Sonntag, 21 Februar 2016 16:15

DJK Blau-Weiß Greven - TV Borken 9:1

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In bester Besetzung empfing der Spitzenreiter der Tischtennis-Landesliga, die DJK Blau-Weiß Greven, den abstiegsbedrohten TV Borken, der wiederum mit zweifachem Ersatz anreiste. Insofern war die Begegnung dann ziemlich schnell entschieden und nach weniger als zwei Stunden wurden die Gäste aus dem Westmünsterland mit einem 9:1 nach Hause geschickt.

Erstmalig in der Rückrunde funktionierte der Start in den Doppeln perfekt. Alle drei Anfangsdoppel wurden relativ sicher gewonnnen und erbrachten eine vollkommen ungewohnte 3:0-Anfangsführung. Darauf konnte Reinhard Rothe dann aufbauen und schlug als erster Grevener überhaupt den Spitzenspieler der Gäste, Dirk Küpers und das gleich in 3:0-Sätzen total überzeugend. (Küpers hatte in den letzten Jahren alle seine Einzel gegen Grevener Kontrahenten gewonnen.) Zwar mußte Milan Heidkamp sich dann in einem spannenden Fünfsatzmatch dem jungen Jannik Weidemann 9:11 im 5. Satz geschlagen geben, doch das war's schließlich an Punkten für die Gäste. Stephan Bothe war absolut souverän (3:0 gegen Kuth) und auch Matthias Kaltmeier (22. Sieg in Folge) blieb mit 3:1 gegen Eimert vorne, doch Torsten Radke, Rajee Sithamparanathan und auch Milan Heidkamp in seinem zweiten Einzel (gegen Küpers!) mußten über die volle Distanz und siegten erst in fünf Sätzen.

Mit diesem Erfolg festigte die DJK ihre Tabellenführung und kann dem nächsten Auswärtspiel beim Schlußlicht in Selm gelassen entgegensehen.

Auch gegen die TSV Westfalia Westerkappeln II konnte die 2. Mannschaft der DJK Blau-Weiß Greven ihren Absturz in der Tabelle der Bezirksklasse nicht stoppen. Zwar wehrte man sich nach Kräften, doch am Ende nahmen die Gäste mit 9:5 beide Punkte mit nach Hause. Auf Seiten der DJKler überzeugte lediglich Andreas Asche, der beide Einzel im mittleren Mannschaftsdrittel gewann. Neben ihm gab es nur noch Siege durch Christian Pfingstl und Reservist Niko Janzen, sowie ein Anfangsdoppel.

Fünf Niederlagen in Folge ist die bislang niederschmetternde Rückrundenbilanz und am nächsten Wochenende reist man zum souveränen Tabellenführer nach Neuenkirchen, keine guten Aussichten. Aber immerhin haben die in der Abstiegszone stehenden Teams aus Ibbenbüren, Velpe und Emsdetten auch nicht gewonnen, so daß der Vorsprung für die DJK II immer noch vier Punkte beträgt und die Spiele gegen die beiden letztgenannten finden ja noch stat. Es ist also noch alles drin.

Die Landesliga-Herren der DJK BW Greven eilen derzeit von Sieg zu Sieg. Fast logisch, dass sie nun auch die Tabellenspitze erobert haben. Einer, der beharrlich seine Punkte abliefert, ist Matthias Kaltmeier. Der Grevener spielt an Position sechs und ist seit Monaten ungeschlagen. 20:0 lautet seine imposante Bilanz. Im Gespräch mit Sportredakteur Ulrich Schaper sprach er über einen möglichen Aufstieg und seine beeindruckende Siegesserie.

Herr Kaltmeier, Sie haben nun 20-Einzel-Siege in Serie gefeiert, was bedeutet Ihnen diese Zahl?

Matthias Kaltmeier: Das freut einen natürlich schon. Jeder gewinnt ja gerne. Und so eine Serie hat man nicht oft in seiner Laufbahn. Ich weiß, dass ich für die Position, an der ich aufgestellt bin – also im unteren Paarkreuz – sehr gut bin. Diese Konstanz hat mich dann aber auch selbst überrascht. Vor allem, weil ich ja mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet bin.

