Nach den verpaßten Chancen in der Meisterschaftssaison 2015/2016, in der die Landesligaherren der DJK Blau-Weiß Greven lange Zeit Tabellenführer waren, aber an den letzten drei Spieltagen noch zwei Niederlagen kassierten und so nun "nachsitzen" müssen, um den Aufstieg in die Verbandsliga doch noch nachträglich in der Relegation zu schaffen. "Zwei aus Vier" heißt das Motto, der in Greven stattfindenden Veranstaltung. Vier Landesligavizemeister kämpfen um zwei Aufstiegsplätze.

Da wäre zunächst der TuS Dortmund-Rahm, der mit Marc Breiter über einen sehr guten Spitzenspieler verfügt und deren andere Teammitglieder sehr ausgeglichen sind. Davor müssen sich die Grevener nicht unbedingt "fürchten", doch absolut überragend spielen die Dortmunder Vorstädter Doppel. Zwei Doppel (Breiter/Markowsky und Josipovic/Thienel) weisen eine unglaubliche Rückrundenbilanz aus, nämlich 26:0 ! und da die Doppel zuletzt nicht unbedingt die Stärke der Blau-Weißen waren, macht das die Begegnung zum Auftakt der Relegationsrunde besonders schwierig.

Der zweite Gegner der DJKler, das Team der TTU Bad Oeynhausen II, hat auf die Relegation verzichtet. Somit entfallen diese Spiele.

Und schließlich treffen die Grevener am Sonntagmorgen dann auf die TSG Harsewinkel, die mit Adrian Große-Freese über den besten Einzelspieler der gesamten Relegation verfügt, die daneben mit Nils Becker noch eine weiteren Topspieler aufbieten kann, bei den aber nicht klar ist, ob der lange verletzte Alexej Martens wieder einsatzbereit ist oder nicht. Mit ihm sind die Harsewinkeler sicher auch schwer zu bezwingen, ohne ihn würden die Chancen für die Gastgeber aber erheblich steigen.

Grundsätzlich kann die DJK Blau-Weiß Greven den Sprung unter die ersten beiden schaffen, aber dazu muß man die Nerven besser im Griff haben, als am Saisonende. Nur wenn das gesamte Team komplett seine Leistung abruft, ist der Aufstieg möglich. Auch in den Doppeln werden sich die Gastgeber steigern müssen, denn ansonsten läuft man Gefahr, immer mit Rückstand in die Begegnungen zu starten.

Der DJK-Kader für die Aufstiegsspiele:

1 Milan Heidkamp

2 Reinhard Rothe

3 Stephan Bothe

4 Torsten Radke

5 Rajeevan Sithamparanathan

6 Matthias Kaltmeier

7 Peter Everding

8 Christian Pfingstl

Die Spielreihenfolge hat der Westdeutsche Tischtennisverband wie folgt, festgelegt:

Sa, 7.5.16        15.00 Uhr        DJK BW Greven - TuS Rahm

                        18.30 Uhr        TSG Harsewinkel - TuS Rahm

So, 8.5.16        10.00 Uhr        DJK BW Greven - TSG Harsewinkel

Das Spiellokal ist diesmal die Emssporthalle (Lindenstraße 53, 48268 Greven)

Natürlich hoffen die DJKler, wie zuletzt, wieder auf zahlreiche Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützen. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist in Form einer Cafeteria gesorgt, die hoffentlich auch gut frequentiert wird.

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Es ist vollbracht: Die letzte Vorleistung, die für das absolute Topspiel der Tischtennis-Landesliga, im April in Lüdinghausen, nötig war, wurde von den Herren der DJK Blau-Weiß Greven erbracht. Sie schlugen, nach einer insgesamt recht souveränen Vorstellung den SV Cheruskia Laggenbeck mit 9:4 und haben damit nach wie vor drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Lüdinghausen.

Stephan Bothe/Torsten Radke, sowie der nach seiner Handverletzung wieder genesene

Matthias Kaltmeier mit Reinhard Rothe sorgten mit ihren Siegen zu Beginn - bei einer Niederlage von Milan Heidkamp und Rajee Sithamparanathan - für eine 2:1-Führung nach den Anfangsdoppeln. Reinhard Rothe mußte sich dann, trotz ordentlicher Leistung, dem in der Liga herausragenden Topspieler, Robert Bäumer beugen (9:11, 9:11, 11:9, 7:11) und auch Milan Heidkamp fand gegen den sehr sicher agierenden Yannick Bosse, trotz großer kämpferischer Leistung, kein entscheidendes Mittel und unterlag ebenfalls 1:3, doch dann kam der Tabellenführer so richtig in Fahrt und machte aus dem 2:3 erst einmal ein 6:3. (Siege von Stephan Bothe, Torsten Radke, Matthias Kaltmeier und Rajee Sithamparanathan), ehe der überragende Robert Bäumer (3:1 gegen Milan Heidkamp) den dann letzten Punkt für die Gäste markieren konnte. Hierbei hatte er aber erhebliche Mühe gegen eine stark aufspielende Grevener Nummer eins, die leider im dritten Satz vier Satzbälle vergab.

