DJK Fußball

DJK Fußball

Dienstag, 26 April 2016 20:45

Wissbegieriger Trainernachwuchs

Zwei frisch ausgebildete Jungtrainer bei der DJK bilden keine Ausnahme mehr. Die Fußballvereine und ihre Trainer scheinen erkannt zu haben, welche Bedeutung das Thema Fortbildung hat. Geschafft: Sie haben sich in den Osterferien ganz dem Fußball verschrieben, oder besser: Der Fußballlehre. Nachdem Celina Hollmann und Kristina Hardt ihre Prüfung erfolgreich absolviert haben, sind die beiden Trainerinnen der DJK stolze Inhaber der Fußball-C-Lizenz. Und stehen damit nicht alleine. Trainer-Qualifizierung steht bei vielen Vereinen mittlerweile ganz oben auf der Agenda. „Fast alle unsere Trainer verfügen mittlerweile über eine Lizenz“, betont Thomas Scheffler-Talmann, Mitglied des Fußball-Ausschusses bei der DJK. Ein A-Lizenz-Inhaber, zwei B-Lizenz-Trainer und zahlreiche mit der C-Lizenz ausgestattete Trainer zeigen, dass es Vereine wie die DJK ernst meinen mit der Leitidee „Fördern und fordern“. „Wir sprechen die Trainer direkt an und übernehmen auch die Kosten der Ausbildung“, erklärt Scheffler-Talmann die Bemühungen des Vereins, der stellvertretend für viele andere steht.

Das belegt die Statistik des Fußballkreises, der so etwas wie in Vorreiter in Sachen Aus- und Weiterbildung ist. Die C-Lizenz, die Trainer als Einstieg in das Qualifizierungssystem des Deutschen Fußball Bundes erwerben, erlebt in und um Münster einen regelrechten Boom. Alleine in den vergangenen drei Jahren fanden elf Lehrgänge im Raum Münster mit knapp dreihundert Teilnehmern statt. Damit belegt der Fußballkreis mit Abstand den Spitzenplatz im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Dass bis zu vier Lehrgängen pro Jahr durchgeführt werden können, führt zu ortsnahen Ausbildungsorten, was es wiederum vor allem für Jungtrainer attraktiv macht, an einer der mit 120 Stunden zeitlich umfangreichen Maßnahmen teilzunehmen. Speziell die Blockausbildungen in den Oster- und Herbstferien erfreuen sich besonders großer Nachfrage. „Das Interesse an einer qualifizierten Ausbildung der Trainer ist in den Vereinen weiterhin ungebrochen“, bestätigt auch Christian Niehoff, im Kreis verantwortlich für die Trainerausbildung.

Die beiden DJK-Trainerinnen haben ihre Ausbildung in Altenberge absolviert und geben ihr frisch erworbenes Wissen an die Mu11-Juniorinnen weiter. Eine junge Mannschaft mit ebenso jungen Trainerinnen. In der erst kürzlich gegründeten Mu11 spielen überwiegend Fußballeinsteiger, viele davon sind gerade einmal acht oder neun Jahre alt.

Und auch ihre Trainerinnen sind Jungspunde in ihrem Fach: Kristina Hardt ist 16 Jahre alt, Celina Hollmann ist 15.

Von Sven Thiele

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Sonntag, 24 April 2016 21:55

Reine Kopfsache

Es war das vielleicht simpelste aller Offensiv-Muster, das aus einem Fußball-Nachmittag ein großes Erlebnis machte. Nicht schön, eher brachial, aber eben so, dass sich alle Beteiligten im Derby zwischen dem SC Greven 09 II und der DJK noch lange an diesen Sonntag erinnern werden. Flanke, Kopfball, Tor. Wofür braucht man eigentlich abkippende Sechser, falsche Neuner und Tannenbaum-Systeme, wenn es doch manchmal so einfach ist? Es war das vielleicht simpelste aller Offensiv-Muster, das aus einem Fußball-Nachmittag ein großes Erlebnis machte. Nicht schön, eher brachial, aber eben so, dass sich alle Beteiligten noch lange an diesen Sonntag erinnern werden. 3:3 trennten sich am Sonntag die DJK Blau-Weiß und der SC Greven 09 II in einem famosen Kreisliga-B-Derby. Die 09-Reserve sicherte sich dabei mit drei Kopfballtreffern nach einem 0:3-Rückstand doch noch einen Punkt – in einer Partie, nach der sich beide Mannschaften als Gewinner fühlen dürfen. Auch wenn die Gäste aus der Emsaue das sicherlich gestern anders sahen. „Einen Drei-Tore-Vorsprung sollte man schon über die Zeit bringen können“, suchte DJK-Coach Matthias Schmitte etwas ironisch nach Erklärungen. „Es war ein richtig gutes Spiel von beiden Teams“, fand 09-Trainer Martin Plagemann und fügte noch hinzu: „Und natürlich toll für die Zuschauer“.

