DJK Fußball

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Sonntag, 31 Januar 2016 21:53

DJK BW Greven verteidigt Tabellenspitze

Mit der Coolness eines Spitzenreiters hat die DJK BW Greven die Begegnung gegen DJK TTR Rheine hinter sich gebracht. Selbst der erneute Fehlstart (1:2 nach den Anfangsdoppeln) konnte dem Tabellenführer der Tischtennis-Landesliga aus Greven nicht irritieren. Mit 9:3 wiesen die Gastgeber den Verfolger deutlich in die Schranken. Auch die neu formierten Doppelkombinationen führten nicht zum erhofften Erfolg. Heidkamp/Sithamparanathan wirkten gegen Nübel/Erpenstein zeitweise völlig desorientiert und unterlagen klar mit 0:3 und auch Rothe/Kaltmeier wussten, nach starkem ersten Satz, nicht zu überzeugen und verloren 1:3. Lediglich Bothe/Radke erkämpften sich in fünf Sätzen einen Sieg, zum zwischenzeitlichen 1:2.

Die beiden nun folgenden Spitzeneinzel stellten dann aber die Weichen in Richtung „Sieg“ für die Gastgeber: Sowohl Milan Heidkamp (12:10 im fünften Satz) als auch Reinhard Rothe (11:9 im fünften Satz) brachten ihre Einzel – nach großem Widerstand – knapp und etwas glücklich nach Hause. Stephan Bothe und Torsten Radke legten gleich mit klaren 3:0-Siegen nach und das zeigte bei den Gästen Wirkung.

Zwar konnte Dickmänken für die Rheinenser noch einmal verkürzen (3:0 gegen Sithamparanathan), doch danach „brannte nichts mehr an“. Der seit Monaten überragende Matthias Kaltmeier feierte seinen 20. Einzelsieg in Folge und Reinhard Rothe dominierte in seinem Einzel klar und holte sicher seinen zweiten Sieg.

Milan Heidkamp musste dann zwar gleich drei Matchbälle abwehren, doch mit Geschick und ein wenig Glück siegte er erneut 12:10 im fünften Satz und damit war die „Messe endgültig gelesen“. Unter dem Jubel der Zuschauer markierte Stephan Bothe, mit seinem zweiten Sieg den neunten und letzten Punkt. Damit dürften die Rheinenser, bei nunmehr fünf Punkten Rückstand auf die Blau-Weißen kaum noch für Platz eins in Frage kommen.

Mit diesem überzeugenden Erfolg verteidigten die DJKler die Tabellenspitze der Landesliga und sind nun seit 13 Spielen ungeschlagen (25:1) Punkte); eine beeindruckende Serie, die sie schon am kommenden Freitag in Burgsteinfurt fortsetzen möchten.

Dienstag, 26 Januar 2016 20:14

Schmuddelwetter sorgt für Rekord

Weit über 400 Besucher folgten der Einladung der DJK Blau-Weiß Greven und der Kita Kinderland zum ersten Sporteln der Wintersaison. Die Veranstalter freuen sich über diesen Besucherrekord und darüber, dass dieses Freizeitangebot von den jungen Grevener Familien so gut angenommen wird. Drei Stunden wurde getobt, geklettert und gespielt. „Bei dem nasskalten Wetter hatten wir schon mit einigen Besuchern gerechnet“, freut sich DJKlerin Sandra Weddeling. „Aber dass es im Endeffekt so viele waren, ist einfach sensationell.“ Auch der Elternrat des Kinderlandes kam mit dem Waffeln-Backen nicht hinterher. So musste zwischendurch noch spontan Teignachschub organisiert werden.

Am 28. Februar öffnet die Mühlenbachhalle wieder ihre Tore. Dann kann von 14 bis 17 Uhr weitergesportelt werden.

Die DJK BW Greven darf ihre Tennisanlage auf dem Gelände der Emsaue bauen. Das hat der Schul- und Sportausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen. Das Projekt steht am Anfang einer Reihe von Baumaßnahmen, mit denen der Verein die Emsaue weiterentwickeln und aufwerten möchte.