Fühlen Sie sich durch diese Serie jetzt unter Druck gesetzt? Haben Sie das Gefühl, immer gewinnen zu müssen?

Matthias Kaltmeier: Natürlich hat man immer den Ansporn, zu gewinnen. Ich will ja der Mannschaft durch meine Siege auch helfen. Ich merke das aber nicht, dass ich da jetzt einen besonderen Druck habe. Bei einigen Gegnern, die das wissen, merkt man, dass die besonders heiß sind, dieser Serie ein Ende zu setzen. Das ist für mich allerdings wiederum eine Motivation, das nicht zuzulassen.

Sie sind auf der Position sechs gesetzt, um Siege einzufahren. Haben Sie schon mal daran gedacht – aufgrund ihrer Leistung – ins mittlere Paarkreuz zu rücken?

Matthias Kaltmeier: Dem sind durch die Verbandsstatuten ja auch gewisse Grenzen gesetzt. Von der Leistung her könnte ich sicher auch im mittleren Paarkreuz spielen. Dort haben wir aber auch zwei gute Leute, die ihre Leistung bringen. Für die Mannschaft macht es mehr Sinn, dass ich dort spiele, wo ich derzeit gesetzt bin.

Wie viel Aufwand betreiben Sie, um die momentane Leistung abrufen zu können?

Matthias Kaltmeier: Wir haben drei Trainingszeiten pro Woche. Ich versuche, zumindest zwei davon wahrzunehmen.

Profitieren Sie auch von den erfahrenen Spielern, wie etwa Reinhard Rothe?

Matthias Kaltmeier: Reinhard ist ja nicht nur als Spieler sondern auch als Trainer erfolgreich gewesen und kann Hinweise geben. Oft sind das Dinge, die man bei sich selbst nicht so einfach identifizieren kann. Das hilft enorm, natürlich. Es ist auch nicht selbstverständlich, dass er diese Leistung so abruft. Er ist einer der ältesten aber auch einer der besten Spieler der Liga.

Hand aufs Herz: Wer gewinnt im Duell Alt gegen Jung?

Matthias Kaltmeier: Meistens Reinhard – mittlerweile gewinne ich aber häufiger.

Wie würden Sie selbst ihr Spiel beschreiben? Es gibt ja Spieler, die wurden wegen ihrer Defensiv- andere wegen ihrer Offensiv-Aktionen berühmt?

Matthias Kaltmeier: Einige Leute sagen, ich hätte ein komisches Spiel. Ich nehme das erst einmal als Kompliment. Ich bin ein relativ ballsicherer Spieler und versuche, wenig eigene Fehler zu machen. Ich habe ein gutes Auge und kann über die Platzierung der Bälle viel Druck machen – ohne wilde Angriffschläge riskieren zu müssen.

Gibt es Siege, die in besonderer Erinnerung geblieben sind?

Matthias Kaltmeier: Dazu zählt sicher der sehr glückliche Sieg gegen unseren ehemaligen Spieler Michael Wenk. Das Spiel hätte ich eigentlich nicht gewinnen dürfen. Aber so ist das: derjenige, der einen Lauf hat, hat dann auch noch Glück?

Vergisst man irgendwann, wie es sich anfühlt zu verlieren?

Matthias Kaltmeier: Ganz sicher nicht. Dazu verliere ich im Training noch oft genug.

Sonntag, 31 Januar 2016 21:53

DJK BW Greven verteidigt Tabellenspitze

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Mit der Coolness eines Spitzenreiters hat die DJK BW Greven die Begegnung gegen DJK TTR Rheine hinter sich gebracht. Selbst der erneute Fehlstart (1:2 nach den Anfangsdoppeln) konnte dem Tabellenführer der Tischtennis-Landesliga aus Greven nicht irritieren. Mit 9:3 wiesen die Gastgeber den Verfolger deutlich in die Schranken. Auch die neu formierten Doppelkombinationen führten nicht zum erhofften Erfolg. Heidkamp/Sithamparanathan wirkten gegen Nübel/Erpenstein zeitweise völlig desorientiert und unterlagen klar mit 0:3 und auch Rothe/Kaltmeier wussten, nach starkem ersten Satz, nicht zu überzeugen und verloren 1:3. Lediglich Bothe/Radke erkämpften sich in fünf Sätzen einen Sieg, zum zwischenzeitlichen 1:2.