Wie wahr. Den ersten Stich machten die Gäste: Maurice Seikowski bekam den Ball am Strafraumeck, guckte, schlenzte – und jubelte (10.). 09 benötigte mehr Anlaufzeit, wurde dann aber – vielleicht ja vom Mitte der ersten Hälfte einsetzenden Hagelsturm – geweckt: Nach einer halben Stunde bremste Simon Liebers Aly Camara im Sechzehner unsanft – der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters Rüdiger Voss ging sicherlich in Ordnung. Doch DJK-Tormann David Wiethölter bewies Hexer-Qualitäten: Thomas Brünings sehr harten, aber auch sehr unpräzisen Schuss parierte Wiethölter mit dem Fuß.

Keine Atempause, weiter ging‘s auf der anderen Seite mit Seikowskis nächstem Glanzlicht: Erst machte er zwei 09-Verteidiger frisch und hatte dann das Auge für Bernd Block, der zum 0:2-Pausenstand vollendete (36.). Spätestens kurz nach dem Seitenwechsel hätte eigentlich alles gelaufen sein müssen: 09 spekulierte auf Abseits, Torben Mais freute sich, dass ihm niemand hinterherlief und markierte das 0:3 (51.). Der Rest des Spiels war schließlich reine Kopfsache, erstmals in der 58. Minute: Laszlo Sooky lieferte die Vorlage von links, Thomas Brüning nickte für 09 ein.

Plötzlich war der Nervenkitzel zurück: Die nächste Sooky-Hereingabe kam von rechts und fand Aly Camaras Stirn – nur noch 2:3 (80.). Gegen eine jetzt konfuse DJK roch es nach dem Ausgleich. Und er fiel auch: Sooky flankte zum dritten Mal, diesmal hielt Timo Aymans die „Birne“ hin (86.). 3:3, und kurz darauf Schluss. Flanke, Kopfball, Tor – daran wird man sich erinnern.

Von Stefan Bamberg

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In Greven ist wieder Derby-Zeit: Mit der DJK BW Greven und Greven 09 II trifft der Tabellendritte auf den Tabellenvierten. Punktemäßig trennen beide Teams neun Punkte – leistungsmäßig aber bewegen sich beide derzeit auf Augenhöhe. Spannung? Garantiert! Erst machte DJK-Trainer Matthias Schmitte Martin Plagemann Komplimente, dann revanchierte sich 09-Trainer Martin Plagemann mit Komplimenten für Schmitte. Und als sie damit fertig waren, legten sie noch ein paar Komplimente drauf. Keine Frage: Die beiden Übungsleiter haben Anerkennung für die Leistung des anderen und begegnen sich mit großem Respekt. Auf dem Papier ist die Begegnung zwischen dem Tabellendritten (DJK/54 Punkte) und dem Tabellenvierten (SCG/45 Punkte) ohnehin ein Top-Spiel – für beide aber steht sehr viel mehr auf dem Spiel. Insbesondere Schmitte hofft auf einen nachhaltigen Effekt durch ein Erfolgserlebnis. Zuletzt rannte sein Team im Zick-Zack-Kurs durch die Kreisliga B (Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, und so weiter und so fort) und hat dadurch Tabellenplatz zwei wieder an Mauritz abtreten müssen. „Greven ist der beste Gegner, den wir zum jetzigen Zeitpunkt bekommen können, ich hoffe, die Jungs nutzen diese Chance.“ Dass Blau-Weiß das Hinspiel dominierte (3:1-Sieg) ist für beide Trainer mehr oder weniger bedeutungslos.

„Die Jungs wissen, dass sie etwas gut zu machen haben. Grundsätzlich sind die Voraussetzungen aber komplett andere“, erklärt Plagemann. Er will die jüngsten (torreichen) Erfolge seiner Elf nicht überbewertet wissen, glaubt aber an eine reelle Chance, dieses Derby zu gewinnen. Personell muss er allenfalls auf Soeren Hermanns und Sven Schraeder verzichten.