Wenig Mühe hatte dann Reinhard Rothe bei seinem Kantersieg gegen Bosse (11:3, 11:4,11:2), als dann erneut Stephan Bothe und Torsten Radke, die damit alle vier Spiele im mittleren Mannschaftsdrittel gewinnen konnten, zwei sichere Siege einfuhren und das Ergebnis finalisierten.

Nun muß das Team die Osterpause nutzen, um sich auf das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten in Lüdinghausen, am 9.4. vorzubereiten, denn dort kann man theoretisch mit einem Sieg die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga klarmachen!

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Einen heftigen Kampf mußten die Tischtennisherren des Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven auswärts beim Aufsteiger TSV Marl-Hüls II bestreiten. Nach dreieinhalb Stunden und wechselvollem Spielverlauf aber konnte man letztlich dann doch seiner Favoritenrolle gerecht werden und einen 9:6-Sieg einfahren.

Zum Auftakt gingen beide Doppel verloren; vor allem Rothe/Pfingstl ließen hier mehrere Siegchancen gegen das Spitzendoppel der Gastgeber liegen und unterlagen 9:11 im 5. Satz.

Bothe/Kaltmeier bleiben etwas unter ihren Möglichkeiten und verloren 1:3. Nach diesem Rückstand aber legten die DJKler mächtig zu und holten Sieg auf Sieg bis zu einer 6:2-Fürhung. Das Doppel Sithamaparanthan/Radke gewann 3:1, dann kam, nach starkem Spiel,   ein 3:1-Sieg von Stephan Bothe über die Nummer eins, der Gastgeber, Dominik Reiss. Der klare 3:0 Erfolg von Reinhard Rothe über die Nummer zwei der Marler, Fischer, kam hingegen schon erwarteter. Das mittlere Paarkreuz, Rajee Sithamparanathan und Torsten Radke siegten beide knapp mit 3:2- Sätzen) schien dann die Weichen auf Sieg für die Blau-Weißen gestellt zu haben, zumal der zur Zeit schier unbesiegbare Matthias Kaltmeier an Position fünf souverän gewann, doch nach diesem 6:2 wendete sich das Blatt wieder und die Gastgeber kamen Spiel auf Spiel heran.

Trotz guter Leistungen mußten sich sowohl Christian Pfingstl (gegen Walter), Reinhard Rothe (gegen Reiss), als auch Stephan Bothe (gegen Fischer) den Gastgebern jeweils 1:3 beugen und als Torsten Radke praktisch chancenlos gegen Wiescholek unterlag, hieß es 6:6.

Glücklicherweise hatte Rajeevan Sithamparanathan eine "Sahnetag" erwischt und beherrschte seinen zweiten Gegner klar und da auch Matthias Kaltmeier, wenn auch mit einiger Mühe, seinen nunmehr neunzehnten Sieg in Folge in dieser Saison landete, ging es mit einer 8:6-Führung in das letzte Einzel und es war "Edelreservist" Christian Pfingstl vorbehalten, in einem nervenaufreibenden Spiel mit 3:1-Sätzen den neunten und damit den Siegpunkt zu markieren.

Ein mühevoller Sieg bei einem Abstiegskandidaten, aber da die Konkurrenz aus Lüdinghausen (8:8 in Ochtrup) und Rheine (Heimniederlage gegen Hiltrup) patzte, grüßt die DJK Blau-Weiß Greven nun alleine von der Tabellenspitze. Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, die Saison ist noch lang, aber gut aussehen tut es allemal und schon am kommenden Sonntag erwartet man die DJK TTR Rheine zum nächsten Topspiel und da wird man schon wieder hart gefordert.

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Die Erwartungen weit übertroffen haben die Herren des Tischtennis-Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven. Nach Ende der Hinrunde belegt das Team von Mannschaftskapitän Matthias Kaltmeier mit 19:3 Punkten den zweiten Tabellenplatz, sogar punktgleich mit dem Tabellen-führer und Topfavoriten Union Lüdinghausen II., dem man immerhin ein 8:8-Unentschieden abtrotzen konnte.

Zunächst aber gab es einen Fehlstart. Ohne Neuzugang MilanHeidkamp und ohne Torsten Radke verlor man beim SC Arminia Ochtrup II mit 6:9. Doch nach dem dann folgenden 9:0-Kantersieg gegen den TSV Marl-Hüls II und dem bereits genannten Remis gegen Lüdinghausen lief es dann aber rund für die DJKler. Bis zum Ende der Serie gab es nur noch Siege, mit den zwischenzeitlichen Highlights eines 9:2 gegen den Tabellendritten aus Rheine und eines 9:5 gegen den seinerzeitigen Tabellenvierten TTC Münster II.

