DJK Fußball

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Mit gleich zwei Titeln war Matthias Kaltmeier der Mann der Grevener Vereinsmeisterschaft, mit der sich die Tischtennisabteilung in die Winterpause verabschiedete. Mit den internen Vereinsmeisterschaften beendeten die Tischtennisspieler der DJK BW Greven traditionell die Hinrunde. Am vergangenen Wochenende waren zunächst die Jugendlichen gefordert. Zwar gab es in der Jugendkonkurrenz nur zwei Teilnehmer, dafür war der Wettbewerb der Schüler mit 13 Jungen umso stärker vertreten. Hier setzte sich am Ende ganz knapp Jonas Klaer durch, mit 11:9 im fünften Satz gegen Janis Stübing, der im vergangenen Jahr noch siegreich war. Dritte wurden Lukas Hartmann und Mika Deitmar. Im direkten Finale der Jugend setzte sich Timor Kemper gegen Marc Schulze Temming-Hanhoff durch und konnte seinen Titel verteidigen. Die Herrenkonkurrenz war dagegen recht spärlich besucht, so dass die Schüler Hendrik Passe, Lukas Hartmann und Simon Paul Jamroszczyk die Gelegenheit nutzten und dort auch mitmischten; für Passe sprang sogar der zweite Platz in der B-Klasse heraus, die Niko Janzen gewann. Nach drei Siegen in Serie wurde diesmal Stephan Bothe entthront. Er schied im Viertelfinale gegen Mannschaftskollege Reinhard Rothe aus. Neuer Vereinsmeister wurde Matthias Kaltmeier. Die größte Überraschung gelang aber eindeutig Rainer Hartmann aus der Vierten Mannschaft, der die hohen Punktevorsprünge im Vorgabeturnier nutzte und bis ins Finale einzog. Roman Lakenbrink scheiterte knapp im Halbfinale am Kaltmeier und wurde wie Rothe mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Im Doppel ging der Titel ebenfalls an Kaltmeier, der diesmal an der Seite mit Rainer Hartmann das Finale gegen Andy Asche und Dennis Seeger gewann.

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23 Schiedsrichter aus dem Kreis Münster ehrte Obmann Philipp Hagemann am Montag im Gievenbeck. Der Boss der heimischen Referees hob dabei diverse Kollegen aufgrund ihrer speziellen Verdienste hervor. Dass Alter nicht vor Leistung schützt, erfuhren am Montag über 100 Schiedsrichter aus dem Kreis Münster in Gievenbeck. Sie waren der Einladung ihres Obmanns Philipp Hagemann gefolgt, der beim Abschluss-Lehrabend knapp zwei Dutzend Jubilare für ihre Dienste ehrte. Unter den Augen des ehemaligen Bundesliga-Referees Hans Voß, der sich im hohen Alter immer noch um die Nachwuchsförderung kümmert, standen Männer wie Andreas Lehmkühler (Saxonia Münster) im Mittelpunkt. Der bekam jüngst die Verbands-Auszeichnung „Danke Schiri“, weil er seine eigenen Befindlichkeiten in den Hintergrund und die Leitung jedes Kreisliga-Spiels in den Vordergrund stelle. Ein Mann wie Manfred Nitsche (SV Mauritz) erhielt warme Worte von Hagemann, weil er auch im 40. Jahr seiner aktiven Laufbahn „jede Woche Frauen-Kreisliga“ mitmache. Der Obmann hob auch einen jungen Kollegen hervor. Alexander Heuer (BW Greven) habe im Skandal-Spiel in Kinderhaus (samt Kung-Fu-Tritt eines Havixbecker Spielers) „kühlen Kopf“ bewahrt. Heuer wurde selbst bedroht, lehnte aber eine Pause ab und war schon am Folge-Wochenende im Einsatz. An dieser Stelle lobte Hagemann auch die Kreisspruchkammer um Manfred Mönig. Die Instanz hat den „Wahnsinnigen“ inzwischen lebenslang gesperrt.

Nach den Ehrungen bedankte sich der stellvertretende Kreisvorsitzende Norbert Krevert für die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit den Referees.

