DJK Fußball

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Montag, 16 Mai 2016 20:59

DJK U10 auf dem Siegerpodest

Am Pfingstmontag ging es für die DJK U10 I zum Volksbank-Cup nach Altenberge. Nach einigen feiertagsbedingten Spielerabsagen wurde das Team mit Spielern der U10 II verstärkt. Und die Jungs passten ihr Spiel an das schöne Wetter an. Mit Spielfreude, Kombinationssicherheit, Teamgeist und Einsatzfreude sorgten die Blau-Weißen für sehr zufriedene und begeisterte Gesichter bei Trainer Christoph Herting und Eltern. Die Vorrunde beendete man nach Siegen gegen Fortuna Seppenrade (2:0) und TuS Altenberge II (2:0) und den Remis gegen Saxonia Münster (1:1) und Preußen Borghorst (1:1) als Gruppenerster und zog so ins Halbfinale ein. Jetzt wollte das Team natürlich auch ins Finale und diesen Willen bekam der TSV Handorf zu spüren, der mit 2:0 bezwungen wurde. Im Finale musste man dem dann doch verdienten Turniersieger VFB Kirchhellen mit 1:3 den Vortritt lassen. Das konnte die Freude über diesen tollen Turniertag aber nicht trüben. Mit glücklichen Gesichtern ließen sich die Kids bei der Ehrung auf dem Siegerpodest zu Recht feiern. Für die DJK BW Greven U10 I spielten: Sven Herting (TW) – Mika Wycisk, Niklas Schuirmann (C), Leon Menzel – Tim Brockmann (5 Tore), Niclas Ross (3 Tore) – Linus Schürhaus und Kaoa Seid Abbas (1 Tor), Marcel Kecker

Freitag, 13 Mai 2016 22:20

Auf Wiedersehen!

Selten hat ein Fußballtrainer eine Tabellensituation derart gekonnt analysiert wie DJK-Coach Matthias Schmitte. Beim Übungsleiter-Shakehands mit Gimbtes Dragan Grujic präsentierte Schmitte den gleichermaßen treffenden wie amüsanten Kommentar: „Das Derby für die nächste Saison ist wohl gesichert“. In der Tat: Das unterhaltsame 2:2-Remis zwischen den Blau-Weißen und den Blau-Gelben am Donnerstagabend machte wohl die letzte zaghafte Aufstiegshoffnung der DJK zunichte. Sicher, theoretisch geht noch was, man kennt diese Rechenspiele am Ende der Saison – aber irgendwie wirkten beide Trainer nach Abpfiff gar nicht mal so unzufrieden: „Ein gerechtes Unentschieden“, so die einhellige Meinung. Was den Spielverlauf anbelangte, hatten indes nur die Gäste Grund zur Freude: Aus 0:2 mach‘ 2:2 – die Gimbter avancierten zu den Aufholjägern der Emsaue, wo die Zuschauer eine spielerisch ordentliche, vor allem aber atmosphärisch schöne Partie erlebten: ein engagiertes, allerdings jederzeit faires, ja teilweise freundschaftliches Derby. Beide Teams traten die Flucht nach vorne an – der rasante Angriffsfußball wurde hüben wie drüben durch Fehler im Rückwärtsgang begünstigt. Der erste folgenschwere in der 13. Minute: Ein eher zufälliges Zuspiel übertölpelte Gimbtes Hintermannschaft und erreichte Maurice Seikowski, der überlupfte BG-Schnapper Marco Laufmöller und lieferte so die Vorlage für Torben Mais, der den Ball koordinativ-wertvoll vor dem Toraus rettete und zur Führung einnickte. „Wir haben nach starkem Beginn den Faden verloren“, meinte Dragan Grujic, dessen Schützlinge kurzzeitig Gefahr liefen, eine richtige Reise zu kassieren. Mit dem besten Spielzug des Abends kombinierte sich die blau-weiße Offensiv-Abteilung wenig später erneut durch den Strafraum – abermals war Goalgetter Mais die letzte Station: 2:0 für den Favoriten (24.). Etwas unverhofft nahm die Begegnung wieder Fahrt auf, als Gimbtes Yusuf Yuvarlak am Elfmeterpunkt vergessen wurde und prima gegen die Laufrichtung von DJK-Keeper David Wiethölter köpfte – 2:1 (32.). Noch vor der Pause hätte die Grujic-Elf egalisieren können, einzig Wiethölters gedankenschnell hochgerissene „Pranke“ verhinderte dies im Eins-gegen-Eins mit Adam Kozakowski.

