DJK Fußball

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Samstag, 13 August 2016 21:35

Greven plus Ladbergen: Aus zwei mach eins

Von einer homogenen Einheit möchte Jürgen Röös noch nicht sprechen. Wenn die unter dem Dach des VfL Ladbergen fusionierten Fußballerinnen aus Greven und Ladbergen an diesem Sonntag (13 Uhr, Ladbergen) zum ersten Mal gemeinsam in der Bezirksliga auftreten, erwartet der Trainer noch viel Sand im Getriebe. „Die Spielerinnen beschnuppern sich noch.“ Das hat mehrere Gründe: Die aus Röös‘ Sicht „zerhackte“ Vorbereitung wiegt dabei am schwersten. Hat er noch zu Beginn mit bis zu 20 Spielerinnen trainiert, war es zum Ende hin nur noch die Hälfte. Urlaubsbedingt, erklärt Röös, der sich über die Ansetzung des ersten Spieltages deshalb auch ärgert: „Spieltage in den Sommerferien sind Unfug.“ Wenn seine Fußballerinnen am Sonntag Cheruskia Laggenbeck empfangen, kann er trotz eines 24-köpfigen Kaders auf gerade 14 zurückgreifen.

Trotzdem hofft er auf einen guten Start in die Saison, in der er seiner Mannschaft trotz der Umgewöhnung einiges zutraut. „Die Qualität ist besser geworden“, zieht er den Vergleich zur vergangenen Bezirksliga-Saison, in der Ladbergen Zwölfter wurde. Röös peilt mit seiner neuen Elf einen höheren Rang an. Dafür stehen ihm jeweils zwölf Spielerinnen seines ehemaligen DJK-Teams und zwölf VfL-Spielerinnen zur Verfügung. Zur Winterpause erwartet er zudem drei Langzeitverletzte zurück. Und mit Svenja Esmyol steht noch eine erfahrene Spielerin im Stand-by-Modus. Der nach Ansicht seines Trainers personell gut aufgestellte Bezirksligist wird sowohl in Greven als auch in Ladbergen spielen und trainieren. Die erste Begegnung in der Emsaue ist für Kirmessamstag (14 Uhr) gegen Altenberge geplant. Auch der Umstand, dass donnerstags bei der DJK trainiert wird, soll unterstreichen, dass die Fusionsgemeinschaft den Spielerinnen aus beiden Vereinen gerecht werden will.

Von Sven Thiele

Montag, 01 August 2016 22:26

Startschuss mit Verzögerungen

Aus den ehrgeizigen Plänen, innerhalb von zehn Wochen eine Tennisanlage zu bauen, ist nichts geworden. Mit zweimonatiger Verspätung rollen jetzt jedoch die Bagger in der Emsaue, wo vier neue Plätze der DJK entstehen sollen. In zehnwöchiger Bauzeit, davon sind die DJK-Macher überzeugt. „Wir fangen an, wir setzen die Planungen nun endlich um“. Die Erleichterung, die die Macher der DJK beim Versenden dieser Mitteilung verspürt haben müssen, ist in jeder Silbe dieser Kurzmitteilung greifbar. Februar 2016: Nachdem die Idee der Übernahme der Tennis- und Soccerhalle an der Gutenbergstraße nebst Tennis-Plätzen gescheitert war, überraschte die DJK-Führungsspitze mit dem Vorstoß, eine eigene Vier-Platz-Anlage auf vereinseigenem Gelände in der Emsaue zu errichten. Überraschend für die Öffentlichkeit, hinter den Kulissen war das Vorhaben detailliert ausgearbeitet worden. Im Schul- und Sportausschuss der Stadt erhielt das Projekt breite Unterstützung. Auf DJK-Seite war man guter Dinge, bereits im Mai - nach nur acht- bis zehnwöchiger Bauzeit - die ersten gelben Filzbälle fliegen sehen können. Das Gelände neben dem SportCentrum Emsaue wurde erworben, gerodet und für die nötigen Baumaßnahmen vorbereitet, die entsprechenden Firmen standen in den Starlöchern. Und dann passierte erstmals nichts Sichtbares. Bis zu diesem Montag.