Die DJK kann – wie angedacht – die vier Tennisplätze nördlich des Vereinsheims bauen. Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses stimmten den Plänen am Mittwochabend einstimmig zu. „Ein gelungenes Projekt, das eine sehr interessante Perspektive für die Sportler in Greven bietet“, fasste Michael Kösters-Kraft die allgemeine Zustimmung zusammen.

Der Verein wird die 3400 Quadratmeter große Fläche von einem Privatmann kaufen, Büsche und Bäume abholzen und die Tennisplätze bauen – und das möglichst schnell. Denn schon mit Beginn der Außensaison sollen die Plätze genutzt werden. „Wir haben zwar eine Option, die Plätze an der Gutenbergstraße in diesem Sommer noch nutzen zu können. Aber wir gehen davon aus, dass diese Vereinbarung nicht zustande kommt“, sagte DJK-Vizepräsident Rainer Koch.

Mitgliedsbeiträge, Zuschütte und Sponsoren

Kauf der Grundstücke und Bau der Tennisplätze sollen zusammen rund 290 000 Euro kosten. „Die Summe kann allein von der Tennisabteilung des Vereins getragen werden“, sagte DJK Präsident Stephan Bothe. Aber damit nicht genug. Zusätzlich möchte der Verein den Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umbauen (rund 500 000 Euro) und zum Schluss eine Mehrzweckhalle bauen (Kosten stehen noch nicht fest) – alles finanziert durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Sponsoren. „Aber natürlich nur, wenn sichergestellt ist, dass langfristig eine schwarze Null unter der Abrechnung steht“, verdeutlichte Bothe.

Sehr zur Freude von Wolfgang Beckermann. „Als Kämmerer freut es mich besonders, dass die Stadt bei der Finanzierung außen vor ist“, sagte er. Und auch Michael Zweihaus freute sich. „Man findet es nicht häufig, dass bei solchen Projekten die Erwartungshaltung an die Stadt von einem hohen Realitätssinn geprägt ist.“

Grundlage für die letztgenannten Pläne ist die Erweiterung des bestehenden Überlassungsvertrages für das Vereinsheim auf die Sportflächen. „Wir wollen sowieso alle Vereinbarungen mit Sportvereinen zur Nutzung von Sportanlagen in nächster Zeit genauer betrachten“, erklärte Beckermann dazu. Aber: Darüber wurde am Mittwochabend sowieso nicht entschieden. Es ging zunächst nur um das Tennisplatz-Projekt.

Wie gesagt: Es gab Lob von allen Seiten für die geplanten Projekte. Und: Besonders für den Plan der DJK, für die nötigen Abholzungen einen freiwilligen Ausgleich zu schaffen, gab es Zustimmung. „Längst des Deichs wollen wir Ersatzpflanzungen anlegen und ein Biotop schaffen“, erklärte Projektleiter Koch. „Sehr erfreulich, dass das freiwillig gemacht werden soll“, so Kösters-Kraft.

Von Peter Beckmann

Donnerstag, 21 Januar 2016 20:53

DJK-U11 Turniersieger in Rheine

Nachdem die U11 der DJK nur knapp als Zweitplatzierter den ersten Platz beim eigenen Turnier verfehlte, holten sich die Grevener in Rheine die Siegermedaille. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber SF Gellendorf gewann die DJK nach einem starken Kampf 4:2. Ein 6:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Esch folgte. Ben Bothe und Linus Beumer erzielten dabei sehenswerte Tore aus der Distanz. Im Spiel gegen den VfL Weisse Elf Nordhorn setzten die Grevener ihren Lauf fort und gewannen mit 5:1. Die Blau-Weißen aus Greven trafen nun im vierten Spiel der DJK auf die bis dato ebenfalls ungeschlagenen Spieler des FC Eintracht Rheine. Nach dem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand erzielte Johann Berning den Ausgleichstreffer, der den Knoten platzen ließ. Am Ende des Spiels stand es 3:1 für die Grevener. Mittlerweile im Rausch spielend, gewann die DJK auch ihr letztes Spiel gegen den SV Wilmsberg mit 8:0. 

Mittwoch, 20 Januar 2016 20:49

Weißer Sport in der Emsaue?