Die beiden nun folgenden Spitzeneinzel stellten dann aber die Weichen in Richtung „Sieg“ für die Gastgeber: Sowohl Milan Heidkamp (12:10 im fünften Satz) als auch Reinhard Rothe (11:9 im fünften Satz) brachten ihre Einzel – nach großem Widerstand – knapp und etwas glücklich nach Hause. Stephan Bothe und Torsten Radke legten gleich mit klaren 3:0-Siegen nach und das zeigte bei den Gästen Wirkung.

Zwar konnte Dickmänken für die Rheinenser noch einmal verkürzen (3:0 gegen Sithamparanathan), doch danach „brannte nichts mehr an“. Der seit Monaten überragende Matthias Kaltmeier feierte seinen 20. Einzelsieg in Folge und Reinhard Rothe dominierte in seinem Einzel klar und holte sicher seinen zweiten Sieg.

Milan Heidkamp musste dann zwar gleich drei Matchbälle abwehren, doch mit Geschick und ein wenig Glück siegte er erneut 12:10 im fünften Satz und damit war die „Messe endgültig gelesen“. Unter dem Jubel der Zuschauer markierte Stephan Bothe, mit seinem zweiten Sieg den neunten und letzten Punkt. Damit dürften die Rheinenser, bei nunmehr fünf Punkten Rückstand auf die Blau-Weißen kaum noch für Platz eins in Frage kommen.

Mit diesem überzeugenden Erfolg verteidigten die DJKler die Tabellenspitze der Landesliga und sind nun seit 13 Spielen ungeschlagen (25:1) Punkte); eine beeindruckende Serie, die sie schon am kommenden Freitag in Burgsteinfurt fortsetzen möchten.

Sonntag, 24 Januar 2016 21:59

DJK III reicht 6-1 Führung nicht

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Am Ende ging den Grevenern sprichtwörtlich die Puste aus. Nach einer zunächst ganz starken Leistung führte die 3. Mannschaft der Tischtennissportler bereits 6-1 gegen Saxonia Münster, um dann doch noch mit 7-9 zu verlieren.

Ohne Michi Bloi, der parallel in der 2. Mannschaft aushalf, und Manni Dirkes stellten die DJKler die Doppel ganz kurios auf – und bekamen damit völlig recht. Als Doppel eins gemeldet, behielten Seeger/Mollenhauer die Oberhand in vier Sätzen. Das eigentliche beste Grevener Doppel, Bernhard Peine und Niko Janzen, traten gegen das Spitzendoppel der Saxonen an und schlugen diese recht überraschend 3:0. Zu guter Letzt siegten auch Mohring/Gadau ohne große Mühen mit 3:0.

Den Start nach Maß konnte Peine mit einem Erfolg im oberen Paarkreuz noch auf 4:0 ausbauen, doch der starke Einser der Münsteraner, Olaf Lindenblatt, verkürzte gegen Janzen. Aber Wolfgang Mohring und Dennis Seeger bauten in der Mitte den Vorsprung auf eben 6-1 aus, doch dann lief auf einmal gar nichts mehr.

Unten kamen Gadau und Mollenhauer nicht zum Zug, danach verloren auch Peine, Janzen und Mohring in Serie. Einzig Dennis Seeger konnte mit seinem zweiten Sieg noch einmal Hoffnung machen, doch nach zwei weiteren Niederlagen unten konnte auch das Doppel Seeger/Mollenhauer, jetzt gegen das starke Doppel Lindenblatt/Rump, nichts mehr reparieren, so dass am Ende die Münsteraner jubelten.