„Die Gründe für die Verzögerung liegen in einer langwierigen Prüfung der beantragten Versickerung des Regenwassers“, erklärt Winfried Klemens, Abteilungsleiter Top-Tennis und Mitglied des entsprechenden Orga-Teams. „Wir sind davon ausgegangen, dass die Versickerung aufgrund des sandigen Emsbodens relativ unproblematisch ist. Unter dem Sand liegt allerdings eine dicke Lehmschicht, die das Wasser aufgestaut hätte.“ Nur 50 Prozent des Wassers hätte dort versickern können.

Die Lösung wurde mit der Installation eines relativ neuartigen Röhrensystems gefunden. Ursprünglich waren zehn, jeweils 27 Meter lange und im Durchmesser 40 Zentimeter starke Röhren geplant - zur Kostensenkung wurde diese Fläche jetzt um rund 1/5 reduziert.

Auch die Prüfung durch die über die Kreissparkasse bei der NRW-Bank beantragte Förderung hat mehr Zeit als angenommen in Anspruch genommen. „Diverse Nachfragen mussten leider immer wieder in einem Dreiecksverhältnis geklärt werden“, bedauert Klemens.

Da außerdem die zwischenzeitlich stark erhöhten Preise der Baufirmen weit über den ursprünglichen Investitionsrahmen überstiegen, musste die DJK nachbessern und „überplanen“. „Die Kosten sind explodiert - dadurch wurden wir schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, sagt Winfried Klemens.

Noch Anfang Juni wurde der Verein auf eine kostengünstige Alternative der Entwässerung aufmerksam, Einsparpotenzial: im fünfstelligen Euro-Bereich. „Das waren wir unseren Mitgliedern schuldig, dass wir dieses Geld einsparen“, sagt Klemens.

Mitte Juni wurde daher ein Änderungsantrag zur vorliegenden Baugenehmigung gestellt. Dieser wurde dann nach Vereinsangaben „sehr schnell vom Kreis Steinfurt am 21. Juli genehmigt“. Montag erfolgte nun der Beginn der Baumaßnahmen, die - ohne weitere Überraschungen - rund acht Wochen in Anspruch nehmen sollen.

„Wir hoffen, dass wir die Vereinsmeisterschaften und unseren Saisonabschluss auf der neuen Anlage ab Mitte September und im Oktober feiern können“, so der Wunsch des Abteilungsleiters, der erleichtert klingt.

Weil sich sein Verein auf Unterstützung verlassen kann, ist der Sportbetrieb trotz der Verzögerung nicht zum Erliegen gekommen. „Unser großer Dank gilt dem TC Grün-Weiß Reckenfeld. Dort konnten wir trainieren und Punktspiele austragen. Solche Art von Nachbarschaftshilfe ist nicht selbstverständlich“, sagt Klemens.

Von Ulrich Schaper

 

Mittwoch, 22 Juni 2016 20:29

Rekordverdächtiges Turnierspektakel

DJK-Sommerturnier mit 56 Mannschaften und 1000 Frühstücksgästen. Wie Millionen deutscher Fußball-Fans drückte er für die Nationalmannschaft am Dienstag die Daumen. Dabei fieberte er beim letzten Vorrundenspiel der DFB-Elf ganz besonders mit, weil der Ausgang unmittelbar Auswirkungen auf das Sommerturnier der DJK am kommenden Wochenende hat. Am Ende der 90 Minuten stellte Matthias Hölscher, Turnierleiter bei der DJK, zufrieden fest, dass die 22. Auflage des Mini-, F- und E-Juniorenturniers wie geplant über die Bühne gehen kann.  Der 1:0-Sieg und der damit verbundene Platz eins in der Vorrunde ließen den Turnierleiter aufatmen. Weil Deutschland als Gruppenerster am Sonntagabend zum Achtelfinale antreten muss, bleibt Hölscher eine Unterbrechung des Spielbetriebes erspart. Die wäre nötig geworden, wäre das deutsche Team Gruppenzweiter geworden und hätte somit bereits am Samstagnachmittag antreten müssen.