Die DJK BW Greven plant den Bau einer vereinseigenen Tennisanlage in der Emsaue. Vor einem Jahr fusionierte der Verein mit dem Top-Tennis-Club. Ziel aller Beteiligten war es, die Anlage an der Gutenbergstraße langfristig zu sichern – entsprechende Verhandlungen blieben bislang ergebnislos. Gut ein Jahr ist es her, dass sich die Vereine Top-Tennis Greven und DJK BW Greven zusammengeschlossen haben. Die DJK erhoffte sich, ihr Angebot um die Tennis-Sparte erweitern zu können und begrüßte rund 150 neue Mitglieder. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Top-Tennis wurden Pläne erarbeitet, weiterhin die vorhandenen Tennisplätze an der Gutenbergstraße zu nutzen. Durch Verträge mit den Eigentümern sollte ein Vertragswerk die langfristige Nutzung der Anlage sicherstellen. Wie nun bekannt wurde, konnten die Verhandlungen nicht zu einem erfolgreichen Ende geführt werden, was im Umkehrschluss bedeutet, dass den Tennisspielern kurz- bis mittelfristig keine Möglichkeit mehr gegeben ist, ihren Sport auszuüben. Eine Nutzung der Anlage bis zum Ende des Sommers wird wahrscheinlich möglich sein, danach aber ist endgültig Schluss an der Gutenbergstraße.

So oder so – die Verantwortlichen auf Seiten der DJK sahen sich zum proaktiven Handeln veranlasst und haben kurzerhand alternative Pläne entwickelt. Es gibt mehrere Szenarien, die alle auf das gleiche Ende hinauslaufen: Die DJK möchte innerhalb der Emsaue eine eigene Tennisanlage bauen.

„Wir haben mehrere Szenarien durchgespielt“, sagt Präsident Stephan Bothe. Diese sollen im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport heute Abend (17 Uhr) vorgestellt werden. Was alle Optionen gleich haben: Die Kosten werden von der DJK getragen. Dem Verein, so sagt es Bothe, liege die Entwicklung der Emsaue am Herzen.

„Die kommunale Haushaltslage ist sicher nicht überall zum Besten bestellt und angespannt. Vereine werden sich in Zukunft immer mehr um ihre Sport-Anlagen kümmern müssen.“

Drei Alternativen sollen dem Ausschuss vorgestellt werden:

►  Denkbar ist, dass vier Tennisplätze auf dem Trainingsgelände im südlichen Teil der Sportanlage angelegt werden. Diese Alternative hätte zur Folge, dass die vorhandene Sportanlage möglicherweise umgebaut werden müsste.

► Vorstellbar ist auch, die vier Tennisplätze auf dem Tennenplatz anzulegen. Da aber der Tennenplatz entfallen würde, hätte die Umsetzung erhebliche Auswirkungen auf den Spielbetrieb der DJK-Fußballabteilung.

► Die favorisierte Alternative sieht vor, die Tennisanlage nördlich des Vereinsheims zu errichten. Dort liegt eine kleine überwucherte 3374 Quadratmeter große Brachfläche, das sich derzeit in Privatbesitz befindet. Da die Fläche derzeit ungenutzt ist, gäbe es keine Auswirkungen auf die bestehende Nutzung der Sportanlage Emsaue.

„Wir hoffen, dass die dritte Alternative allgemeine Zustimmung findet. Wir vom Verein halten das für die sinnvollste Lösung“, erklärt Bothe. Mit dem Inhaber ist man sich bereits einig. Im Falle der Zustimmung aller Beteiligten könnte alles ganz schnell gehen. „Wir haben verschiedene Anfragen gestellt. Innerhalb von zwei Monaten könnten bei entsprechenden Witterungsbedingungen die Plätze in Betrieb genommen werden.“ Es sei schließlich auch in der Verantwortung des Vereins, „den Mitgliedern zu ermöglichen, weiterhin ihren Sport ausüben zu kommen“.

Von Ulrich Schaper

Montag, 18 Januar 2016 21:00

DJK U10.2 erfolgreich in Saerbeck

Einen erfolgreichen Abstecher nach Saerbeck machte am Samstag die U10.2 der DJK. Beim E-Jugendturnier erkämpften sich die Blau-Weißen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ihren ersten Podestplatz der aktuellen Hallensaison. Mit zwei Niederlagen (jeweils 0:2 gegen Borussia Emsdetten und Teuto Riesenbeck), einem Unentschieden (2:2 gegen TuS St. Arnold) und zwei Siegen (3:0 gegen den Gastgeber Falke Saerbeck und 1:0 gegen TuS Recke) reichte es in der Endabrechung zu Platz 3.

