Tischtennis Artikel

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Sonntag, 25 September 2016 19:01

Die ersten Verbandsliga-Punkte

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greven - 

Die DJK BW Greven darf sich über die ersten beiden Verbandsligapunkte freuen: Mit 9:2 gewann das Team auswärts in Bexterhagen.

 

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Greven - 

Wie erwartet war für die Tischtennis-Herren der DJK BW Greven beim Spitzenreiter SV Bergheim wenig bis gar nichts zu holen. Das 5:9 aus Grevener Sicht dokumentiert aber erneut, dass der Aufsteiger mehr als nur Laufkundschaft in der Verbandsliga ist. Viel mehr als der Gegner aber machte dem DJK-Team die Luftfeuchte in der Bergheimer Sporthalle zu schaffen.

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Freitag, 16 September 2016 18:53

Die Macht der Kleinen

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Greven - 

Aufsteiger BW Greven bekommt es am zweiten Spieltag mit Spitzenreiter SV Bergheim zu tun. Das Team um Kapitän Matthias Kaltmeier fährt zwar als Underdog, nach dem couragierten Auftritt zum Saisonauftakt aber keineswegs mutlos zur Auswärtspartie.

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Dienstag, 06 September 2016 16:30

Lust auf mehr

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Der Neuzugang zaubert, der Altmeister seufzt: Nachdem Reinhard Rothe (kleines Bild) seinen Gefühlen freien Lauf ließ, lief es besser für die DJK. Neuzugang Max Haddick (großes Foto) und sein Team überzeugten trotz der 5:9-Niederlage. Foto: Stefan Bamberg

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Nachdem er mit seiner Mannschaft, der DJK Blau-Weiß Greven, am letzten Wochenende den heiß ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat, steht für Reinhard Rothe nun eine wietere Herausforderung auf dem Spielplan, nänmlich die Deutschen Einzelmeisterschaften der Senioren in Kassel.

Reinhard Rothe wird in der Senioren 60-Altersklasse aufschlagen und wird sich dort mit den besten Spielern seiner Altersgruppe messen. Natürlich gibt es mit dem ehemaligen Deutschen Meister im Doppel, Manfred Nieswand (Bergneustadt) und dem ehemaligen DDR-Einzelmeister Bernhard Thiel (Berlin)hohe Favoriten in diesem Wettbewerb, doch nach der für ihn persönlich gut verlaufenen Landesligasaison will Rothe schon versuchen, den ein oder anderen aus dem Favoritenkreis zu ärgern. „Mein Minimalziel ist es, aus der Vorrundengruppe herauszukommen, dann muß man weitersehen“ so seine Eigeneinschätzung. Die Vorrundengruppe besteht aus vier Spielern, wovon sich Platz eins und zwei für die Hauptrunde qualifizieren. Zu diesen ersten beiden will der Grevener auf jeden Fall gehören. Auf dem Papier sollte das anhand der Ranglistenpunkte der Gegner machbar sein.

Im Doppel tritt Rothe zusammen mit Waldemar Zick (SC Buschausen) an, der in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga gespielt hat. Die beiden sind zwar nicht unbedingt „eingespielt“, sollten aber soviel Routine und Klasse haben, dass hier mindestens das Viertelfinale erreicht werden sollte.

In jedem Fall ist es aber das erste Mal, dass ein Grevener Tischtennisspieler an Deutschen Meisterschaften teilnimmt und die Farben der DJK dort vertritt. Viel Erfolg dafür!

Sonntag, 08 Mai 2016 21:41

Aufstieg in die Verbandsliga

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Die dritte und letzte Chance, den Aufstieg in die Verbandsliga zu realisieren, haben sie genutzt, die Herren des Tischtennis-Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven. In einem hochklassigen und teilweise dramatischen Match wurde der TuS Dortmund-Rahm mit 9:6 bezwungen und da die Dortmunder Vorstädter dann anschließend auch dem dritten Bewerber der Relegation, der TSG Harsewinkel mit 7:9 unterlagen, war der Aufstieg bereits vorzeitig perfekt. Da zwei Plätze in der Verbandsliga frei waren, mussten die beiden Sieger des Samstages dann nicht mehr am Sonntagmorgen gegeneinander antreten, sondern konnten den Aufstiege ausgiebig feiern.