Ehrungen

►  40 Jahre: Ewald Brockoff (GS Hohenholte), Manfred Nitsche (SV Mauritz), Werner Nussbaum (SC Greven 09), Alfred Tacken (TuS Hiltrup)

►  25 Jahre: Jörg Baberschke (TuS Saxonia Münster), Horst Hagemann (GW Amelsbüren), Uwe Henrichmann (Centro Español), Thorsten Kaatz (GW Gelmer)

►  20 Jahre: Bernhard Bögemann (Westfalia Kinderhaus), Ali Emamjomeh (SC Münster 08), Kilian Gochermann (VfL Senden), Olaf Kilka (BW Greven), Rainer Klaas (Werner SC), Ewald Kotulla (SC Sprakel), Rüdiger Vester (TuS Ascheberg), Martin Wellenbrock (SC Greven 09)

►  15 Jahre: Oliver Stienke (VfL Senden)

►  10 Jahre: Werner Barkmann (1. FC Gievenbeck), Mile Dimitrijevic (Klub Mladost), Michael Gornik (TuS Saxonia), Stefan Lange (1. FC Gievenbeck), Michael Riese (BW Greven), Julius Schwert (BSV Ostbevern)

Von Mario Witthake

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Donnerstag, 15 Dezember 2016 12:11

Jugendsportpreis 2016 für die DJK

Der Kreissportbund Steinfurt hat die Sportvereine Greven 09 und DJK BW Greven für besondere Projekte in Sachen Jugendarbeit ausgezeichnet. DJK-Sportvorstand Sandra Weddeling nahm die Urkunde für BW Greven entgegen. „Es ist ja hier und heute auch ein bisschen wie eine Weihnachtsfeier“, so formulierte es Sportjugend-Geschäftsführer und KSB-Vorstand Uli Fischer zu Beginn der Auszeichnung von 20 Vereinen für den erstmalig gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt vergebenen Kinder- und Jugendsportpreis 2016. Zum Kreis der ausgezeichneten Ideen gehörten auch zwei Vereine aus Greven.

Montag, 12 Dezember 2016 20:11

U10.2: Vierter Platz in Billerbeck

Einen hervorragenden vierten Platz belegte die zweite U10-Mannschaft der DJK BW Greven beim Turnier in Billerbeck. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden ging es für Blau-Weiß im abschließenden Vorrundenspiel ausgerechnet gegen das Team aus Darup, welches schon als Gruppensieger feststand und bis dato jedes seiner Spiele hoch und zu Null gewonnen hatte. Die Grevener waren also gewarnt, denn eine Niederlage mit mehr als fünf Toren Unterschied hätte das Aus in der Vorrunde bedeutet. Mit einer ungeheuren Energieleistung trotzten sie den Gegnern aber ein Unentschieden ab und zogen so ins Halbfinale, was leider direkt im Anschluss gespielt werden musste. Der Kräfteverschleiß war leider so hoch, dass die Jungs gegen den späteren Turniersieger Münster 08 ohne Chance waren. Auch das Spiel um Platz 3 ging dann zwar noch verloren, als aber jeder Spieler seinen eigenen Pokal für den vierten Platz in den Händen halten durfte, war die Freude sehr groß.

Der 1. Spieltag der Hallenwinterrunde für die zweite Mannschaft der DJK Greven U10 war geprägt von Licht und Schatten. Zwar standen am Ende zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Zettel, letztendlich überwog aber doch die Zufriedenheit bei Spielern, Eltern und Trainer. Gerade einmal die Hälfte des Teams konnte die Reise nach Handorf antreten, weshalb ein Spieler aus der ersten Mannschaft und zwei Jungs aus der U9 als Aushilfe mitfuhren. Sehr unglücklich verlief das erste Spiel gegen Hohenholte. Hier erspielte man sich zwar durchgehend eine Feldüberlegenheit und schoss auch alle drei Tore, zwei davon gingen allerdings im wahrsten Sinne nach hinten los und so hieß es zum Schluss 1:2 für den Gegner. Gegen Marathon Münster II schossen sich die Grevener dann so richtig den Frust von der Seele und gewannen 6:0. Auch im dritten Spiel schossen die Gegner selber keine Tore und gegen den Gastgeber hieß es letztendlich 2:0 für DJK. Eintracht Münster erwies sich als der erwartete schwere Gegner und gewann schließlich auch knapp, aber nicht unverdient mit 3:2. Da der SV Mauritz III aus unbekannten Gründen nicht angereist war, ging es anschließend unerwartet früh wieder zurück nach Greven.