Montag, 18 Januar 2016 20:56

MU 11 der DJK feiert Premiere

Zum ersten Turnier trat am Samstag die neu formierte MU11 der DJK bei der Hallenwinterrunde in Ascheberg an. Große Aufregung herrschte vor Turnierbeginn, war es doch für viele das erste Spiel in einer Mannschaft überhaupt und die Nervosität stieg noch einmal an als das Team zum ersten Spiel aufgerufen wurde. Im Starterfeld bestehend aus 5 Mannschaften war das Team aus Greven mit Abstand das jüngste und so verlor man gegen das körperlich deutlich überlegene Team aus Nienberge das erste Spiel mit 0:5. Das Zweite Spiel gegen körperlich gleich starke Warendorferinnen lief deutlich besser und nach 2 Toren von Johanna van Oy stand am Ende mit einem 2:1 Erfolg der erste Sieg. Nach einer weiteren Niederlage im dritten Spiel schaffte man nach einem erneuten Tor von Johanna van Oy mit einem 1:0  im vierten Spiel den 2 zweiten Sieg und belegt damit insgesamt Platz 3, eine Leistung die man von der komplett neu zusammen gestellten Mannschaft nicht erwartet hatte, da das Team der Trainerinnen Kristina Hardt und Celina Hollmann vom Altersdurchschnitt zu den jüngsten MU 11 Mannschaften im Umfeld gehört. Umso größer war der Jubel über eine tolle Leistung und die Vorfreude auf das nächste Turnier der Hallenwinterrunde das bereits am Samstag in Nienberge stattfindet.

Montag, 18 Januar 2016 20:50

Feiern im SportCentrum Emsaue

Derzeit wird ein Teil des SportCentrums  als Unterkunft für knapp 40 Flüchtlinge genutzt. Während zwei Umkleiden in Folge dessen nicht für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen, sind das Café sowie der Sportraum des Hauses nutzbar. Das Kursprogramm der DJK findet statt. Ebenso stehen die Räume für Feiern und Tagungen zur Verfügung. Ansprechpartner für Vermietungsanfragen ist Christian Sauerland (vermietung@djk-greven.de), DJK-Geschäftsstelle, Tel. 54720 (Montags und donnerstags ab 17 Uhr).

Montag, 18 Januar 2016 20:43

DJK-Neujahrsempfang mit 100 Gästen

Rund 100 DJKler starteten am Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes gestärkt ins neue Jahr. Während ein sechsköpfiges Team ein reichhaltiges Frühstücksbuffet für die Übungsleiter und Abteilungsleiter auftischte, versüßten die Präsidiumsmitglieder Stephan Bothe und Rainer Koch den DJKlern den Jahresauftakt mit einer wegweisenden Botschaft. In Kürze will der Verein mit der Erweiterung der Sportanlage Emsaue beginnen. Die Pläne, die unter anderem den Bau von vier Tennisplätzen vorsehen, werden im Zuge einer Sondersitzung des Schul- und Sportausschusses am Mittwoch (20. Januar) Grevens Kommunalpolitikern vorgestellt und sollen danach zeitnah umgesetzt werden. Am 14. Februar ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung vorgesehen.

In ein neues Gewand gehüllt ist der Online-Auftritt (www.djk-greven.de) des Vereins. Stellvertretend für die Arbeitsgruppe, die in den vergangenen Monaten den Internetauftritt der DJK überarbeitet hat, präsentierte Heiner Jürgens am Sonntag die Ergebnisse und eröffnete den runderneuerten Auftritt.

Ferner wurden stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten drei Akteure der Fußballabteilung am Sonntag geehrt. Präsident Stephan Bothe zeichnete Norbert Gellenbeck, der als Abteilungsleiter die Geschicke der Fußballer lenkt, Thomas Scheffler-Talmann, der unter anderem den Spielbetrieb koordiniert, sowie Matthias Hölscher, der an der Spitze der Turnierorganisation steht, für ihre Verdienste im Sinne des Vereins aus.