Mit einer etwas größeren Rotation hingegen rechnet Eddy Schmitte: Niehues und Lange fallen definitiv aus, ein Einsatz von Jonas Averbeck und Andre Mewald ist fraglich. Zumindest aber kehren auch einige Spieler in den Kader zurück.

Von Ulrich Schaper

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Donnerstag, 21 April 2016 22:00

Neun Punkte bis zum Meisterstück

Ein Spiel noch, dann sind die Würfel gefallen: Gewinnen die DJK-Tischtennisherren der DJK am Samstag beim TTC Münster, ist ihnen die Meisterschaft in der Landesliga gewiss. Verfolger Lüdinghausen hat seine Hausaufgaben bereits erfolgreich erledigt und am Mittwoch mit einem 9:5-Sieg gegen Westfalia Kinderhaus Tabellenführer DJK Blau-Weiß vorläufig von der Spitze der Landesliga verdrängt. Zumindest bis Samstagabend. Dann nämlich haben es die Grevener in der Hand, sich die Führung zurück zu erobern und die Meisterschaft perfekt zu machen. Vorausgesetzt sie gewinnen ihr letztes Saisonspiel beim TTC Münster II (Samstag, 18.30 Uhr). „Das ist eine machbare Aufgabe, aber bestimmt kein Selbstläufer“, erklärt Reinhard Rothe, warum die Anspannung bei der DJK, die vor zwei Wochen beim 7:9 in Lüdinghausen die Vorentscheidung verpasste, groß ist. Der an Nummer zwei gesetzt Rothe gilt im DJK Team als so etwas wie der Altmeister. Die Erfahrung des ehemaligen Zweitligaspielers scheint sich auf der Zielgeraden dieser für die Grevener vielversprechenden Saison besonders bemerkbar zu machen. Der mittlerweile 60-Jährige Routinier hat in der Rückrunde noch einmal kräftig zugelegt. In nur drei Begegnungen ging Rothe als Verlierer vom Tisch. „Es macht mich schon ein bisschen stolz, dass ich mit den jungen Burschen noch mithalten kann“, ist das Feuer der Begeisterung in ihm trotz der vielen Jahre im Tischtenniszirkus noch längst nicht erloschen. Ganz im Gegenteil: „Der Stellenwert der möglichen Meisterschaft wäre für mich besonders hoch, weil sie so überraschend käme.“ Wie wahr: Noch zu Saisonbeginn, als die DJK zudem mit einer Niederlage startete, galt die Mannschaft als ein Kandidat für das Mittelfeld.

Samstag kann sie ihr Meisterstück perfekt machen, wenn sie denn nicht patzt. Vieles hängt dabei aus Sicht Rothes vom Start ab. „Wir dürfen nicht sofort in Rückstand geraten. Dann droht die Gefahr zu verkrampfen.“ Vorsicht ist aus Sicht der DJK auch mit Blick auf den Gegner geboten: Die Münsteraner, aktuell Fünfte der Landesliga, waren in der abgelaufenen Saison immer so ein bisschen die Wundertüte der Liga, weil man nie wusste, in welcher Aufstellung sie denn antreten. Insofern fehlte ihnen die Konstanz, um ganz oben mitzumischen. Bis zum Hinspiel in Greven waren sie aber trotzdem noch eine Spitzengruppe, mit Kontakt zu den Topplätzen, doch mit der 5:9-Niederlage bei der DJK mussten sie ihre Ambitionen begraben. Den bis dahin glänzenden 15:5 Punkten folgten dann 10:12 Punkte und das Abrutschen in das Mittelfeld der Tabelle.