Zur zweiten Halbzeit verschwand die Sonne – und auch auf dem Platz ging es jetzt etwas lauwarm zur Sache. Bis in die Schlussphase. Blau-Gelb setzte auf die gute, alte Hau-Ruck-Methode: Halbfeld-Flanke und dann mal gucken. Wieder einmal funktionierte die Rustikal-Taktik: Christoph Wesselmanns weite Hereingabe, Kopfballverlängerung und in der Mitte der eingewechselte Pascal Zickermann, der die Murmel ins Netz grätschte (88.). Der späte Ausgleich, er sorgte für Ernüchterung und Freudensprünge – und voraussichtlich fürs Wiedersehen in der nächsten B-Liga-Spielzeit.

Von Stefan Bamberg

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Das Rennen um den zweiten Platz in der Kreisliga B1 bleibt spannend. BW Greven kehrte am Samstag durch ein 2:0 (2:0) über Borussia Münster II zumindest vorübergehend auf den möglichen Relegationsrang zurück. Das Fundament für den Sieg gegen das zweitbeste Rückrundenteam legten Marcel Brands (15.) und Torben Mais (25.). Brands traf mit dem Hinterkopf nach einem Freistoß von Freddy Venschott, Mais hielt zehn Minuten später den Fuß in einen Torschuss von Thomas Smyla, der vermutlich auch so reingegangen wäre. „Torben hat da einfach das Abschluss-Gen, das kann ich ihm nicht verübeln“, sagte Eddy Schmitte. Grevens Trainer musste seine Elf im Vergleich zum Derby in der Vorwoche ordentlich umbauen. Für die verhinderten Maurice Seikowski, Simon Liebers, Maik Solisch und Henning Stamm rückten Darius Stallmeier, Nicolai Lange und Daniel Volk in den Kader. Stallmeiers Startelfeinsatz war nach 20 Minuten schon wieder vorüber. Ausgerechnet an seinem 21. Geburtstag wurde Stallmeier von einem Borussen gefoult und musste ausgewechselt werden. „Der Knöchel ist dick geworden, vielleicht hat er ja abends noch ein kühles Bierchen drangehalten“, scherzte Schmitte. Der Coach hatte gut lachen, denn sein Team brachte den Vorsprung – auch dank des guten Keepers David Wiethölter – souverän ins Ziel. „Wichtig war, dass die Null steht“, so Schmitte.

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Dienstag, 26 April 2016 20:45

Wissbegieriger Trainernachwuchs

Zwei frisch ausgebildete Jungtrainer bei der DJK bilden keine Ausnahme mehr. Die Fußballvereine und ihre Trainer scheinen erkannt zu haben, welche Bedeutung das Thema Fortbildung hat. Geschafft: Sie haben sich in den Osterferien ganz dem Fußball verschrieben, oder besser: Der Fußballlehre. Nachdem Celina Hollmann und Kristina Hardt ihre Prüfung erfolgreich absolviert haben, sind die beiden Trainerinnen der DJK stolze Inhaber der Fußball-C-Lizenz. Und stehen damit nicht alleine. Trainer-Qualifizierung steht bei vielen Vereinen mittlerweile ganz oben auf der Agenda. „Fast alle unsere Trainer verfügen mittlerweile über eine Lizenz“, betont Thomas Scheffler-Talmann, Mitglied des Fußball-Ausschusses bei der DJK. Ein A-Lizenz-Inhaber, zwei B-Lizenz-Trainer und zahlreiche mit der C-Lizenz ausgestattete Trainer zeigen, dass es Vereine wie die DJK ernst meinen mit der Leitidee „Fördern und fordern“. „Wir sprechen die Trainer direkt an und übernehmen auch die Kosten der Ausbildung“, erklärt Scheffler-Talmann die Bemühungen des Vereins, der stellvertretend für viele andere steht.