Ganz schlimm kam es für die 4. Mannschaft, die nicht einmal antreten. Nachdem kurzfristig Thomas Tenambergen kranksheitsbedingt ausfiel und das Team dann auch noch Ersatz an die Dritte stellen musste, standen auf einmal nicht mehr genug Spieler in den eigenen Reihen da, so dass die bereits angereisten Gäste von Borussia Münster V kampflos beide Punkte bekamen.

Sonntag, 24 Januar 2016 21:57

TSV Handorf - DJK Blau-Weiß Greven II 9:3

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Ohne Stammspieler Andy Tietmeier, für den Michael Bloi zum Einsatz kam, gab es fpür die 2. Herrenamnnschaft der DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Bezirksklasse beim in Bestbesetzung angetretenen eine 3:9-Niederlage.

Nach dem Verlust aller drei Anfangsdoppel und einer Niederlage von Peter Everding hieß es schnell 0:4 gegen die DJKler und da nutzte am Ende auch die brillante Vorstellung von Christian Pfingstl, der beide Handorfer Spitzenspieler mit 3:2 bezwang nicht so richtig was.

Erfreulicherweise zeigte sich der junge Darko Möller von seiner besten Seite und holte den dritten Gegenpunkt, nach starkem Spiel. Andreas Asche war so ein bißchen der Pechvogel der Partie, er verlor beide Einzel mit 2:3, doch insgesamt gab es am verdienten Sieg der Gastgeber nichts zu rütteln.

Nach jetzt vier Niederlagen in Folge (serienübergreifend) muß die DJK II nun den Blick nach unten richten, zumal zwei schwere Spiele (gegen Rheine III und Lengerich) folgen, damit der Abstand zum drittletzten Platz (fünf Punkte) gewahrt bleibt.

Sonntag, 24 Januar 2016 21:55

TSV Marl-Hüls II - DJK Blau-Weiß Greven 6:9

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Einen heftigen Kampf mußten die Tischtennisherren des Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven auswärts beim Aufsteiger TSV Marl-Hüls II bestreiten. Nach dreieinhalb Stunden und wechselvollem Spielverlauf aber konnte man letztlich dann doch seiner Favoritenrolle gerecht werden und einen 9:6-Sieg einfahren.

Zum Auftakt gingen beide Doppel verloren; vor allem Rothe/Pfingstl ließen hier mehrere Siegchancen gegen das Spitzendoppel der Gastgeber liegen und unterlagen 9:11 im 5. Satz.

Bothe/Kaltmeier bleiben etwas unter ihren Möglichkeiten und verloren 1:3. Nach diesem Rückstand aber legten die DJKler mächtig zu und holten Sieg auf Sieg bis zu einer 6:2-Fürhung. Das Doppel Sithamaparanthan/Radke gewann 3:1, dann kam, nach starkem Spiel,   ein 3:1-Sieg von Stephan Bothe über die Nummer eins, der Gastgeber, Dominik Reiss. Der klare 3:0 Erfolg von Reinhard Rothe über die Nummer zwei der Marler, Fischer, kam hingegen schon erwarteter. Das mittlere Paarkreuz, Rajee Sithamparanathan und Torsten Radke siegten beide knapp mit 3:2- Sätzen) schien dann die Weichen auf Sieg für die Blau-Weißen gestellt zu haben, zumal der zur Zeit schier unbesiegbare Matthias Kaltmeier an Position fünf souverän gewann, doch nach diesem 6:2 wendete sich das Blatt wieder und die Gastgeber kamen Spiel auf Spiel heran.

Trotz guter Leistungen mußten sich sowohl Christian Pfingstl (gegen Walter), Reinhard Rothe (gegen Reiss), als auch Stephan Bothe (gegen Fischer) den Gastgebern jeweils 1:3 beugen und als Torsten Radke praktisch chancenlos gegen Wiescholek unterlag, hieß es 6:6.

Glücklicherweise hatte Rajeevan Sithamparanathan eine "Sahnetag" erwischt und beherrschte seinen zweiten Gegner klar und da auch Matthias Kaltmeier, wenn auch mit einiger Mühe, seinen nunmehr neunzehnten Sieg in Folge in dieser Saison landete, ging es mit einer 8:6-Führung in das letzte Einzel und es war "Edelreservist" Christian Pfingstl vorbehalten, in einem nervenaufreibenden Spiel mit 3:1-Sätzen den neunten und damit den Siegpunkt zu markieren.