Dass eine solche Unterbrechung große Auswirkungen auf die Grevener Veranstaltung gehabt hätte, erklärt sich mit Blick auf die Zahlen, die in diesem Jahr rekordverdächtig erscheinen. An diesem Wochenende wird es eng im und rund um das Stadion Emsaue, wo die DJK 56 Mannschaften zu ihrem Sommerturnier erwartet, das in ein dreitägiges Zeltlager eingebettet ist.

Über 1000 Frühstücksgäste gilt es jeweils Samstag und Sonntag zu versorgen. Eine gewaltige logistische Herausforderung, der sich die Spielereltern der DJK-Teams annehmen. Mit 56 Minimannschaften, F- und E-Jugendteams ist das von der Kreissparkasse unterstützte Turnier seit Wochen komplett ausgebucht. Spielbetrieb, die Organisation des Zeltplatzes rund um das Stadion Emsaue und nicht zuletzt die Verpflegung liegt in den Händen eines zehnköpfigen Teams, das unter Leitung von Matthias Hölscher seit Monaten an der Vorbereitung feilt und das ebenso wie die gastgebenden DJK-Kicker dem Ereignis entgegenfiebert. Offizieller Startschuss des Sommerturniers ist am Freitag die Eröffnungsveranstaltung (Beginn: 20 Uhr) am SportCentrum Emsaue.

Auch wenn das deutsche Team nicht während des Turniers spielt, die Achtelfinalspiele der EM werden auf Großleinwand im SportCentrum zu sehen sein.

Bild: Vorfreunde im EM-Jahr: Christian Tophoff von der Kreissparkasse freut sich zusammen mit DJK-Turnierleiter Matthias Hölscher auf die 22. Auflage des Sommerturniers.

von Sven Thiele

 

Mittwoch, 22 Juni 2016 12:07

Ferien auf Kosten des DFB

 

Die Egidius Braun Stiftung zeichnet Jahr für Jahr Vereine für ihr Engagement im Jugendbereich aus. In diesem Jahr gehört die DJK Blau-Weiß zum Kreis derer, die eine Woche lang Ferien auf Kosten der Stiftung machen dürfen. Eine Woche Urlaub auf Kosten des DFB: In diesen Genuss kommen zwölf Mädchen und Jungen der DJK. Vom 10. bis 16. August verbringen die D-Jugendfußballer aus Greven auf Einladung der Egidius Braun Stiftung sieben Ferientage im hessischen Landenhausen. Es ist ein All-Inklusive-Urlaub, mit dem die Stiftung die Jugendarbeit des Vereins belohnt. Ausnahmsweise treffen sich die D-Junioren der DJK an diesem Samstagvormittag nicht auf dem Trainingsplatz, sondern im SportCentrum. Dort stimmen sie sich auf ihren Sommerurlaub ein. Mit einer Hausaufgabe: Unter Anleitung von Christiana Hardt und Norbert Gellenbeck, die die Gruppe in das Zeltlager nach Landenhausen begleiten, basteln sie an einer Lagerfahne und erdenken einen Sketch.

Die DJK gehört zum Kreis der acht Vereine aus dem Gebiet des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen, die in diesem Jahr den Zuschlag der Stiftung erhalten haben. Voraussetzung war eine Bewerbung, die Thomas Scheffler Talmann auf den Weg gebracht und in der sich der Verein von seiner besten Seite präsentiert hat. Die Förderung von Jungtrainern, regelmäßig durchgeführte Fußball-Camps in den Ferien, große Turnierveranstaltungen und Ausflüge abseits des Sportbetriebes waren offenbar überzeugende Argumente, die DJK zum zweiten Mal auszuzeichnen und in die Ferien einzuladen.

Für Norbert Gellenbeck eine schöne Bestätigung der Vereinsarbeit. „Aktivitäten außerhalb des Fußballs stärken das Miteinander und erhöhen die Vereinsbindung“, hält der Fußballabteilungsleiter große Stücke auf die Initiative. Die Einladung als Dankeschön an engagierte Fußballvereine kommt gut an. Zumal die Stiftung sämtliche Kosten für An- und Abreise, Unterbringung, Verpflegung und Rahmenprogramm übernimmt.

