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Dienstag, 27 September 2016 12:53

Sportliche Netzwerker

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Greven. Am vergangenen Freitag war es soweit: das Teppich Curling Turnier der Vorstände des DJK Kreisverbandes Münster feierte in Mecklenbeck Premiere.  16 Mitspieler in acht bunt zusammen gewürfelten Vorstände-Teams ermittelten in spannenden Spielen ihren Meister und Pokalgewinner. Vorstände sechs Vereine, darunter auch die DJK Blau-Weiß mit Stephan Bothe und Sven Thiele, bewiesen, dass sie etwas von Teamarbeit verstehen.

Mittwoch, 22 Juni 2016 12:02

„Finger weg von der Emsaue“

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Wohnbebauung auf DJK-Sportflächen? Diese Zukunftsvision passt den DJK-Verantwortlichen gar nicht: Die Stadtplanung erwägt offenbar, nicht nur das Setex-Areal mit Wohnbebauung zu überplanen, sondern auch das angrenzende DJK-Sportgelände. Das birgt Konfliktpotenzial. Ein Satz des Stadtplaners bringt den Präsidenten und den Vorsitzenden der DJK in Harnisch: Es sei „zwingend erforderlich, den Siedlungsraum zwischen Münsterdamm und Emsdeich, beginnend mit den Flächen südlich des Hallenbades, bezüglich der dort planerisch dargestellten und teilweise vorhandenen Nutzungen zu überdenken.“ Präsident Stephan Bothe und Vorsitzender Sven Thiele sind angesichts dieser Äußerungen aus der Vorlage zum neuen „Setex-Quartier Greven“ fassungslos. Weiß die eine Hand im Rathaus nicht, was die andere tut? Nach den Gesprächen mit der Stadt Anfang des Jahres, an denen auch der Erste Beigeordnete Wolfgang Beckermann beteiligt war, hieß es im Fazit zum Bau der Tennisplätze: „Dadurch wird der Standort Emsaue gestärkt.“

„Sehr gute Gespräche mit der Verwaltung“, bilanzieren die beiden DJKler. Auch die Erweiterung des Sportlerheims für Eltern-Kind-Turnen, Senioren-Gymnastik und Fitness sowie die Schaffung eines Kunstrasenplatzes lösten nach Einschätzung von Thiele und Bothe „Begeisterung“ bei den Beteiligten aus der Stadtverwaltung aus. Der folgt aufseiten der Sportler nun die Ernüchterung. „Das ist existenziell bedrohlich“, weisen beide stadtplanerisches Begehren zurück. „Welche Bank gibt uns denn vor dem Hintergrund solcher Pläne noch Kredite für die notwendigen Investitionen?“, fragt der Präsident und verweist auf einen weiteren Satz in der Vorlage: „In diesem Kontext muss auch die Frage zu beabsichtigten Investitionen in diesem Raum kritisch hinterfragt werden, soweit diese auf nicht absehbare Zeit eine Bereitstellung von Wohnbauland . . . behindern können.“ Eine klare Antwort gibt darauf Sven Thiele: „Es kann doch nicht sein, dass für ein paar Filetgrundstücke öffentlicher Freizeitraum geopfert wird.“ Beide Sportvertreter sind sicher: „Da gibt es Gegenwind aus der Bürgerschaft.“ Die Menschen bräuchten eine zentrale Spiel- und Sportstätte. „Oder soll der Sport in den Airportpark verbannt werden?“, fragt Thiele provokant und verweist auf Beispiele, wo Städte und Gemeinden genau das gemacht hätten. „Schauen Sie nach Ladbergen. Sport im Gewerbegebiet. Schrecklich.“ Wobei Bothe und Thiele deutlich machen, dass gegen die Pläne für das Setex-Quartier südlich des DJK-Geländes (wir berichteten) nichts einzuwenden sei. Gewährleistet werden müsse allerdings, dass die Aktivitäten aus dem Gelände keine Beschränkung erfahren dürften. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Deutlich machen die beiden auch, dass die Sportstätten nicht nur durch die DJK genutzt würden. „Das ist ja auch das einzige Leichtathletikgelände, das vom TVE genutzt wird. Zudem stünde die Anlage auch Grevens Schulsport zur Verfügung.“ „Diese Pläne der Stadtplanung schweben nun wie ein Damoklesschwert über uns,“ erklärt Stephan Bothe während eine Pressegesprächs.

