Grevener auf gleicher Augenhöhe Empfehlung

Stephan Bothe punktete im Einzel und im Doppel. Er bot eine starke Leistung in Avenwedde. Foto: Stefan Bamberg Stephan Bothe punktete im Einzel und im Doppel. Er bot eine starke Leistung in Avenwedde. Foto: Stefan Bamberg

Die Tischtennisspieler der DJK BW Greven kehrten mit einer 5:9-Niederlage vom Gastspiel in Avenwedde heim. Sie enttäuschten aber nicht. Das hatte Gründe.

Zwar kehrte die Verbandsliga-Mannschaft der DJK BW Greven mit einer 5:9-Niederlage vomGastspiel beim Tabellenzweiten DJK BWAvenwedde heim. Gleichwohl konnten Grevens Tischtennisspieler mit dem Ergebnis leben: „Wir haben uns nicht blamiert und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten teuer verkauft“, befand Matthias Kaltmeier.

Die Worte des Grevener Mannschaftssprechers waren nachvollziehbar. Denn die Gäste mussten beim stärksten Team der Rückrunde mit Milan Heidkamp und Torsten Radke gleich zwei Stammspieler ersetzen. Da die Blau-Weißen ihre zweite Mannschaft nicht schwächen wollten, verzichteten sie darauf, dort Anleihen zu nehmen. Stattdessen rückten Rolf Zimmermann und Axel Totzke nach. Für sie ging es im Wesentlichen darum, Verbandsliga-Luft zu schnuppern. Beide nutzten ihre Chance.

Im Eingangsdoppel setzten Maximilian Haddick und Stephan Bothe eine Zeichen besonderer Qualität. Nach hartem Kampf gewann das Grevener Doppel gegen Florian Sage­müller und Martin Wiese mit 3:2 (11:7, 13;11, 1:11, 8:11, 11:9). Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier unterlagen zwar mit 0:3. Doch waren Satzergebnisse von 10:12, 9:11 und 11:13 äußerst knapp, und mit einem Quäntchen mehr Glück aufseiten der Grevener hätte das Spiel auch anders ausgehen können.

Anschließend vermochte auch Stephan Bothe im Einzel zu überzeugen. So gewann er den Vergleich mit Jannis Bohlmann mit 3:0 (16:14, 11:4, 11:9). Ebenso wie Bothe behaupteten sich auch Reinhard Rothe (11:7, 11:3, 11:8), Maximilian Haddick (11:7, 11:9,8:11, 11:7) und Matthias Kaltmeier (11:1, 11:9, 11:13, 11:5) in drei weiteren Einzeln. Rothe, Kaltmeier und Haddick trotzten ihren Widersachern jeweils einen fünften Satz ab. Allein darin kommt zum Ausdruck, dass die Blau-Weißen durchaus ebenbürtig waren. Am Ende waren beide Teams zufrieden. Die Grevener, weil sie ihr Gesicht wahrten, und die Avenwedder, weil sie mit dem Sieg Platz zwei sicherten.