Dass die DJK zum Saisonfinale, bei dem sie wie in den vergangenen Spielen auf zahlreiche Unterstützer aus eigenen Reihen hoffen, nichts dem Zufall überlassen mag, zeigt sich auch mit Blick auf die Formation. Christian Pfingstl, in der vergangenen Woche für Milan Heidkamp in die Mannschaft gerutscht, wird erneut dabei sein. Ob als Zuschauer oder erneut als Ersatz für die etatmäßige Nummer eins, mögen die DJKler im Vorfeld nicht verraten. Für Routinier Reinhard Rohte ist die Frage der Aufstellung ohnehin nicht von entscheidender Bedeutung, kann sich sein Team doch auf die starken Nachrücker Pingstl und Everding verlassen. Diese Breite im Kader schein auch ein Schlüssel zum Erfolg dieser Saison zu sein, die am Samstagabend mit dem zweiten Aufstieg in die Verbandsliga gekrönt werden soll.

 
von Sven Thiele

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Montag, 11 April 2016 20:02

Auftakt nach Maß für die DJK U10 I

Nach der langen Winterrunde ging es für die DJK U10 I gleich zum Auftakt der Sommersaison zum Mitfavoriten SC Gremmendorf. Und von der ersten Minute an ließen die Jungs keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Mit Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Passsicherheit ließ das Team die Gremmendorfer gar nicht ins Spiel kommen. Kompromisslos und fast perfekt wurden Trainingsschwerpunkte der Woche umgesetzt und so führte man 2:0 zur Halbzeit. In Durchgang zwei legten die Blau-Weißen sogar noch eine Schüppe drauf, so dass es am Ende völlig verdient einen 6:0 Sieg und die Tabellenführung zu verbuchen gab. Dieses tolle Spiel gibt hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für das Derby gegen den in der Hallenwinterunde bärenstark aufspielenden SC Reckenfeld. Für die DJK BW Greven U10 I spielten: Sven Herting – Mika Wycisk, Max Stötzer, Leon Menzel – Muhammed Kortak (2 Tore), Niclas Roß (3 Tore), Kaoa Seid Abbas und Marcel Kecker (1 Tor).

Mittwoch, 06 April 2016 20:59

Helmig und Ascheberg zurück zur DJK

Im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A sind die Fußballer der DJK auf einen Ausrutscher von Konkurrent Mauritz angewiesen. Selbst in der Hand haben sie dagegen die Planung für die kommende Spielzeit. Und die lässt den Schluss zu, dass die Blau-Weißen unabhängig von der Ligazugehörigkeit sportliche Ambitionen hegen. Zwei Rückkehrer hat das neue Trainergespann bereits verpflichtet. Weitere Neuzugänge stehen auf der Wunschliste von Peter Talmann und Peter Lakenbrink, die im Sommer den dann scheidenden Coach Eddy Schmitte ersetzen. Vom Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus kehrt Chris Helmig zurück in die Emsaue. In den vergangenen drei Jahren war Helmig eine feste Größe im Mittelfeld der ambitionierten Kinderhauser. In dieser Saison ist er Mannschaftsführer beim aktuellen Tabellenzweiten. Bei der DJK soll Helmig zum Schlüsselspieler im Mittelfeld werden.

Eine weitere Verstärkung im Mittelfeld erhoffen sich Talmann und Lakenbrink durch den zweiten Rückkehrer. Vom Bezirksligisten Borussia Emsdetten wechselt im Sommer Timo Ascheberg zurück in die Emsaue. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen waschechten DJKler, hat er doch die gesamte Jugend bei den Blau-Weißen durchlaufen.

Trotz dieser und weiterer geplanter Neuzugänge setzt das neue Trainerduo offenbar auf den bisherigen Kader, der im Wesentlichen über die Saison hinaus zusammen bleiben soll. Bis auf „zwei bis vier Wackelkandidaten“, so Talmann, lägen ihm die Zusagen aller bisherigen Spieler vor, auch in der kommenden Saison auf Torejagd für die DJK gehen zu wollen. Bleibt nur die Frage, ob in der B- oder in der A-Liga.

Von Sven Thiele
 
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Der Neubau der Tennisplätze in der Emsaue steht im Mittelpunkt der Abteilungsversammlung von TOP-Tennis, die am Freitag, 8. April 2016, um  18.30 Uhr im SportCentrum Emsaue stattfindet. Abteilungsleiter Winfried Klemens und das zuständige Vorstandsmitglied Rainer Koch erläutern den Mitgliedern der Tennisabteilung den Stand der Dinge. Nachdem die DJK das Gelände erworben hat, sollen die vier Tennisplätze zu Beginn der Spielzeit erstellt sein.