Die Botschaft der beiden DJKler lautet daher unmissverständlich: „Finger weg von der Emsaue!“

Von Ulrich Reske

Sonntag, 03 April 2016 21:50

Ausgezeichnet in Sachen Kinderschutz

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Kreissportbund begrüßt Engagement der DJK. Sportvereine übernehmen Verantwortung in Sachen Kinderschutz. Auch die DJK Blau-Weiß Greven hat sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Rassismus, sexualisierter Gewalt und Mobbing in besonderem Maße verschrieben. Gemeinsam mit 17 anderen Vereinen aus dem Kreisgebiet wurde die DJK deshalb vom Kreissportbund für ihr Engagement ausgezeichnet. Vor dem Hintergrund zunehmender Missbrauchsfälle hat der Gesetzgeber zwingende Regelungen auch für ehrenamtliche Sportvereine erlassen. Zu den Maßnahmen, die die Vereine seit dem vergangenen Jahr umsetzen, gehört unter anderem das Einholen von Führungszeugnissen der Übungsleiter und Trainer. Die DJK hat den Personenkreis ausgeweitet auf alle Funktionsträger im Verein.  Rund 100 Menschen, die sich innerhalb der DJK engagieren, bekennen sich auf diese Weise zu ihrer Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

Koordiniert wird der Kinderschutz bei der DJK, der sich nicht nur auf die Führungszeugnisse beschränkt, sondern auch Fortbildungsmaßnahmen für Vereinsmitarbeiter beinhaltet, vom Sportvorstand des Vereins. Diese Funktion bekleidet seit Anfang März Sandra Weddeling. Sie ist Nachfolgerin von Reinhard Rothe.

Die Kinder- und Nachwuchsförderung liegt Weddeling besonders am Herzen. Neben den Bemühungen in Sachen Kinderschutz will die Mutter von drei Kindern auch die Zusammenarbeit mit den Grevener Kindertagesstätten und Schulen weiterentwickeln. Die DJK ist zertifiziert als „Kinderfreundlicher Sportverein“ und arbeitet bereits mit neun Grevener Kitas und Familienzentren zusammen. Mit der Martin-Luther-Grundschule ist ebenfalls eine Vereinbarung geschlossen worden. Mit eine weiteren Grundschule steht der Verein derzeit in Gesprächen.

Bild: Sandra Weddeling freut sich über die Auszeichnung für die DJK in Sachen Kinderschutz.

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Mittwoch, 16 März 2016 19:48

Abschluss-Sporteln lockt 200 Besucher an

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200 Besucher haben am letzten Sporteln in diesem Winter teilgenommen. Doch für die nächste Hallensaison gibt es schon Pläne. Am vergangenen Sonntag waren erneut viele kleine Sportel-Fans mit ihren Eltern in die Mühlenbachhalle gekommen und wurden dabei zum ersten Mal von Erzieherinnen des Familienzentrums St. Martinus an den zahlreichen Turnstationen betreut. „Zum Abschluss der Sportel-Saison wollten wir noch einmal alles aufbauen, was der Geräteraum hergab“, erzählt Silke Schlautmann von der DJK Greven. So freuten sich die jungen Gäste über Wackelbrücken, Rutschen, Balancierstationen und eine große Wellenbahn. Natürlich durfte auch das DJK-Maskottchen Emil nicht fehlen. Dieses Mal hatte Emil sogar kleine Geschenke für die jungen Sportler dabei, um für die Aktion „Kinder stark machen“ zu werben. „Ein besonderer Dank geht auch an die Kreissparkasse Steinfurt, die durch ihre finanzielle Unterstützung das Sporteln in diesem Umfang ermöglicht hat“, heißt es in der Pressemitteilung der beiden Veranstalter. Dass trotz des strahlenden Sonnenscheins wieder knapp an die 200 Besucher in der Halle waren, freut die Veranstalter sehr. Für alle Beteiligten steht deshalb fest, dass im kommenden Winter weiter in der Halle gesportelt wird. Wer aber nicht bis zum nächsten Winter warten möchte, den lädt die DJK ein, bei ihrem breitgefächerten Sportangeboten schnuppern zu kommen.

Weitere Infos:  0 25 71 / 5 47 20.