Reiseziel der Grevener Nachwuchskicker, ihren beiden Betreuern sowie den übrigen 130 Teilnehmer, ist Landenhausen, wo eine Zeltstadt errichtet ist. Auf dem Programm stehen Ausflüge, gesellige Abende und Feiern, also alles, was ein Ferienlager auszeichnet. Natürlich steht der Fußball in seinen verschiedenen Spielformen im Vordergrund, die Veranstalter legen jedoch Wert darauf, das Rahmenprogramm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. „Wichtig ist das Miteinander“, wie Klaus Heise betont. Der Westfale koordiniert im Auftrag der Stiftung seit Anbeginn die Freizeiten: „Wir legen viel Wert auf das gemeinsame Erleben. Das beginnt schon mit dem gemeinsamen Essen.“

„Fußball – mehr als ein 1:0“″: So wünscht es sich der Ideengeber der Freizeiten, mit denen sich die nach ihm benannte Stiftung bundesweit rund 100 Vereine bedenkt. Ein Dankeschön, das bei zwölf Grevener Nachwuchskickern Vorfreude auf die bevorstehenden Ferien weckt.

Von Sven Thiele

 

Mittwoch, 22 Juni 2016 12:02

„Finger weg von der Emsaue“

Wohnbebauung auf DJK-Sportflächen? Diese Zukunftsvision passt den DJK-Verantwortlichen gar nicht: Die Stadtplanung erwägt offenbar, nicht nur das Setex-Areal mit Wohnbebauung zu überplanen, sondern auch das angrenzende DJK-Sportgelände. Das birgt Konfliktpotenzial. Ein Satz des Stadtplaners bringt den Präsidenten und den Vorsitzenden der DJK in Harnisch: Es sei „zwingend erforderlich, den Siedlungsraum zwischen Münsterdamm und Emsdeich, beginnend mit den Flächen südlich des Hallenbades, bezüglich der dort planerisch dargestellten und teilweise vorhandenen Nutzungen zu überdenken.“ Präsident Stephan Bothe und Vorsitzender Sven Thiele sind angesichts dieser Äußerungen aus der Vorlage zum neuen „Setex-Quartier Greven“ fassungslos. Weiß die eine Hand im Rathaus nicht, was die andere tut? Nach den Gesprächen mit der Stadt Anfang des Jahres, an denen auch der Erste Beigeordnete Wolfgang Beckermann beteiligt war, hieß es im Fazit zum Bau der Tennisplätze: „Dadurch wird der Standort Emsaue gestärkt.“

„Sehr gute Gespräche mit der Verwaltung“, bilanzieren die beiden DJKler. Auch die Erweiterung des Sportlerheims für Eltern-Kind-Turnen, Senioren-Gymnastik und Fitness sowie die Schaffung eines Kunstrasenplatzes lösten nach Einschätzung von Thiele und Bothe „Begeisterung“ bei den Beteiligten aus der Stadtverwaltung aus. Der folgt aufseiten der Sportler nun die Ernüchterung. „Das ist existenziell bedrohlich“, weisen beide stadtplanerisches Begehren zurück. „Welche Bank gibt uns denn vor dem Hintergrund solcher Pläne noch Kredite für die notwendigen Investitionen?“, fragt der Präsident und verweist auf einen weiteren Satz in der Vorlage: „In diesem Kontext muss auch die Frage zu beabsichtigten Investitionen in diesem Raum kritisch hinterfragt werden, soweit diese auf nicht absehbare Zeit eine Bereitstellung von Wohnbauland . . . behindern können.“ Eine klare Antwort gibt darauf Sven Thiele: „Es kann doch nicht sein, dass für ein paar Filetgrundstücke öffentlicher Freizeitraum geopfert wird.“ Beide Sportvertreter sind sicher: „Da gibt es Gegenwind aus der Bürgerschaft.“ Die Menschen bräuchten eine zentrale Spiel- und Sportstätte. „Oder soll der Sport in den Airportpark verbannt werden?“, fragt Thiele provokant und verweist auf Beispiele, wo Städte und Gemeinden genau das gemacht hätten. „Schauen Sie nach Ladbergen. Sport im Gewerbegebiet. Schrecklich.“ Wobei Bothe und Thiele deutlich machen, dass gegen die Pläne für das Setex-Quartier südlich des DJK-Geländes (wir berichteten) nichts einzuwenden sei. Gewährleistet werden müsse allerdings, dass die Aktivitäten aus dem Gelände keine Beschränkung erfahren dürften. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Deutlich machen die beiden auch, dass die Sportstätten nicht nur durch die DJK genutzt würden. „Das ist ja auch das einzige Leichtathletikgelände, das vom TVE genutzt wird. Zudem stünde die Anlage auch Grevens Schulsport zur Verfügung.“ „Diese Pläne der Stadtplanung schweben nun wie ein Damoklesschwert über uns,“ erklärt Stephan Bothe während eine Pressegesprächs.

