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Jugendhallenturniere boomen Empfehlung

Nein, die Sache mit Spiel, Spaß, Spannung hat Jan Policnik von der Fußballabteilung der DJK BW Greven nicht von den berühmten Schokoladen-Eiern. Wenn er über die Hallenfußballturniere in und um Greven spricht, dann verdichtet sich das Erfolgsmodell aber auf diese Bausteine. Hinzu aber kommt ein weiterer, der nicht ganz unwesentlich ist: Ferien.

Jan Policnik: In den Weihnachtsferien haben sowohl die Kinder als auch die Eltern und Großeltern Zeit. Im Zweifelsfall kommen die alle in die Halle zum Zuschauen. Den Freizeitwert der Veranstaltungen darf man glaub ich nicht unterschätzen.

Im Seniorenbereich ist Hallenfußball – mit Ausnahme der Münsteraner Stadtis – eher auf dem Rückzug...

Jan Policnik: Das ist so. Aber ich glaube, die Erwachsenen sind auch ganz froh, mal etwas Pause zu haben. Bei den Kleinen ist das anders. Die haben im September ihr letztes Spiel draußen – für die ist die Hallenrunde eine super Option die Zeit zu überbrücken.

Das heißt, Sie sind mit der Resonanz zufrieden?

Jan Policnik: Mehr als das – wir waren relativ schnell soweit, dass wir eine Warteliste aufmachen mussten. Insbesondere Teams aus dem Ruhrgebiet wissen das sehr zu schätzen, dass wir hier mit einer Rundum-Bande spielen. Das gibt es dort wohl nicht so häufig. Umgekehrt: unsere eigenen Trainer schätzen es auch sehr, mal etwas weiter weg zu fahren für ein Hallenturnier. Die klagen oft, dass man andernfalls immer gegen die gleichen Gegner spielt.

Von Ulrich Schaper - WN