Dienstag, 08 März 2016 20:29

Sportler ziehen ein, Flüchtlinge aus

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Das DJK-SportCentrum, auch Standort für DLRG und den Stadtsportverband, wird noch bis Ende April als Unterbringungsstandort für Flüchtlinge genutzt. Dann werden die Bewohner anderweitig untergebracht. „Ja“, bestätigen die beiden Vertragspartner kurz und knapp. Das DJK-Sport-Centrum, auch Standort für DLRG und den Stadtsportverband, wird noch bis Ende April als Unterbringungsstandort für Flüchtlinge genutzt. Eigentlich sah der Vertrag zwischen Stadt und DJK vor, dass das Haus Ende Februar wieder an den Sportverein hätte übergeben werden müssen. Nach einvernehmlichen Gesprächen mit dem DJK-Vorsitzenden Sven Thiele nutzt die Stadt das Haus zunächst weiter. „Bis Anfang Mai“, sagt Beate Tenhaken, Fachbereichsleiterin bei der Stadt Greven. Dann würden die Bewohner anderweitig untergebracht. Für den DJK-Vorsitzenden ist das zu spät. Im Mai will die DJK dort wieder arbeiten, auch weil dann die neuen Tennisplätze spielbereit sind, der Fußballbetrieb auf vollen Touren läuft und die Umkleidekabinen benötigt werden. Da die Räume noch renoviert werden müssten, sei ein früherer Umzug erforderlich, verdeutlicht Thiele.

Priorität allerdings hat für Beate Tenhaken zunächst die Räumung der Notunterkunft an der Ecke Emsdettener Straße / Nordwalder Straße. Das Gebäude, in dem jetzt noch Flüchtlinge untergebracht sind, weicht der Emstor-Bebauung.

Die derzeit entspanntere Situation des Flüchtlingszuzugs sieht Beate Tenhaken mit Vorsicht. „Das war zu dieser Zeit im vergangenen Jahr ganz ähnlich.“ Doch solange sich an den Fluchtgründen nichts ändere, sei spätestens mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wieder mit einem Anstieg der Zahlen zu rechnen. In Greven hofft man indes weiter, dass das Land hier eine Zentrale Unterbringungseinheit (ZUE) ansiedeln wird. Mit einer Entscheidung sei spätestens bis zum April zu rechnen. Diese Einrichtung könnte dafür sorgen, dass keine weiteren Flüchtlinge nach Greven geschickt werden, denn die Bewohner der ZUE würden auf die Zuweisungszahlen angerechnet.

Wenn aus der Flüchtlingsunterkunft in der Emsaue wieder das Sportlerheim wird, sind gleichwohl Änderungen in der Nutzung geplant. DJK-Vorsitzender Thiele macht auf den gestiegenen Platzbedarf seines Vereins aufmerksam. Verhandlungen zwischen Verein und Stadt sollen in Kürze geführt werden.

Von Ulrich Reske

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Donnerstag, 03 März 2016 21:32

Indoor-Soccer und Riesen-Lego

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200 Besucher kamen zum Familien-Sporteln in die Mühlenbachhalle. 

Unsere Bilderstrecke

 

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Die Bagger können rollen: Warum die DJK-Mitglieder mit großer Mehrheit den Startschuss geben für ehrgeizige Bauprojekte in der Emsaue. Mit deutlicher Mehrheit und nur drei Gegenstimmen entschieden sich die Mitglieder der DJK BW Greven am Sonntag bei einer außerordentlichen Versammlung für den Bau von vier Tennisplätzen. Nun kann mit den konkreten Planungen und Umbaumaßnahmen begonnen werden.

Bereits ab dem 1. Mai sollen die ersten Sportler des ehemaligen Top Tennis-Vereins die Plätze in der Emsaue in Betrieb nehmen können. Im Zuge dessen werden auch die Duschen sowie Parkplätze erweitert. Zusätzlich sollen die Tennisspieler einen eigenen Aufenthaltsraum – direkt neben dem Gebäude der DLRG – bekommen. Viele Mitglieder hatten am Sonntag enorme Zweifel, dass das Konzept so kurzfristig umgesetzt werden kann – nicht einmal drei Monate soll es bis zur Eröffnung dauern. Doch diese Zweifel konnte Rainer Koch aus dem DJK-Präsidium schnell beseitigen: „Die Verhandlungen für den Kauf der 3374 Quadratmeter sind bereits geführt. Es bedarf nur noch der Zustimmung. Ebenfalls könnte ab Montagmorgen mit dem Roden der Fläche begonnen werden.“

Auch der Schul- und Sportausschuss hat bereits Ende Januar über den geplanten Umbau diskutiert. „Selten hat die Stadt einem Vorhaben ohne Probleme und mit so großer Mehrheit zugestimmt“, erklärte Koch weiter. Auch für die Fußballer hat sich die Abstimmung am Sonntag gelohnt: Der inzwischen baufällige Tennenplatz wird zu einem Kunstrasenplatz umgebaut. Einen besonderen Dank sprach der stellvertretende Vorsitzende des Bereichs Sport, Reinhard Rothe, der Turn- und Gymnastikabteilung aus: „Silke Schlautmann und Sandra Weddeling haben die Bereiche Turnen und Gymnastik sowie Elternkind- und Kleinkindturnen einen großen Schritt nach vorne gebracht.“

Damit auch in Zukunft das Angebot vergrößert werden kann, soll im dritten Schritt eine Mehrzweckhalle gebaut werden. Die finanzielle Frage konnte schon im Vorfeld geklärt werden. Knapp 750 000 Euro wird die DJK für die ersten beiden Vorhaben investieren müssen – 268 000 Euro für die Tennisplätze samt Parkplätze, Warte- und Regenschutzhaus sowie für den Architekten.