Das belegt die Statistik des Fußballkreises, der so etwas wie in Vorreiter in Sachen Aus- und Weiterbildung ist. Die C-Lizenz, die Trainer als Einstieg in das Qualifizierungssystem des Deutschen Fußball Bundes erwerben, erlebt in und um Münster einen regelrechten Boom. Alleine in den vergangenen drei Jahren fanden elf Lehrgänge im Raum Münster mit knapp dreihundert Teilnehmern statt. Damit belegt der Fußballkreis mit Abstand den Spitzenplatz im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Dass bis zu vier Lehrgängen pro Jahr durchgeführt werden können, führt zu ortsnahen Ausbildungsorten, was es wiederum vor allem für Jungtrainer attraktiv macht, an einer der mit 120 Stunden zeitlich umfangreichen Maßnahmen teilzunehmen. Speziell die Blockausbildungen in den Oster- und Herbstferien erfreuen sich besonders großer Nachfrage. „Das Interesse an einer qualifizierten Ausbildung der Trainer ist in den Vereinen weiterhin ungebrochen“, bestätigt auch Christian Niehoff, im Kreis verantwortlich für die Trainerausbildung.

Die beiden DJK-Trainerinnen haben ihre Ausbildung in Altenberge absolviert und geben ihr frisch erworbenes Wissen an die Mu11-Juniorinnen weiter. Eine junge Mannschaft mit ebenso jungen Trainerinnen. In der erst kürzlich gegründeten Mu11 spielen überwiegend Fußballeinsteiger, viele davon sind gerade einmal acht oder neun Jahre alt.

Und auch ihre Trainerinnen sind Jungspunde in ihrem Fach: Kristina Hardt ist 16 Jahre alt, Celina Hollmann ist 15.

Von Sven Thiele

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Sonntag, 24 April 2016 21:55

Reine Kopfsache

Es war das vielleicht simpelste aller Offensiv-Muster, das aus einem Fußball-Nachmittag ein großes Erlebnis machte. Nicht schön, eher brachial, aber eben so, dass sich alle Beteiligten im Derby zwischen dem SC Greven 09 II und der DJK noch lange an diesen Sonntag erinnern werden. Flanke, Kopfball, Tor. Wofür braucht man eigentlich abkippende Sechser, falsche Neuner und Tannenbaum-Systeme, wenn es doch manchmal so einfach ist? Es war das vielleicht simpelste aller Offensiv-Muster, das aus einem Fußball-Nachmittag ein großes Erlebnis machte. Nicht schön, eher brachial, aber eben so, dass sich alle Beteiligten noch lange an diesen Sonntag erinnern werden. 3:3 trennten sich am Sonntag die DJK Blau-Weiß und der SC Greven 09 II in einem famosen Kreisliga-B-Derby. Die 09-Reserve sicherte sich dabei mit drei Kopfballtreffern nach einem 0:3-Rückstand doch noch einen Punkt – in einer Partie, nach der sich beide Mannschaften als Gewinner fühlen dürfen. Auch wenn die Gäste aus der Emsaue das sicherlich gestern anders sahen. „Einen Drei-Tore-Vorsprung sollte man schon über die Zeit bringen können“, suchte DJK-Coach Matthias Schmitte etwas ironisch nach Erklärungen. „Es war ein richtig gutes Spiel von beiden Teams“, fand 09-Trainer Martin Plagemann und fügte noch hinzu: „Und natürlich toll für die Zuschauer“.