19:1 Punkte in Serie, zehn Spiele ohne Niederlage ist die stolze Bilanz nach dem Ochtrup-Spiel zum Auftakt und daran will man natürlich in der Rückrunde anknüpfen.

Die Spieler in der Einzelkritik:

Position 1:       Milan Heidkamp (3 Siege – 3 Niederlagen)

                        Der Neuzugang aus Oldenburg konnte aus terminlichen Gründen bislang nur

                        drei Spiele mitmachen und hatte, aufgrund fehlender Spielpraxis, einige

                        Startschwierigkeiten, doch zuletzt (zwei Siege in Hiltrup) ging es bei ihm

                        aufwärts. Für die Rückrunde hofft die Mannschaft auf den einen oder anderen

                        Einsatz mehr.

Position 2:       Reinhard Rothe (15 S – 6 N)

                        Der Altmeister spielte insgesamt eine gute Serie und bewies vor allem in den

                        Spitzenspielen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn Qualitäten und

                        zeigte, daß er immer noch ein Leistungsträger ist.

Position 3:       Stephan Bothe (16 S – 5 N)

                        Für seine berufliche und ehrenamtliche Belastung (als Präsident der DJK!) in

diesen für Sportvereine unruhigen Zeiten, und trotz fehlenden Trainings, bot er eine sehr starke Leistung, zumal er häufig an Position zwei antreten mußte, wenn Heidkamp fehlte.

Position 4:       TorstenRadke (8 S – 3 N)

                        Er fehlte leider desöfteren aus privaten Gründen, doch wenn er am Start war,

                        wußte er meist zu überzeugen. In der Rückrunde soll er zumindest in allen

                        Spitzenspielen dabei sein!

Position 5:       Rajeevan Sithamparanathan (10 S - 8 N)

                        Er kam, weil Heidkamp und/oder Radke fehlten, immer an Position drei oder                vier zum Einsatz und bot dort "Licht und Schatten". Wie so oft in den letzten

                        Jahren, bekam er seine Trainingsleistungen nicht kontinuierlich im Wettkampf

                        umgesetzt, daran muß er weiter arbeiten, aber inegsesamt enttäuschte er

                        nicht.

Position 6:       Matthias Kaltmeier (15 S - 2 N)

                        Der Kapitän des Teams begann an Position vier im ersten Spiel gleich mit zwei

                        Niederlagen, doch danach war er nicht mehr aufzuhalten. Immer stärker

                        werdend, verlor er in der 1. Serie kein einziges Spiel mehr und ist nunmehr                   seit fünfzehn Spielen unbesiegt!

Die Ersatzleute aus der Bezirksklassenmannschaft der DJK, Christian Pfingstl (3 S - 5 N) und Peter Everding (5 S - 2 N) boten großartigen Einsatz für das Team und halfen an vielen Stellen entscheidend mit, daß das Fazit der 1. Serie so positiv ausfällt.

Die Doppel waren ein schwieriges Kapitel in der Hinrunde. Für ein Spitzenteam ist eine Bilanz von 20 Siegen und 14 Niederlagen nicht ganz zufriedenstellend, doch das war vielfach auch der ständigen Ersatzgestellung geschuldet.

Dennoch taten sich vor allem Reinhard Rothe mit Ersatzmann Peter Everding hervor, die sechsmal zum Einsatz kamen und tatsächlich auch sechsmal siegten!

Ansonsten wurde viel ausprobiert; sowohl Bothe/Kaltmeier (5 S - 2 N), als auch Bothe/Sithamparanathan (3 S - 2 N) spielten ordentlich, hatten aber keine Konstanz.

Die restlichen 16 Doppel verteilten sich auf sieben Paarungen, so daß da keine nennenswerten Bilanzen zustande kamen.

Anfang Januar (Sonntag, der 10.1.2016) geht es mit der Rückrunde los, gleich mit dem Topspiel gegen den SCA Ochtrup II, gegen den man sich natürlich für die bisher einzige Saisonniederlage revanchieren möchte.

Die weiteren unmittelbaren Konkurrenten haben sich übrigens zur Rückrunde enorm verstärkt. Der SC Union Lüdinghausen hat einen Spieler (Marek Kurzepa, ehemaliger Zweitligaspieler) aus seinem Westfalenliga-Kader in die Landesligamannschaft heruntergemeldet, die DJK TTR Rheine hat sich mit Christian Michalke (vom TTV Mettingen) einen neuen Spitzenspieler geholt; beide Teams wollen offensichtlich mit aller Macht in die Verbandsliga aufsteigen. Die DJK will auch - muß aber nicht, insofern ist sie zwar gegen die beiden genannten Teams Außenseiter, doch Druck hat man in Greven nicht, vielleicht gibt das am Ende den Ausschlag?

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