Am Sonntag, 27. November 2017 veranstaltet die DJK BW Greven ein offenes Schnuppertraining für alle fußballbegeisterten Kinder aus Greven und Umgebung in der Emssporthalle. Ab 13 Uhr treffen sich alle interessierten Jungs (Jahrgang 2006 und jünger). Nach einer kleinen Trainingseinheit gibt es die Möglichkeit für jeden Teilnehmer, das DFB Schnupperabzeichen zu erlangen. Um 14:30 Uhr (Jahrgang 2006 und jünger) bzw. 14:45 Uhr (Jahrgang 2005 und älter) dürfen dann die Mädchen die Halle stürmen. Begleitet werden sie vom U17-Juniorinnen Trainer Andreas Brünker und einigen Spielerinnen der Mannschaft. Auch hier soll den Kindern vermittelt werden, dass es beim Fußball um mehr geht als nur der Sport. Für die Eltern gibt es Kaffee und Waffeln. Also: am Sonntag Sportsachen anziehen und ab in die Emssporthalle (Lindenstraße 53) kommen. Infos gibt es auch bei Thomas Scheffler-Talmann (spielbetrieb@djk-greven.de) oder unter www.djk-greven.de.

Sonntag, 13 November 2016 20:46

Der nächste Krimi

Die Erfolgsgeschichte vom vergangenen Sonntag konnte die DJK BW Greven nicht wiederholen. Mit 7:9 verloren die Tischtennis-Herren in Hiltrup. Große Leistungsunterschiede gab es jedoch nicht - das war auch der Grund dafür, dass der Krimi 225 Minuten dauerte. Da sage noch einer, die dreieinhalb Stunden am letzten Wochenende wären lang gewesen. Samstagabend, 22 Uhr in Hiltrup – nach Hause gehen sie noch lange nicht. Der nächste Verbandsliga-Krimi für die DJK Blau-Weiß Greven. Diesmal allerdings einer, der nicht gut endet. Nach unglaublichen 225 Spielminuten stand fest: Die Blau-Weißen haben den Kürzeren gezogen – in einem Match, das bis zum bitteren Ende ging: Mit einem 7:9 beim TuS Hiltrup, der knappsten aller Tischtennis-Niederlagen, trat Greven die nicht allzu weite Heimreise an. Die Festung Hiltrup – wo die DJK schon öfter in Schwierigkeiten geriet – brach nicht zusammen. Aber sie wackelte: „Das war eine Partie auf des Messers Schneide“, erzählte Stephan Bothe, Grevens Nummer drei. Wie Bothe das Ergebnis fand? „Sehr ärgerlich, ein Punktgewinn wäre allemal möglich gewesen.“

Dass das nicht klappte, hatte vor allem einen Grund: In mehreren Duellen gaben die Grevener teils deutliche Vorsprünge noch aus der Hand, erstmals gleich in den Anfangsdoppeln: Torsten Radke und Rajeevan Sithamparanathan führten mit 2:0 – und verloren noch mit 2:3. Dann Radke in seinem Einzel: 2:1 vorne gegen den irakischen Nationalspieler Alber Romel, am Ende unterlegen. „Torsten hat stark gespielt, war aber irgendwie unser Pechvogel“, meinte sein mitfühlender Teamkollege.

Noch ein drittes Mal wurde Radke die zweifelhafte Ehre eines Entscheidungssatzes zuteil – wieder reichte es nicht. Beinahe ein bisschen tragisch.

Noch tragischer, dass auch seine Sportskameraden das Blatt letztlich nicht wenden konnten: Reinhard Rothe, nach wie vor angeschlagen, machte noch keinen Stich, auch Sithamparanathan blieb solo chancenlos. Blütenweiß glänzten zwar die Einzel-Westen von Bothe, Kapitän Matthias Kaltmeier und dem starken Top-Mann Max Haddick, der gar Hiltrups „Eins“, Peter Anders, stoppte – nicht schlecht. Reichte aber nicht, weil das Schlussdoppel mit 0:3 in die Binsen ging. Niederlage statt Remis – die Erfolgsgeschichte vom letzten Sonntag wiederholte sich nicht.

Von Stefan Bamberg - WN

Sonntag, 06 November 2016 21:09

U10.2: Meister mit maximaler Punktzahl

18 Punkte und 44:7 Tore - das ist die starke Ausbeute der U10.2 der DJK Greven aus ihren sechs Meisterschaftsspielen. Damit konnten sich die Jungs von Trainer Manuel Pusch souverän den ersten Tabellenplatz in ihrer Gruppe sichern. Im letzten Spiel gegen die Zweite von TuS Altenberge hätte man sich sogar eine hohe Niederlage leisten können, aber auch wenn es zuweilen knapp zuging, gab es letztendlich einen ungefährdeten 4:1-Sieg. Nach der frühen 2:0-Führung kam zwar ein kleiner Schlendrian auf, ohne dass der Gegner dies zum eigenen Vorteil nutzen konnte, denn Glück und Torwart halfen hinten und vorne fielen auch noch zwei Tore. Kurz vor Schluss kam Altenberge dann durch einen Strafstoß noch zum Ehrentreffer.