Die Botschaft der beiden DJKler lautet daher unmissverständlich: „Finger weg von der Emsaue!“

Von Ulrich Reske

Mit einer überragenden Mannschaftsleistung und tollem Kombinationsfußball holten sich die Grevener den Siegerpokal im E1-Juniorenturnier des SC Dörenthe. Zu Beginn des Turniers taten sich die Spieler aus der Emsaue noch schwer. Viele Torchancen blieben in der Auftaktpartie der Blau-Weißen ungenutzt. Jedoch stand die Null auch hinten, so dass sich die DJKler mit einem 0:0-Remis begnügen mussten. In der zweiten Begegnung platzte der Knoten nach einem 0:1-Rückstand, den die Grevener noch zu einem 5:1-Sieg umwandelten. Mit 3:1 gewann die DJK auch ihr drittes Spiel. Der grandiose Schlusspunkt wurde im vierten und letzten Spiel gesetzt. Ebenfalls gerieten die Grevener zunächst mit 0:1 in Rückstand. Mit sehenswerten Toren korrigierten sie das Ergebnis noch bis auf einen 6:1-Sieg und durften so als verdienter Sieger den Pokal in die Höhe recken.

Montag, 20 Juni 2016 21:19

U10.2: Gute Leistung in Emsdetten

Am Sonntag trat die U10.2 der DJK Blau-Weiß Greven in Emsdetten beim Salvus-Cup an. In einem überwiegend mit E3-Teams besetzten Feld waren sie als Außenseiter angereist, konnten sich aber im Turnier, nach einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Burgsteinfurt mit einem Sieg und einem Unentschieden gut behaupten. Erwartungsgemäß musste man sich auch der E3 des Gastgebers geschlagen geben, die das Turnier als Zweiter beendete. Vor dem letzten Spiel wäre bei einem hohen Sieg sogar noch der dritte Platz möglich gewesen, doch leider ging den DJKlern nach vielen hart umkämpften Partien dann doch die Puste aus, so dass sie statt eines Pokals nur den fünften Platz mit nach Hause nehmen konnten.

Grundschulturnier und Spielfest in der Emsaue

Nein, nur eine Person bekam diese Medaille am gestrigen Nachmittag in der Emsaue geschenkt – alle anderen mussten sie sich durch die Teilnahme in fünf verschiedenen Disziplinen erwerben. Allerdings, das muss man ehrlicherweise sagen, Sandra Weddeling hatte sich diese Schenkung verdient. Nicht nur, dass die DJK-Verantwortliche in Sachen Sport am Wochenende ihren 40. Geburtstag gefeiert hatte, nein, sie hat es auch so ganz nebenbei zustande gebracht, das DJK Grundschul- und Fußballturnier in der Emsaue zu organisieren. „Wenn man die Kinder sieht, mit wie viel Freude die hier bei der Sache sind, dann hat sich die Arbeit gelohnt“, freute sich Weddeling über die Resonanz am gestrigen Nachmittag. Dabei hing der für die ganze Familie gedachte Nachmittag durchaus am seidenen Faden, wie die 40-Jährige berichtet. „Wäre der Regen so gefallen, wie noch am Morgen, hätten wir sicher Probleme bekommen.“ Alle fünf Grevener Grundschulen hatten ihre Jüngsten in die Emsaue geschickt. Beim Fußballturnier traten sie im Modus jeder gegen jeden an – mit allem, was ein richtiges Fußballspiel ausmacht. Von der Volksbank Greven gab es aus den Händen von Renate David am Ende für jede Schule einen Ball und für jeden Spieler eine Medaille.