Vor dem Spiele gegen Rahm herrschte bei den DJKlern spürbare Nervosität. Nachdem man zwei Aufstiegschancen durch zwei Niederlagen am Ende der regulären Saison vergeben hatte, wollte man diese Möglichkeit, über die Relegation unbedingt nutzen. Da die Doppelstärke der Dortmunder bekannt war, tüftelten die Blau-Weißen, zumal Spitzenspieler Milan Heidkamp aus beruflichen Gründen fehlte, eine besondere Taktik aus. Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier, die zuletzt am stabilsten und zuverlässigsten gespielt hatten, bildeten erstmalig in dieser Spielzeit das Doppel 1 und Christian Pfingstl kam nur im Doppel 3 mit Stephan Bothe zum Einsatz, während Peter Everding die Position sechs im Einzel besetzte. Gleich vorweg gesagt: Die Taktik ging zu 100% auf. Sowohl Rothe/Kaltmeier als auch Bothe/Pfingstl kamen zu großartig erspielten 3:0-Siegen und brachten, bei einer Niederlage von Radke/Sithamparanathan die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Reinhard Rothe (3:0 gegen Stein) und der auf die Minute endlich wieder topfitte und überzeugende Stephan Bothe bezwang den Spitzenspieler der Rahmer, Marc Breiter, selbst nach teilweise hohen Rückständen mit 3:1 Sätzen. Doch dieser schnellen Führung folgte gleich die Ernüchterung; Rajee Sithamparanathan unterlag denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz und Torsten Radke (vor einigen Tagen Vater geworden) merkte man den Schlafmangel doch erheblich an, er blieb chancenlos gegen Josipovic. Also nur noch 4:3 für die DJK. Kapitän Kaltmeier wurde dann seiner Favoritenrolle gegen Wickenkamp souverän gerecht, doch Peter Everding konnte, trotz guter Leistung, gegen Thienel nichts ausrichten, also 5:4. Im Duell der Spitzenspieler Reinhard Rothe gegen Marc Breiter dann weitegehend chancenlos, doch der an diesem Tage herausragende Stephan Bothe ließ auch dem Dortmunder Stein keine Möglichkeiten. Nun also 6:5. Auch im mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. Während Rajee Sithamparanathan seinen zweiten "Krimi" bestritt, diesen aber mit 11:9 im fünften Satz für sich entscheiden konnte, stand Torsten Radke auch in der zweiten Begegnung etwas "neben sich" und unterlag erneut 0:3. Spielstand 7:6. Gottseidank haben die DJKler in solch entscheidenden Situationen einen Mann, auf den sie sich verlassen können: Matthias Kaltmeier! Der Kapitän ging mit einer starken Vorstellung voran und sorgte für das 8:6. Und nun, zum Ende hin, kam dann der große Auftritt von Peter Everding. Natürlich hatte man sich bei den Grevenern erhofft, dass er Wickenkamp besiegen könnte, doch der Anfang sah alles andere als gut aus. 6:11 hieß es im ersten Satz gegen den Grevener Defensivspieler. Doch mit der ihm eigenen Ruhe, Beharrlichkeit und Geduld kam er immer besser ins Spiel, schaffte den Satzausgleich und drehte schließlich die Partie zum 3:1 Erfolg und zum 9:6 Endstand. Damit war den DJKler der Start geglückt, doch noch war nichts entschieden. Die Entscheidung folgte dann am späten Abend, als der TuS Rahm auch seine zweite Begegnung, gegen die TSG Harsewinkel mit 7:9 verlor. In diesem Moment jubelten dann nicht nur die Harsewinkeler, sondern auch die Grevener, denn damit hatten beide Teams den Aufstieg geschafft.

Eine gute Zuschauerkulisse, eine von Monika Bothe großartig organisierte und vom Publikum stark frequentierte Cafeteria rundeten ein tolles Tischtenniserlebnis in der Emssporthalle ab.

Auf die neue Saison, in der Verbandsliga! Die Frage ist nur, ob die Stadt ihrem sportlichen Aushängeschild ein der Liga angemessenes Umfeld (eine andere, größere Halle) bieten kann; die Martiniturnhalle erscheint dafür nicht geeignet.

Sonntag, 08 Mai 2016 14:29

AUFSTIEG !!