Donnerstag, 07 Januar 2016 20:10

Der Senkrechtstarter

Vor einem halben Jahr hat er den großen Sprung gewagt. Nicht eine, nicht zwei, gleich drei Klassen ist Jonas Wiethölter empor geklettert. Statt in der Kreisliga B schnürt der ehemalige DJK-Fußballer seit vergangenen Sommer in der Landesliga die Schuhe. Und ist dort alles andere als ein Ergänzungsspieler. Der Jubel beim BSV Roxel war riesengroß: Mit einem 3:2-Erfolg über den SC Preußen Münster II erklomm der Landesligist Münsters prestigeträchtigen Fußballthron in der Halle. Zuletzt war Roxel dreimal hintereinander Dritter geworden. Beim vierten Versuch half einer tatkräftig mit, den viele gar nicht so richtig auf der Rechnung hatten. Jonas Wiethölter, erst seit Sommer im Kader des BSV Roxel, legte einen durchweg glänzenden Auftritt aufs Parkett und besaß großen Anteil an Roxels Stadtmeistertitel. Der 21-Jährige kam in jedem Spiel zum Einsatz, überzeugte mit einem Gespür für die richtigen Pässe und steuerte selbst vier Tore zum Erfolg der Roxeler bei, die in dieser Saison auf einer Erfolgswelle schwimmen. Nicht nur in der Halle läuft es für den Landesligisten rund.

Noch vor einem halben Jahr war Jonas Wiethölter mit Haut und Haar DJKler. Dass er jemals den Verein wechseln würde, war alles andere als selbstverständlich. Bis zum Sommer gab es für den heute 21-Jährigen nur einen Verein, seinen Heimatclub DJK Blau-Weiß Greven. Dort, wo auch seine drei Brüder Andreas, Oliver und David ihre fußballerischen Gehversuche unternommen haben, spielte Wiethölter von Kindesbeinen an. „Nach 16 Jahren ist es mir deshalb auch sehr schwer gefallen zu wechseln“, räumt der technisch versierte Mittelfeldspieler ein.

Und dann gleich ein Drei-Klassen-Sprung von der B- in die Landesliga? „Ich habe damit gerechnet, mich durchsetzten zu können“, gibt sich Wiethölter in der Nachbetrachtung durchaus selbstbewusst. Doch es gab auch Skepsis. Auch bei seinem bisherigen Trainer Eddy Schmitte. „Dass es so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht“, wundert sich der DJK-Trainer für die rasante Entwicklung seines ehemaligen Schützlings. Und freut sich über dessen Senkrechtstart: „Ich freue mich über jeden Spieler, der höherklassig Fuß fasst.“

Jonas Wiethölter hat in Roxel nicht nur Fuß gefasst, er ist innerhalb weniger Wochen zum Dreh- und Angelpunkt auf der wichtigen Sechser-Position gereift. Wobei ihm offenbar seine Einstellung zugute kommt. Wiethölter hat bislang keine einzige Trainingseinheit verpasst und scheint bestens in das Spielkonzept seines Trainers zu passen. „Der Trainer baut auf mich“, weiß Wiethölter um den Rückhalt von Carsten Winklers. Unter ihm ist der 21-Jährige nach der Hinrunde jedenfalls gesetzt. „Man merkt, dass er sich wohl fühlt“, meint auch Eddy Schmitte, der den glänzenden Auftritt Wiethölter bei der Hallenstadtmeisterschaft mitverfolgt hat.

Die bisherige Bilanz spricht dafür, dass der Weg nach oben für Jonas Wiethölter längst noch nicht zu Ende ist. Zum Ende der Hinrunde ist der BSV Roxel Tabellenführer in der Landesliga. Vieles spricht im Moment dafür, dass der BSV Roxel das Zeug für den Sprung in der Verbandsliga hat. Und mit ihm Jonas Wiethölter, dem Spieler, der dann von sich sagen kann, in nur einem Jahr vier Klassen geklettert zu sein. Ein großer, um nicht zu sagen ein sehr großer Sprung.

Von Sven Thiele

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