Ein mühevoller Sieg bei einem Abstiegskandidaten, aber da die Konkurrenz aus Lüdinghausen (8:8 in Ochtrup) und Rheine (Heimniederlage gegen Hiltrup) patzte, grüßt die DJK Blau-Weiß Greven nun alleine von der Tabellenspitze. Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, die Saison ist noch lang, aber gut aussehen tut es allemal und schon am kommenden Sonntag erwartet man die DJK TTR Rheine zum nächsten Topspiel und da wird man schon wieder hart gefordert.

Dienstag, 22 Dezember 2015 22:20

Tischtennis-Bezirksklasse Fazit der Hinrunde 2015/2016

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Eine fantastische 1. Serie spielte die 2. Tischtennismannschaft der DJK Blau-Weiß Greven in der Bezirksklasse. Als Aufsteiger belegt man zum Ende der Hinrunde einen großartigen sechsten Tabellenplatz, mit 12:10 Punkten.

Doch allzu sicher sollte man sich nicht fühlen, denn Abstiegsplatz 10 ist nur fünf Punkte entfernt und gerade zum Beginn der Rückrunde kommen einige Spiele, die in der Hinserie nur mit ein wenig Glück und sehr knapp gewonnen wurden (Ibbenbüren 9:6, Handorf 9:7, Lengerich 9:7) und die durchaus auch anders ausgehen können.

Leider konnte das Team um Mannschaftsführer Andreas Asche nicht immer komplett antreten, vor allem Youngster Darko Möller fehlte doch sehr häufig und mußte entsprechend ersetzt werden. An den beiden Spitzenpositionen des Teams hatten Christian Pfingstl (10 Siege - 10 Niederlagen) und Peter Everding (8 S - 10 N) schwer zu kämpfen, doch hier ist in der 2. Serie sicher noch ein bißchen mehr "drin". Überzeugen konnte an Position drei Andreas Asche, der trotz zwischenzeitlich erheblicher Gesundheitsbeschwerden als einziger im Team eine positive Bilanz (11 S - 8 N) vorweisen kann. Andreas Tietmeier lief an Position vier manchmal ein wenig "neben der Spur" (5 S - 11 N), doch wenn er seine Nerven in den Griff bekommt, sollte - bei seinem Potenzial - deutlich mehr möglich sein, als in der Hinrunde. Altmeister Rudi Richter bot einen zufriedenstellende Leistung (8 S - 8 N) und auch die beiden Doppel Pfingstl/Tietmeier (7 S - 3 N) und Everding/Richer (4 S - 5 N) boten ordentliche Ergebnisse. Aufgrund des häufigen Fehlens von Darko Möller mußte allerdings im dritten Doppel immer improvisiert werden, was dort dann zu 6 Siegen bei 10 Niederlagen führte.

Gleich zu Beginn der Rückrunde, Mitte Januar, muß die DJK II gegen den TV Ibbenbüren (Tabellenvorletzter mit 3:19 Punkten) einen Sieg landen, um den Abstand zur gefährlichen Zone groß genug zu halten.

Dienstag, 22 Dezember 2015 22:16

Tischtennis-Landesliga Fazit der Hinrunde 2015/2016

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Die Erwartungen weit übertroffen haben die Herren des Tischtennis-Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven. Nach Ende der Hinrunde belegt das Team von Mannschaftskapitän Matthias Kaltmeier mit 19:3 Punkten den zweiten Tabellenplatz, sogar punktgleich mit dem Tabellen-führer und Topfavoriten Union Lüdinghausen II., dem man immerhin ein 8:8-Unentschieden abtrotzen konnte.