„486 000 Euro haben wir für den Kunstrasenplatz einkalkuliert“, verriet Dirk Epping, der für den Bereich Finanzen zuständig ist. Für beide Bauabschnitte wird der Verein ein Darlehen aufnehmen, das durch Sponsoring sowie Beiträge getilgt werden soll. „Ebenfalls erklärte sich die Stadt bereit, eine Teilbürgschaft zu übernehmen“, so Epping weiter. Nach dem eindeutigen Ergebnis am Sonntag steht der Sportstättenentwicklung nichts mehr im Wege und die DJK kann ihr Konzept „Wir in der Emsaue“ weiter verfolgen.

Von Marleen Meyerhoff

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Dienstag, 26 Januar 2016 20:14

Schmuddelwetter sorgt für Rekord

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Weit über 400 Besucher folgten der Einladung der DJK Blau-Weiß Greven und der Kita Kinderland zum ersten Sporteln der Wintersaison. Die Veranstalter freuen sich über diesen Besucherrekord und darüber, dass dieses Freizeitangebot von den jungen Grevener Familien so gut angenommen wird. Drei Stunden wurde getobt, geklettert und gespielt. „Bei dem nasskalten Wetter hatten wir schon mit einigen Besuchern gerechnet“, freut sich DJKlerin Sandra Weddeling. „Aber dass es im Endeffekt so viele waren, ist einfach sensationell.“ Auch der Elternrat des Kinderlandes kam mit dem Waffeln-Backen nicht hinterher. So musste zwischendurch noch spontan Teignachschub organisiert werden.

Am 28. Februar öffnet die Mühlenbachhalle wieder ihre Tore. Dann kann von 14 bis 17 Uhr weitergesportelt werden.

Montag, 18 Januar 2016 20:50

Feiern im SportCentrum Emsaue

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Derzeit wird ein Teil des SportCentrums  als Unterkunft für knapp 40 Flüchtlinge genutzt. Während zwei Umkleiden in Folge dessen nicht für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen, sind das Café sowie der Sportraum des Hauses nutzbar. Das Kursprogramm der DJK findet statt. Ebenso stehen die Räume für Feiern und Tagungen zur Verfügung. Ansprechpartner für Vermietungsanfragen ist Christian Sauerland (vermietung@djk-greven.de), DJK-Geschäftsstelle, Tel. 54720 (Montags und donnerstags ab 17 Uhr).

Montag, 18 Januar 2016 20:43

DJK-Neujahrsempfang mit 100 Gästen

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Rund 100 DJKler starteten am Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes gestärkt ins neue Jahr. Während ein sechsköpfiges Team ein reichhaltiges Frühstücksbuffet für die Übungsleiter und Abteilungsleiter auftischte, versüßten die Präsidiumsmitglieder Stephan Bothe und Rainer Koch den DJKlern den Jahresauftakt mit einer wegweisenden Botschaft. In Kürze will der Verein mit der Erweiterung der Sportanlage Emsaue beginnen. Die Pläne, die unter anderem den Bau von vier Tennisplätzen vorsehen, werden im Zuge einer Sondersitzung des Schul- und Sportausschusses am Mittwoch (20. Januar) Grevens Kommunalpolitikern vorgestellt und sollen danach zeitnah umgesetzt werden. Am 14. Februar ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung vorgesehen.

In ein neues Gewand gehüllt ist der Online-Auftritt (www.djk-greven.de) des Vereins. Stellvertretend für die Arbeitsgruppe, die in den vergangenen Monaten den Internetauftritt der DJK überarbeitet hat, präsentierte Heiner Jürgens am Sonntag die Ergebnisse und eröffnete den runderneuerten Auftritt.

Ferner wurden stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten drei Akteure der Fußballabteilung am Sonntag geehrt. Präsident Stephan Bothe zeichnete Norbert Gellenbeck, der als Abteilungsleiter die Geschicke der Fußballer lenkt, Thomas Scheffler-Talmann, der unter anderem den Spielbetrieb koordiniert, sowie Matthias Hölscher, der an der Spitze der Turnierorganisation steht, für ihre Verdienste im Sinne des Vereins aus.

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