup und Elsen mit nunmehr 6:4 Punkten ins Mittelfeld geschoben. Da die Liga enorm ausgeglichen ist (zwischen der DJK auf Platz acht und dem Tabellenletzten Harsewinkel liegen nur zwei Punkte - bis zu Platz vier sind es aber auch nur zwei Punkte) würde der DJK jeder Punktgewinn helfen.

Die DJK tritt voraussichtlich in der Besetzung Haddick, (Rothe), Heidkamp, Bothe, Kaltmeier und Sithamparanathan an. Für das Doppel darf sich Youngster Roman Lakenbrink Hoffnung auf einen Einsatz machen.

Neben Rothes Verletzung macht sich die Mannschaft momentan Sorgen um die Form von Spitzenspieler Max Haddick, der in Lippstadt zwei unerwartet deutliche Niederlagen kassierte. Speziell aber im unteren und mittleren Paarkreuz sollte für die DJK einiges Möglich sein. Auch im Doppel wähnen sich die Grevener nicht schlechter aufgestellt als die Gäste.