Zunächst aber gab es einen Fehlstart. Ohne Neuzugang MilanHeidkamp und ohne Torsten Radke verlor man beim SC Arminia Ochtrup II mit 6:9. Doch nach dem dann folgenden 9:0-Kantersieg gegen den TSV Marl-Hüls II und dem bereits genannten Remis gegen Lüdinghausen lief es dann aber rund für die DJKler. Bis zum Ende der Serie gab es nur noch Siege, mit den zwischenzeitlichen Highlights eines 9:2 gegen den Tabellendritten aus Rheine und eines 9:5 gegen den seinerzeitigen Tabellenvierten TTC Münster II.

19:1 Punkte in Serie, zehn Spiele ohne Niederlage ist die stolze Bilanz nach dem Ochtrup-Spiel zum Auftakt und daran will man natürlich in der Rückrunde anknüpfen.

Die Spieler in der Einzelkritik:

Position 1:       Milan Heidkamp (3 Siege – 3 Niederlagen)

                        Der Neuzugang aus Oldenburg konnte aus terminlichen Gründen bislang nur

                        drei Spiele mitmachen und hatte, aufgrund fehlender Spielpraxis, einige

                        Startschwierigkeiten, doch zuletzt (zwei Siege in Hiltrup) ging es bei ihm

                        aufwärts. Für die Rückrunde hofft die Mannschaft auf den einen oder anderen

                        Einsatz mehr.

Position 2:       Reinhard Rothe (15 S – 6 N)

                        Der Altmeister spielte insgesamt eine gute Serie und bewies vor allem in den

                        Spitzenspielen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn Qualitäten und

                        zeigte, daß er immer noch ein Leistungsträger ist.

Position 3:       Stephan Bothe (16 S – 5 N)

                        Für seine berufliche und ehrenamtliche Belastung (als Präsident der DJK!) in

diesen für Sportvereine unruhigen Zeiten, und trotz fehlenden Trainings, bot er eine sehr starke Leistung, zumal er häufig an Position zwei antreten mußte, wenn Heidkamp fehlte.

Position 4:       TorstenRadke (8 S – 3 N)

                        Er fehlte leider desöfteren aus privaten Gründen, doch wenn er am Start war,

                        wußte er meist zu überzeugen. In der Rückrunde soll er zumindest in allen

                        Spitzenspielen dabei sein!

Position 5:       Rajeevan Sithamparanathan (10 S - 8 N)

                        Er kam, weil Heidkamp und/oder Radke fehlten, immer an Position drei oder                vier zum Einsatz und bot dort "Licht und Schatten". Wie so oft in den letzten

                        Jahren, bekam er seine Trainingsleistungen nicht kontinuierlich im Wettkampf

                        umgesetzt, daran muß er weiter arbeiten, aber inegsesamt enttäuschte er

                        nicht.

Position 6:       Matthias Kaltmeier (15 S - 2 N)

                        Der Kapitän des Teams begann an Position vier im ersten Spiel gleich mit zwei

                        Niederlagen, doch danach war er nicht mehr aufzuhalten. Immer stärker

                        werdend, verlor er in der 1. Serie kein einziges Spiel mehr und ist nunmehr                   seit fünfzehn Spielen unbesiegt!

Die Ersatzleute aus der Bezirksklassenmannschaft der DJK, Christian Pfingstl (3 S - 5 N) und Peter Everding (5 S - 2 N) boten großartigen Einsatz für das Team und halfen an vielen Stellen entscheidend mit, daß das Fazit der 1. Serie so positiv ausfällt.

Die Doppel waren ein schwieriges Kapitel in der Hinrunde. Für ein Spitzenteam ist eine Bilanz von 20 Siegen und 14 Niederlagen nicht ganz zufriedenstellend, doch das war vielfach auch der ständigen Ersatzgestellung geschuldet.

Dennoch taten sich vor allem Reinhard Rothe mit Ersatzmann Peter Everding hervor, die sechsmal zum Einsatz kamen und tatsächlich auch sechsmal siegten!

Ansonsten wurde viel ausprobiert; sowohl Bothe/Kaltmeier (5 S - 2 N), als auch Bothe/Sithamparanathan (3 S - 2 N) spielten ordentlich, hatten aber keine Konstanz.