Wie wahr. Den ersten Stich machten die Gäste: Maurice Seikowski bekam den Ball am Strafraumeck, guckte, schlenzte – und jubelte (10.). 09 benötigte mehr Anlaufzeit, wurde dann aber – vielleicht ja vom Mitte der ersten Hälfte einsetzenden Hagelsturm – geweckt: Nach einer halben Stunde bremste Simon Liebers Aly Camara im Sechzehner unsanft – der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters Rüdiger Voss ging sicherlich in Ordnung. Doch DJK-Tormann David Wiethölter bewies Hexer-Qualitäten: Thomas Brünings sehr harten, aber auch sehr unpräzisen Schuss parierte Wiethölter mit dem Fuß.

Keine Atempause, weiter ging‘s auf der anderen Seite mit Seikowskis nächstem Glanzlicht: Erst machte er zwei 09-Verteidiger frisch und hatte dann das Auge für Bernd Block, der zum 0:2-Pausenstand vollendete (36.). Spätestens kurz nach dem Seitenwechsel hätte eigentlich alles gelaufen sein müssen: 09 spekulierte auf Abseits, Torben Mais freute sich, dass ihm niemand hinterherlief und markierte das 0:3 (51.). Der Rest des Spiels war schließlich reine Kopfsache, erstmals in der 58. Minute: Laszlo Sooky lieferte die Vorlage von links, Thomas Brüning nickte für 09 ein.

Plötzlich war der Nervenkitzel zurück: Die nächste Sooky-Hereingabe kam von rechts und fand Aly Camaras Stirn – nur noch 2:3 (80.). Gegen eine jetzt konfuse DJK roch es nach dem Ausgleich. Und er fiel auch: Sooky flankte zum dritten Mal, diesmal hielt Timo Aymans die „Birne“ hin (86.). 3:3, und kurz darauf Schluss. Flanke, Kopfball, Tor – daran wird man sich erinnern.

Von Stefan Bamberg

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In Greven ist wieder Derby-Zeit: Mit der DJK BW Greven und Greven 09 II trifft der Tabellendritte auf den Tabellenvierten. Punktemäßig trennen beide Teams neun Punkte – leistungsmäßig aber bewegen sich beide derzeit auf Augenhöhe. Spannung? Garantiert! Erst machte DJK-Trainer Matthias Schmitte Martin Plagemann Komplimente, dann revanchierte sich 09-Trainer Martin Plagemann mit Komplimenten für Schmitte. Und als sie damit fertig waren, legten sie noch ein paar Komplimente drauf. Keine Frage: Die beiden Übungsleiter haben Anerkennung für die Leistung des anderen und begegnen sich mit großem Respekt. Auf dem Papier ist die Begegnung zwischen dem Tabellendritten (DJK/54 Punkte) und dem Tabellenvierten (SCG/45 Punkte) ohnehin ein Top-Spiel – für beide aber steht sehr viel mehr auf dem Spiel. Insbesondere Schmitte hofft auf einen nachhaltigen Effekt durch ein Erfolgserlebnis. Zuletzt rannte sein Team im Zick-Zack-Kurs durch die Kreisliga B (Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, und so weiter und so fort) und hat dadurch Tabellenplatz zwei wieder an Mauritz abtreten müssen. „Greven ist der beste Gegner, den wir zum jetzigen Zeitpunkt bekommen können, ich hoffe, die Jungs nutzen diese Chance.“ Dass Blau-Weiß das Hinspiel dominierte (3:1-Sieg) ist für beide Trainer mehr oder weniger bedeutungslos.

„Die Jungs wissen, dass sie etwas gut zu machen haben. Grundsätzlich sind die Voraussetzungen aber komplett andere“, erklärt Plagemann. Er will die jüngsten (torreichen) Erfolge seiner Elf nicht überbewertet wissen, glaubt aber an eine reelle Chance, dieses Derby zu gewinnen. Personell muss er allenfalls auf Soeren Hermanns und Sven Schraeder verzichten.

Mit einer etwas größeren Rotation hingegen rechnet Eddy Schmitte: Niehues und Lange fallen definitiv aus, ein Einsatz von Jonas Averbeck und Andre Mewald ist fraglich. Zumindest aber kehren auch einige Spieler in den Kader zurück.