Die konnte auch noch anderweitig erworben werden: Fünf Stationen hatten die DJK-Abteilungen aufgebaut, so konnten die Kinder ihre Fähigkeiten im Tischtennis, im Kung-Fu, im Tennis, im Turnen unter Beweis stellen. In einem dreiteiligen Parcours gab es – bei erfolgreicher Teilnahme – zudem das offizielle vom Deutschen Fußball-Bund ausgelobte DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen.

Von Ulrich Schaper

Frauen- und Mädchenturnier bei DJK BW Greven

Ein letztes Mal trafen die DJK-Damen am Samstag in ihrer jetzigen Konstellation zusammen. Zu gerne hätten die Blau-Weißen diesen Abschied mit dem Turniersieg gefeiert. Doch Gladbeck machte den Damen einen Strich durch die Rechnung. Mit 1:0 schlug der Gegner aus dem Ruhrgebiet die DJK-Damen beim eigenen Sommerturnier im Finale. Schon in der Vorrunde zeigten sich die DJK-Damen von ihrer besten Seite: Zwei 1:0-Siege gegen den TSV Fichte-Hagen und FC Galaxy Steinfurt sowie ein Unentschieden gegen Concordia Albachten. Die Mannschaft, die in der Meisterschaft immer wieder mit Spielermangel und etlichen Niederlagen zu kämpfen hatte, führte plötzlich die Tabelle der Gruppe A an. „Die Leistungen der Mannschaften waren alle ziemlich ausgeglichen. Die knappen Spielergebnisse haben gezeigt, dass mehrere Mannschaften Chancen auf den Titel hatten“, so DJK-Trainer Jürgen Röös. Letztendlich kam es beim Sparkassen-Mädchen Cup auf die Willensstärke an. Und diese zeigten die Blau-Weißen: Mit einem weiteren 1:0-Sieg gegen Borussia Münster, zogen Danny Schepers, Meike Drees, Isabelle Loeken & Co ins Finale ein. Dabei ließen sie sich von den schlechten Wetterbedingungen und zwischenzeitigen Gewitterschauern nicht unterkriegen. Gespannt beobachteten sie auch die zweite Halbfinalpartie zwischen Fichte Hagen und Gladbeck, welche der VfL nach Neunmeterschießen mit 2:0 entschieden. Durch eine kurze Unkonzentriertheit der DJKlerinnen holten die Gladbecker im späteren Verlauf dann auch den Siegerpokal.

 

Auch wenn die Grevenerinnen nicht den Turniersieg feiern konnten, hatten sie einen Grund zur Freude: DJK DJKlerin Svenja Esmyol wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Beste Torschützin wurde Annika Schevel (TSV Fichte Hagen) und über den Titel der besten Torhüterin durfte sich Vanessa Möller (Gladbeck) freuen.

Auch die MU13-Spielerinnen waren am Samstag sehr erfolgreich. Nach vier spannenden Partien zogen sie ebenfalls als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Gegen ein sehr starkes Team von Westfalia Kinderhaus schlossen sie dort die reguläre Spielzeit mit einem torlosen 0:0 ab – im Neunmeterschießen verloren sie dann knapp mit 0:2 und verpassten den Finaleinzug. Letztendlich sicherten sie sich den vierten Platz. Die beiden Spielerinnen Madelaine Talmann und Rosalie Helling waren mit dem Turnier sehr zufrieden. „Das Turnier war super organisiert, alle Mannschaften haben Fair Play gespielt und die Schiedsrichter waren total nett“, so das Resultat der beiden. Für das nächste Jahr haben sie sich jetzt schon ein Ziel gesetzt: „Wir wollen unter die Top 3.“

Bereits am Vormittag standen die MU15-Mannschaften und MU11-Teams auf dem Fußballplatz. Die Älteren gingen sogar mit zwei Teams an den Start und erkämpften sich die Plätze zwei und sechs. Mit einer 0:1-Niederlage gegen Unna/Billmerisch verpasste das Team A knapp den Titel. Die MU11-Juniorinnen landeten auf dem sechsten Rang.