Dienstag, 05 April 2016 19:15

Fußballspaß bei der DJK BW Greven

Ferienangebot für 35 Nachwuchskicker.Lasse Menke, Maximilian Jacobs, Robyn Zenker und Jan Policnik sind ein eingespieltes Team: Die DJK-Jugendtrainer haben bereits erfolgreich das Sommercamp von Blau-Weiß geleitet. Da schien das Fußball-Camp in der vergangenen Ferienwoche ein Klacks für die vier Übungsleiter. 35 Kinder der Jahrgänge 2004 bis 2008 nahmen an der Freizeit teil. „Viel mehr geht nicht“, wie Policnik sagt. Er und seine Kollegen freuten sich über den regen Zuspruch und hatten sich ein wirklich abwechslungsreiches Programm überlegt. „Die Kinder sollten hier in jedem Fall Spaß haben – unser Ziel war es aber auch, dass sie etwas mitnehmen.“ Gleich mit drei Trainingseinheiten startete das Camp am Montag. „Die Eltern haben uns dann am nächsten Morgen erzählt, dass ihre Kinder um 18 Uhr ins Bett gegangen sind“, erzählt Policnik. In den folgenden Tagen wurden viele verschiedene Spielformen ausprobiert, es wurde ein Bundesliga-Spiel gespielt und zum Abschluss gab es nach einigen Einheiten in denen Standard-Situationen geübt wurden, ein großes Abschlussturnier. Bis zu den Sommerferien sind es jetzt noch knappe dreieinhalb Monate – für Policnik & Co. Zeit genug, um das Programm zu schnüren.

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Ein hartes Stück Arbeit legte das Team von DJK-Trainer Eddy Schmitte am gestrigen Nachmittag in der Emsaue zurück. Gegen Westfalia Kinderhaus III langte es am Ende zu einem 2:0 (1:0)-Heimsieg. Nicht mehr und nicht weniger. Fahrig agierten die Gastgeber über weite Strecken der Partie, der holprige Untergrund tat das seinige dazu bei, dass ein Spielfluss nicht zustande kam. Die Tore für DJK erzielten Nils Niehues (13.) und Maurice Seikowski (90.) „Für uns war es wichtig, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückgekommen sind“, bilanzierte Eddy Schmitte. „Das war ein Arbeitssieg XXL. Mich freut vor allem, dass Nils nach seiner Verletzung wieder getroffen hat.“

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Sonntag, 03 April 2016 21:50

Ausgezeichnet in Sachen Kinderschutz

Kreissportbund begrüßt Engagement der DJK. Sportvereine übernehmen Verantwortung in Sachen Kinderschutz. Auch die DJK Blau-Weiß Greven hat sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Rassismus, sexualisierter Gewalt und Mobbing in besonderem Maße verschrieben. Gemeinsam mit 17 anderen Vereinen aus dem Kreisgebiet wurde die DJK deshalb vom Kreissportbund für ihr Engagement ausgezeichnet. Vor dem Hintergrund zunehmender Missbrauchsfälle hat der Gesetzgeber zwingende Regelungen auch für ehrenamtliche Sportvereine erlassen. Zu den Maßnahmen, die die Vereine seit dem vergangenen Jahr umsetzen, gehört unter anderem das Einholen von Führungszeugnissen der Übungsleiter und Trainer. Die DJK hat den Personenkreis ausgeweitet auf alle Funktionsträger im Verein.  Rund 100 Menschen, die sich innerhalb der DJK engagieren, bekennen sich auf diese Weise zu ihrer Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

Koordiniert wird der Kinderschutz bei der DJK, der sich nicht nur auf die Führungszeugnisse beschränkt, sondern auch Fortbildungsmaßnahmen für Vereinsmitarbeiter beinhaltet, vom Sportvorstand des Vereins. Diese Funktion bekleidet seit Anfang März Sandra Weddeling. Sie ist Nachfolgerin von Reinhard Rothe.

Die Kinder- und Nachwuchsförderung liegt Weddeling besonders am Herzen. Neben den Bemühungen in Sachen Kinderschutz will die Mutter von drei Kindern auch die Zusammenarbeit mit den Grevener Kindertagesstätten und Schulen weiterentwickeln. Die DJK ist zertifiziert als „Kinderfreundlicher Sportverein“ und arbeitet bereits mit neun Grevener Kitas und Familienzentren zusammen. Mit der Martin-Luther-Grundschule ist ebenfalls eine Vereinbarung geschlossen worden. Mit eine weiteren Grundschule steht der Verein derzeit in Gesprächen.

Bild: Sandra Weddeling freut sich über die Auszeichnung für die DJK in Sachen Kinderschutz.

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