Nichts wie raus aus dem Tabellenkeller – schafft Greven den nächsten Sieg?

Vor allem die Doppelpaarungen der DJK (hier Max Haddick und Stephan Bothe) konnten zuletzt überzeugen. Foto: Stefan Bamberg Vor allem die Doppelpaarungen der DJK (hier Max Haddick und Stephan Bothe) konnten zuletzt überzeugen. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Durchatmen bei den Tischtennis-Herren der DJK: Am vergangenen Wochenende holte der Verbandsligist im Keller-Duell die so wichtigen Punkte gegen den direkten Konkurrenten aus Mennighüffen. So richtige Weihnachtsstimmung mag bei den Blau-Weißen aber nicht aufkommen, noch steht das Team um Kapitän Matthias Kaltmeier auf einem Abstiegsrang.

Den allerdings könnte der Aufsteiger an diesem Wochenende verlassen: Am Sonntag (11. Dezember) ist die DjK BW Avenwedde zu Gast.

„Die Gütersloher hatten mit vier Siegen in Serie einen großartigen Saisonstart“, weiß Reinhard Rothe. Ihm ist aber nicht entgangen, dass die Bilanz seither durchwachsen aussieht (5:7 Punkte). „Wir hoffen natürlich, dass die ein bisschen müde geworden sind.“

Greven wird erneut auf den erkrankten Milan Heidkamp verzichten müssen. „Mit ihm wäre unsere Chance sicher größer gewesen“, bedauert Rothe. So aber tritt das Team in der gleichen Besetzung wie beim 9:7-Sieg gegen Mennighüffen an. Der 60-Jährige unterstreicht noch einmal die Relevanz der Partie: „Mit dem letztwöchigen Sieg haben wir zwar den Anschluss ans Mittelfeld geschafft, aber mit einem weiteren Punktgewinn könnten wir sogar den Abstiegs-Relegationsplatz verlassen.“

Avenwedde hat eine routinierte Mannschaft, deren meiste Aktiven auch schon Oberligaerfahrung haben. Auch die Doppel sind durchaus gefährlich. Das Grevener Team gleichwohl muss sich nicht verstecken; zuletzt punkteten die Paarungen zuverlässig.

Im oberen Paarkreuz sollte Max Haddick mindestens einmal punkten können, wie Rothe erwartet. Seine eigene Formkurve zeige zwar nach oben, „ob es schon für einen Einzelsieg reichen wird“, müsse man allerdings abwarten. Stephan Bothe und Torsten Radke haben schwere Aufgaben in der Mitte zu lösen; im unteren Paarkreuz haben die Avenwedder mit Joel Faal einen der besten Akteure der Liga. Hier werden Matthias Kaltmeier und Rajee Sithamparaanathan ihre Chance suchen. „An Position sechs müssen ohnehin Punkte kommen, wenn wir eine Siegchance haben wollen“, glaub Rothe.

Auch im letzten Heimspiel des Jahres hofft der Aufsteiger auf tatkräftige Unterstützung durch die Zuschauer.