Von Marleen Meyerhoff

Freitag, 17 Juni 2016 20:41

Emsaue wird zur Turnierhochburg

Zwei Wochenenden steht das Stadion Emsaue ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Das Feld ist bereitet für den Sparkassen-Mädchen-Cup und das Sommerturnier für Mini-Kicker, F- und E-Junioren. Der Fußball ist in diesem Tagen einmal mehr in aller Munde. Und das liegt nicht nur an der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Ungeachtet der Sommerpause schicken sich viele Grevener Nachwuchskicker an, vor Beginn der Ferien noch einmal Siegerpokale abzuräumen. Die Turnierauswahl ist riesig. Auch in Greven, wo an diesem und am kommenden Wochenende die DJK zur Hochburg des Jugendfußballs wird. An diesem Samstag steht zunächst alles im Zeichen des Mädchen- und Frauenfußballs. Eine Woche später erwartet der Verein 56 Mini-, F- und E-Mannschaften zu seinem Sommerturnier, das in ein dreitägiges Zeltlager eingebettet ist. Bis auf einen Platz sind die vier Turniere beim Sparkassen-Mädchen-Cup seit Wochen vergeben. Sehr zur Freude von Turnierleiter Matthias Hölscher, bei dem an beiden Wochenenden die Fäden zusammen laufen. Hölscher ist auch derjenige, der die passenden Spielpläne erdenkt. Bei den Mädchen und Frauen sind es am 18. Juni derer vier. Bei den U11-Juniorinnen, die parallel zu den U15-Juniorinnen am Vormittag beginnen, trifft die Gastgebermannschaft auf sechs Teams, die zum Teil weite Anreisen auf sich nehmen. So gastiert zum ersten Mal die DJK Südwest Köln im Stadion Emsaue. Bei den U13-Juniorinnen bekommt es der Grevener Nachwuchs unter anderem dem SV Hohenlimburg und Borussia Emsdetten zu tun.

Weitere 16 Mannschaften treten beim Sparkassen-Cup am Nachmittag gegeneinander an, darunter neben acht MU15-Teams auch acht Frauenteams. Für DJK-Trainer Jürgen Röös ist das eigene Turnier eine gute Gelegenheit, die Weichen für die kommende Saison zu stellen, wenn seine Fußballerinnen mit dem VfL Ladbergen zusammen gehen.

Eine Woche später, beim traditionsreichen Sommerturnier, geht es noch eine Nummer größer zu. Rund 1000 Frühstücke gilt es jeweils am Samstag und Sonntag für die Gäste vorzubereiten. Mit 56 Minimannschaften, F- und E-Jugendteams ist das Turnier, das in seine 22. Auflage geht, komplett ausgebucht. Spielbetrieb, die Organisation des Zeltplatzes rund um das Stadion Emsaue und nicht zuletzt die Verpflegung liegt in den Händen eines zehnköpfigen Teams, das unter Leitung von Matthias Hölscher seit Monaten an der Vorbereitung feilt und ebenso wie die gastgebenden DJK-Kicker dem Ereignis entgegenfiebert. Offizieller Startschuss des Sommerturniers ist am 22. Juni die Eröffnungsveranstaltung (Beginn: 20 Uhr).

Das Sommerturnier schlägt auch den Bogen zur Europameisterschaft in Frankreich. Die Achtelfinalspiele werden auf Großleinwand im SportCentrum Emsaue zu sehen sein.

www.djk-greven.de

Von Sven Thiele

 

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