DJK feiert nach 9:6-Erfolg über Hiltrup den Klassenerhalt Empfehlung

Kein Weg zu weit: Rajeevan Sithamparanathan nutzt den ganzen Auslauf in der Emssporthalle aus. Foto: Ulrich Schaper Kein Weg zu weit: Rajeevan Sithamparanathan nutzt den ganzen Auslauf in der Emssporthalle aus. Foto: Ulrich Schaper Foto: Ulrich Schaper

Mit 9:6 setzte sich die DJK gegen den abstiegsbedrohten TuS Hiltrup durch und wischte ihrerseits jedweden Zweifel über den Klassenerhalt beiseite – auch rechnerisch kann nix mehr schief gehen. BW Greven bleibt Verbandsligist. Hoch verdient, das kann man drei Spieltage vor Saisonende festhalten

„Uns allen ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen“, sagte Stephan Bothe. „Wir sind erleichtert, das so frühzeitig geschafft zu haben. Ich glaube, auf Nervenkitzel hatte keiner von uns Lust.“

Dabei war die Begegnung mit Hiltrup vom Energieniveau alles andere als ein Sonntagnachmittagsspaziergang mit Oma und Opa; im Entertainmentbereich gibt es in der Verbandsliga derzeit wohl nicht viele Mannschaften, die BW Greven das Wasser reichen können.

Nachdem das lange Wochen überragende Spitzendoppel Bothe/Haddick in seinem Formtief sitzen blieb, und auch Sithamparanathan und Heidkamp ihr Doppel verloren gaben, rannten die Gastgeber zunächst einem 0:2 Rückstand hinterher. Zumindest Reinhard Rothe und Kapitän Matthias Kaltmeier sorgten für eine annehmbare Ausgangssituation vor den Einzeln. Bis zum 3:4 konnte sich dann kein Team wirklich absetzen, dann brachten Rajeevan Sithamparanathan und Spitzenspieler Max Haddick mit ihren Auftritten die DJK in Führung.

Nachdem er bereits der Reserve am Freitag geholfen hatte, die Klasse zu sichern, schickte sich Sithamparanathan an, das gleich für das Verbandsliga-Team zu tun. Es ist ja schon häufiger vorgekommen, dass er die Sehkraft der Zuschauer und seiner Gegenspieler überfordert hatte – zum wiederholten Mal zeigte er sich gestern von seiner besten Seite und steuerte zwei Einzelsiege bei (Bothe: „Das ist nicht hoch genug einzustufen, was er leistet“). Auch Milan Heidkamp belohnte sich für seinen unermüdlichen Einsatz und schlug Hiltrups Nummer zwei, Julian Scherzinger.

Danach war die DJK obenauf und verweigerte den Gästen jedwede Entfaltungsmöglichkeit. „Wie so oft war das eine Gemeinschaftsleistung. Jeder einzelne – und auch die Spieler, die heute nicht zum Einsatz kamen, haben das geschafft.“