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verbandsliga

Herzlichen Glückwunsch unserer TT- Abteilung zum Aufstieg in die Verbandsliga !!! 

Nach den verpaßten Chancen in der Meisterschaftssaison 2015/2016, in der die Landesligaherren der DJK Blau-Weiß Greven lange Zeit Tabellenführer waren, aber an den letzten drei Spieltagen noch zwei Niederlagen kassierten und so nun "nachsitzen" müssen, um den Aufstieg in die Verbandsliga doch noch nachträglich in der Relegation zu schaffen. "Zwei aus Vier" heißt das Motto, der in Greven stattfindenden Veranstaltung. Vier Landesligavizemeister kämpfen um zwei Aufstiegsplätze.

Da wäre zunächst der TuS Dortmund-Rahm, der mit Marc Breiter über einen sehr guten Spitzenspieler verfügt und deren andere Teammitglieder sehr ausgeglichen sind. Davor müssen sich die Grevener nicht unbedingt "fürchten", doch absolut überragend spielen die Dortmunder Vorstädter Doppel. Zwei Doppel (Breiter/Markowsky und Josipovic/Thienel) weisen eine unglaubliche Rückrundenbilanz aus, nämlich 26:0 ! und da die Doppel zuletzt nicht unbedingt die Stärke der Blau-Weißen waren, macht das die Begegnung zum Auftakt der Relegationsrunde besonders schwierig.

Der zweite Gegner der DJKler, das Team der TTU Bad Oeynhausen II, hat auf die Relegation verzichtet. Somit entfallen diese Spiele.

Und schließlich treffen die Grevener am Sonntagmorgen dann auf die TSG Harsewinkel, die mit Adrian Große-Freese über den besten Einzelspieler der gesamten Relegation verfügt, die daneben mit Nils Becker noch eine weiteren Topspieler aufbieten kann, bei den aber nicht klar ist, ob der lange verletzte Alexej Martens wieder einsatzbereit ist oder nicht. Mit ihm sind die Harsewinkeler sicher auch schwer zu bezwingen, ohne ihn würden die Chancen für die Gastgeber aber erheblich steigen.

Grundsätzlich kann die DJK Blau-Weiß Greven den Sprung unter die ersten beiden schaffen, aber dazu muß man die Nerven besser im Griff haben, als am Saisonende. Nur wenn das gesamte Team komplett seine Leistung abruft, ist der Aufstieg möglich. Auch in den Doppeln werden sich die Gastgeber steigern müssen, denn ansonsten läuft man Gefahr, immer mit Rückstand in die Begegnungen zu starten.

Der DJK-Kader für die Aufstiegsspiele:

1 Milan Heidkamp

2 Reinhard Rothe

3 Stephan Bothe

4 Torsten Radke

5 Rajeevan Sithamparanathan

6 Matthias Kaltmeier

7 Peter Everding

8 Christian Pfingstl

Die Spielreihenfolge hat der Westdeutsche Tischtennisverband wie folgt, festgelegt:

Sa, 7.5.16        15.00 Uhr        DJK BW Greven - TuS Rahm

                        18.30 Uhr        TSG Harsewinkel - TuS Rahm

So, 8.5.16        10.00 Uhr        DJK BW Greven - TSG Harsewinkel

Das Spiellokal ist diesmal die Emssporthalle (Lindenstraße 53, 48268 Greven)

Natürlich hoffen die DJKler, wie zuletzt, wieder auf zahlreiche Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützen. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist in Form einer Cafeteria gesorgt, die hoffentlich auch gut frequentiert wird.