Die restlichen 16 Doppel verteilten sich auf sieben Paarungen, so daß da keine nennenswerten Bilanzen zustande kamen.

Anfang Januar (Sonntag, der 10.1.2016) geht es mit der Rückrunde los, gleich mit dem Topspiel gegen den SCA Ochtrup II, gegen den man sich natürlich für die bisher einzige Saisonniederlage revanchieren möchte.

Die weiteren unmittelbaren Konkurrenten haben sich übrigens zur Rückrunde enorm verstärkt. Der SC Union Lüdinghausen hat einen Spieler (Marek Kurzepa, ehemaliger Zweitligaspieler) aus seinem Westfalenliga-Kader in die Landesligamannschaft heruntergemeldet, die DJK TTR Rheine hat sich mit Christian Michalke (vom TTV Mettingen) einen neuen Spitzenspieler geholt; beide Teams wollen offensichtlich mit aller Macht in die Verbandsliga aufsteigen. Die DJK will auch - muß aber nicht, insofern ist sie zwar gegen die beiden genannten Teams Außenseiter, doch Druck hat man in Greven nicht, vielleicht gibt das am Ende den Ausschlag?

Dienstag, 22 Dezember 2015 22:12

Stephan Bothe alter und neuer Vereinsmeister

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Zum Ende der Hinrunde standen bei den Tischtennisspielern der DJK BW Greven noch die Vereinsmeisterschaften an. In gemütlicher Runde wurden die Titel in Einzel und Doppel bei den Jugendlichen sowie bei den Herren ausgespielt. Ab 17:00 Uhr waren die Nachwuchsspieler der DJKler gefordert. Und zum Turnier waren auch alle Spieler der Jugend- und Schülermannschaft sowie einige zuschauende Eltern vertreten. Erwartungsgemäß gewann Timor Kemper bei den Jungen ohne Satzverlust. Umso spannender war aber das Duell um Platz zwei zwischen Marc Schulze Temming-Hanhoff und Ole Müther. Nach zwei direkten Duellen stand es immer noch Unentschieden, so dass ein letzter Satz entscheiden musste. Hier hatte dann Ole Müther das bessere Ende für sich. Bei den Schüler ging es nach einer Vorrunde im Viertelfinale weiter. Jonas Klaer überraschte mit einem Sieg gegen den favorisierten Jan Recker und zog ins Finale ein. Hier hatte er aber das Nachsehen gegen seinen Mannschaftskollegen Janis Stübing, der seinen ersten Titel holte. Dritter wurde neben Jan Recker auch Lukas Hartmann. Im Doppelfinale setzten sich Timor Kemper/Lukas Hartmann gegen Jan Recker/Simon Paul Jamroszczyk durch.

Die Konkurrenz der Herren war mit nur 12 Starten recht schwach besetzt, dafür aber umso spannender. Nachdem sich die Spieler mit Speis und Trank gestärkt hatten, spielten die Grevener in einem Vorgabesystem ihre Titel aus. Hier bekamen schwächere Spieler teilweise hohe Vorsprünge pro Satz mit auf den Weg, so dass es viele knappe Entscheidungen und einige Überraschungen gab. Besonders bei Titelverteidiger Stephan Bothe stand es mehrmals auf Messers Schneide. Er konnte sowohl im Viertelfinale gegen Andy Asche als auch im Halbfinale gegen Manfred Dirkes erfolgreich mehrere Matchbälle abwehren. Von diesen Erfolgen beflügelt gewann er anschließend das Finale gegen Matthias Kaltmeier klar, bereits zum dritten Male nacheinander. Neben Dirkes wurde auch Dennis Seeger aus der 4. Mannschaft überraschend Dritter. Kaltmeier gewann dafür den Titel im Doppel mit Routinier Rainer Hartmann. Hier belegten Andy Asche/Hans Beranek den 2. Platz. In der B-Konkurrenz setzte sich Hans Beranek vor Rainer Hartmann auch. Die Jugendspieler Jan Recker und Ole Müther, die ebenfalls bei den Herren an den Start gingen, freuten sich über den Pokal zum 3. Platz.

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