Die Meistermannschaft (v.l.): Clemens Rothe, Jannes Inden, Nico Czwikla, Fynn Determann, Noel Büning, Paul Mennewisch, Yannik Yu, Jan-Ole Ahrens. Es fehlt Stefan Tölle.

 

Zum Sportel-Saisonauftakt am vergangenen Sonntag kamen viele kleine Sportel-Fans mit ihren Eltern zum Austoben in die Turnhalle. Zum ersten Mal fand das Sporteln in der Emssporthalle statt, um durch die zentrale Lage der Halle mehr Kinder der rechten Emsseite anzusprechen. Gäste und Veranstalter waren sich einig, dass diese Halle mit ihrer Zuschauertribüne, dem großen Foyer und den großen Fenster auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder gebucht werden soll. Während die Elternräte des Familienzentrums St. Martinus in der Cafeteria für das leibliche Wohl sorgten, betreuten die Erzieherinnen der Kindergärten die zahlreichen Turnstationen. So konnten sich die jungen Gäste unter anderem auf einer Kletterburg, der schiefen Ebene und einem Trampolin auspowern.

Die DJK Blau-Weiß Greven kümmerte sich derweil um die kleinen und großen Fußball-Fans. Auf dem Indoorsoccerfeld vergaß dabei manch motivierter Minikicker zwischendurch mal eine Pause zu machen.

Wer sich die ersten Bälle um die Ohren schlagen darf, steht nicht ernsthaft zur Diskussion. Zwei der Macher sind es, die am Sonntagnachmittag den Premieren-Aufschlag ausführen: Rainer Koch gegen Winfried Klemens heißt das erste Duell. Letztgenannter, Abteilungsleiter der blau-weißen Tennisabteilung, bilanziert nach dem kurzen Showmatch gegen den DJK-Vizepräsidenten: „Ein richtig gutes Gefühl!“ Mit den Finalspielen der Vereinsmeisterschaften hat die DJK Greven ihre funkelnagelneuen Tennisplätze in der Emsaue in Betrieb genommen – später als zunächst erhofft, dafür aber mit deutlich mehr Ballwechseln als befürchtet. Denn dass das neongelbe Spielgerät Ende Oktober noch derart ausgiebig über das rote Ziegelmehl sausen kann, ist ja nun mal alles andere als selbstverständlich. Das Wetter und zahlreiche begeisterte Tennis-Asse spielen mit, rund um die vier Plätze herrscht Euphorie. „Die Lage ist unvergleichbar“, meint Winfried Klemens. „Diese Anlage an diesem Standort, das ist Werbung für den Verein und für unseren Sport.“

Dafür haben sie tief in die Tasche gegriffen: Etwa 285 000 Euro berappte die Abteilung, ein teurerer Spaß als zunächst erwartet. Aber eine Investition in die Zukunft, ist sich Klemens sicher. Und eine Investition in eine Sportart, die es – Angelique Kerbers jüngste Sternstunden hin oder her – vielerorts schwer hat. Woanders wird fusioniert, bei der DJK wird gebaut: „Unsere Mitgliederzahlen sind zum Glück ziemlich konstant“, erklärt der Abteilungsleiter. Die Entscheidung für das kostspielige Bauprojekt, sie sei auch beste Prävention gegen drohenden Mitgliederschwund: „Wir schaffen für unsere Aktiven eine neue Heimstätte“, freut sich Winfried Klemens. Wer weiß, ob sich der eine oder andere ansonsten andernorts umgeschaut hätte, nachdem der Pachtvertrag für die alten Plätze an der Gutenbergstraße ausgelaufen war.

Übergangsweise, während der etwas mehr als halbjährigen Bauphase, konnten die Blau-Weißen die Anlage des TC GW Reckenfeld mitnutzen. Lediglich eine große Hilfe, für die sich die Initiatoren im neuen Jahr mit einer offiziellen Eröffnungsfete bedanken wollen. Auch Klemens‘ und Kochs Mitstreiter aus dem DJK-Projektteam leisteten viel mehr als bloß Dienst nach Vorschrift für eine Tennisanlage auf dem aktuellsten Stand: 3400 Quadratmeter groß, eine top-moderne Entwässerungsinstallation, drumherum das Ganze bald auch noch hübsch begrünt. „Eine absolute 1a-Lösung“, findet Winfried Klemens.

Von Stefan Bamberg

 

 

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