Donnerstag, 21 April 2016 22:00

Neun Punkte bis zum Meisterstück

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Ein Spiel noch, dann sind die Würfel gefallen: Gewinnen die DJK-Tischtennisherren der DJK am Samstag beim TTC Münster, ist ihnen die Meisterschaft in der Landesliga gewiss. Verfolger Lüdinghausen hat seine Hausaufgaben bereits erfolgreich erledigt und am Mittwoch mit einem 9:5-Sieg gegen Westfalia Kinderhaus Tabellenführer DJK Blau-Weiß vorläufig von der Spitze der Landesliga verdrängt. Zumindest bis Samstagabend. Dann nämlich haben es die Grevener in der Hand, sich die Führung zurück zu erobern und die Meisterschaft perfekt zu machen. Vorausgesetzt sie gewinnen ihr letztes Saisonspiel beim TTC Münster II (Samstag, 18.30 Uhr). „Das ist eine machbare Aufgabe, aber bestimmt kein Selbstläufer“, erklärt Reinhard Rothe, warum die Anspannung bei der DJK, die vor zwei Wochen beim 7:9 in Lüdinghausen die Vorentscheidung verpasste, groß ist. Der an Nummer zwei gesetzt Rothe gilt im DJK Team als so etwas wie der Altmeister. Die Erfahrung des ehemaligen Zweitligaspielers scheint sich auf der Zielgeraden dieser für die Grevener vielversprechenden Saison besonders bemerkbar zu machen. Der mittlerweile 60-Jährige Routinier hat in der Rückrunde noch einmal kräftig zugelegt. In nur drei Begegnungen ging Rothe als Verlierer vom Tisch. „Es macht mich schon ein bisschen stolz, dass ich mit den jungen Burschen noch mithalten kann“, ist das Feuer der Begeisterung in ihm trotz der vielen Jahre im Tischtenniszirkus noch längst nicht erloschen. Ganz im Gegenteil: „Der Stellenwert der möglichen Meisterschaft wäre für mich besonders hoch, weil sie so überraschend käme.“ Wie wahr: Noch zu Saisonbeginn, als die DJK zudem mit einer Niederlage startete, galt die Mannschaft als ein Kandidat für das Mittelfeld.

Samstag kann sie ihr Meisterstück perfekt machen, wenn sie denn nicht patzt. Vieles hängt dabei aus Sicht Rothes vom Start ab. „Wir dürfen nicht sofort in Rückstand geraten. Dann droht die Gefahr zu verkrampfen.“ Vorsicht ist aus Sicht der DJK auch mit Blick auf den Gegner geboten: Die Münsteraner, aktuell Fünfte der Landesliga, waren in der abgelaufenen Saison immer so ein bisschen die Wundertüte der Liga, weil man nie wusste, in welcher Aufstellung sie denn antreten. Insofern fehlte ihnen die Konstanz, um ganz oben mitzumischen. Bis zum Hinspiel in Greven waren sie aber trotzdem noch eine Spitzengruppe, mit Kontakt zu den Topplätzen, doch mit der 5:9-Niederlage bei der DJK mussten sie ihre Ambitionen begraben. Den bis dahin glänzenden 15:5 Punkten folgten dann 10:12 Punkte und das Abrutschen in das Mittelfeld der Tabelle.

Dass die DJK zum Saisonfinale, bei dem sie wie in den vergangenen Spielen auf zahlreiche Unterstützer aus eigenen Reihen hoffen, nichts dem Zufall überlassen mag, zeigt sich auch mit Blick auf die Formation. Christian Pfingstl, in der vergangenen Woche für Milan Heidkamp in die Mannschaft gerutscht, wird erneut dabei sein. Ob als Zuschauer oder erneut als Ersatz für die etatmäßige Nummer eins, mögen die DJKler im Vorfeld nicht verraten. Für Routinier Reinhard Rohte ist die Frage der Aufstellung ohnehin nicht von entscheidender Bedeutung, kann sich sein Team doch auf die starken Nachrücker Pingstl und Everding verlassen. Diese Breite im Kader schein auch ein Schlüssel zum Erfolg dieser Saison zu sein, die am Samstagabend mit dem zweiten Aufstieg in die Verbandsliga gekrönt werden soll.

 
von Sven Thiele

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Sonntag, 10 April 2016 14:18

SC Union Lüdinghausen II - DJK Blau-Weiß Greven 9:7

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Das absolute Topspiel der Tischtennis-Landesliga zwischen dem Tabellenzweiten Union Lüdinghausen II und Spitzenreiter DJK Blau-Weiß Greven hiet alle , was man sich vorher davon versprochen hatte: großartigen Sport, nervenzerfetzende Spannung, ein tolle Kulisse (die DJK hatte einen Fanbus dabei), nur nicht das richtige Endergebnis. Nach über vier Stunden Kampf, Freud' und Leid hieß es 9:7 für den Gastgeber und damit vergaben die Blau-Weißen ihren ersten "Matchball", um Meister zu werden und der Vorsprung auf Lüdinghausen ist damit auf einen Punkt geschrumpft.

Von Anfang an waren die Spiele extrem umkämpft. Alle drei Anfangsdoppel gingen in den fünften und entscheidenden Satz , aber lediglich Matthias Kaltmeier und Reinhard Rothe konnten sich hier durchsetzte, während Heidkamp/Sithamparanathan und Bothe/Radke unterlagen. In den Spitzeneinzeln teilte man sich die Punkte; während Reinhard Rothe gegen Mack ohne Chance blieb, setzte sich Milan Heidkamp recht sicher gegen Hans durch. Eine kleine Enttäuschung folgte dann im mittleren Mannschaftsdrittel, als sowohl Stephan Bothe als auch Torsten Radke relativ glatt mit 0:3 verloren und die Lüdinghauser damit 5:2 in Führung gingen. Doch wenn auch die nervliche Anspannung bei alle Grevenern spür- und sichtbar war, die Moral blieb intakt. Ein Superauftritt von Rajee Sithamparanathan (3:0 gegen Schult) und ein Arbeitssieg von Kaltmeier gegen Breukelmann (3:2) brachten die DJK wieder heran und ein an diesem Tag wirklich überragender Milan Heidkamp, mit seinem zweiten Einzelsieg (3:1 gegen Mack), sowie Reinhard Rothe mit einem 3:0 über Hans schafften die erstmalige Führung (6:5 für die Gäste. Zwar blieb dann Torsten Radke auch in seinem zweiten Einzel ohne Sieg, doch der von den vielen Grevener Fans mächtig angefeuerte Stephan Bothe brachte in einem "Herzschlagspiel" (18:16, 6:11, 11:8, 9:11 und 13:11) gegen Ruprecht die Blau-Weißen erneut, mit nun 7:6 in Führung.

Nun war es am unteren Mannschaftsdrittel, die ja im ersten Durchgang so stark aufgespielt hatten, "den Sack zuzumachen" und alles begann auch so, wie es sich die DKLer erhofft hatten. Sowohl Rajee Sithamparanathan, als auch Matthias Kaltmeier dominierten ihre Gegner klar und holten sich souverän 2:0-Satzführungen. Natürlich hatten die Fans und auch die Mitspieler nun schon den möglichen 9:6-Sieg und die Meisterschaft "vor Augen", doch dann kam die unfaßbare Wende. Sithamparanathan ging im dritten Satz schon wieder 3:0 in Front, als sein Gegner ein time-out nahm; danach wirkten beide Spieler wie ausgewechselt. Während der Lüdinghauser Breukelmann nun riskierte, wurde Sithamparanathan etwas vorsichtiger. Er hatte zwar noch einen Matchball, doch als der Satz mit 11:13 verloren ging, gab s kein Halten mehr. In zunehmendem Maße wurde Breukelmann stärker und baute Sithamparanathan ab. Am Ende stand eine 2:3-Niederlaqge für den Grevener. Auch Kaltmeier hatte zwei Sätze lang alles im Griff, doch als der dritte Satz plötzlich verloren ging, fand der DJK-Kapitän nicht mehr zu seinem Spiel und unterlag 11:13 im fünften Satz.

So war aus dem fast schon sicher geglaubten Sieg plötzlich ein 7:8-Rückstand geworden und Bothe/Radke mußten in das Schlußdoppel. Hier lief erstmal gar nichts zusammen, doch bei 0:2 Sätzen und einem 4:8-Rückstand im dritten Satz half ein time-out. Die Grevner gewnann den Satz noch und legten gleich im vierten Satz nach, so daß auch dieses Spiel in den fünften und entscheidenden Satz mußte. Ein Fehlstart von Bothe/Radke (0:4) ließ die Fans auf der Tribüne aufstöhnen und danach nutzte auch alle lautstarke Unterstützung nichts, die Lüdinghausener ließen sich nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen und brachten den 9:7-Erfolg unter Dach und Fach.

Eine große Enttäuschung für die DJK Blau-Weiß, doch jetzt gilt es "Wunden lecken" und sich für die letzten beiden Punktspiele wieder aufbauen. Man hat noch immer einen Punkt Vorsprung und alles noch selbst in der Hand. Am nächsten Sonntag empfängt man den SC Westfalia Kinderhaus, gegen den man nun natürlich einen Sieg einfahren muß.

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