Von Ulrich Schaper

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Donnerstag, 21 April 2016 22:00

Neun Punkte bis zum Meisterstück

Ein Spiel noch, dann sind die Würfel gefallen: Gewinnen die DJK-Tischtennisherren der DJK am Samstag beim TTC Münster, ist ihnen die Meisterschaft in der Landesliga gewiss. Verfolger Lüdinghausen hat seine Hausaufgaben bereits erfolgreich erledigt und am Mittwoch mit einem 9:5-Sieg gegen Westfalia Kinderhaus Tabellenführer DJK Blau-Weiß vorläufig von der Spitze der Landesliga verdrängt. Zumindest bis Samstagabend. Dann nämlich haben es die Grevener in der Hand, sich die Führung zurück zu erobern und die Meisterschaft perfekt zu machen. Vorausgesetzt sie gewinnen ihr letztes Saisonspiel beim TTC Münster II (Samstag, 18.30 Uhr). „Das ist eine machbare Aufgabe, aber bestimmt kein Selbstläufer“, erklärt Reinhard Rothe, warum die Anspannung bei der DJK, die vor zwei Wochen beim 7:9 in Lüdinghausen die Vorentscheidung verpasste, groß ist. Der an Nummer zwei gesetzt Rothe gilt im DJK Team als so etwas wie der Altmeister. Die Erfahrung des ehemaligen Zweitligaspielers scheint sich auf der Zielgeraden dieser für die Grevener vielversprechenden Saison besonders bemerkbar zu machen. Der mittlerweile 60-Jährige Routinier hat in der Rückrunde noch einmal kräftig zugelegt. In nur drei Begegnungen ging Rothe als Verlierer vom Tisch. „Es macht mich schon ein bisschen stolz, dass ich mit den jungen Burschen noch mithalten kann“, ist das Feuer der Begeisterung in ihm trotz der vielen Jahre im Tischtenniszirkus noch längst nicht erloschen. Ganz im Gegenteil: „Der Stellenwert der möglichen Meisterschaft wäre für mich besonders hoch, weil sie so überraschend käme.“ Wie wahr: Noch zu Saisonbeginn, als die DJK zudem mit einer Niederlage startete, galt die Mannschaft als ein Kandidat für das Mittelfeld.

Samstag kann sie ihr Meisterstück perfekt machen, wenn sie denn nicht patzt. Vieles hängt dabei aus Sicht Rothes vom Start ab. „Wir dürfen nicht sofort in Rückstand geraten. Dann droht die Gefahr zu verkrampfen.“ Vorsicht ist aus Sicht der DJK auch mit Blick auf den Gegner geboten: Die Münsteraner, aktuell Fünfte der Landesliga, waren in der abgelaufenen Saison immer so ein bisschen die Wundertüte der Liga, weil man nie wusste, in welcher Aufstellung sie denn antreten. Insofern fehlte ihnen die Konstanz, um ganz oben mitzumischen. Bis zum Hinspiel in Greven waren sie aber trotzdem noch eine Spitzengruppe, mit Kontakt zu den Topplätzen, doch mit der 5:9-Niederlage bei der DJK mussten sie ihre Ambitionen begraben. Den bis dahin glänzenden 15:5 Punkten folgten dann 10:12 Punkte und das Abrutschen in das Mittelfeld der Tabelle.

Dass die DJK zum Saisonfinale, bei dem sie wie in den vergangenen Spielen auf zahlreiche Unterstützer aus eigenen Reihen hoffen, nichts dem Zufall überlassen mag, zeigt sich auch mit Blick auf die Formation. Christian Pfingstl, in der vergangenen Woche für Milan Heidkamp in die Mannschaft gerutscht, wird erneut dabei sein. Ob als Zuschauer oder erneut als Ersatz für die etatmäßige Nummer eins, mögen die DJKler im Vorfeld nicht verraten. Für Routinier Reinhard Rohte ist die Frage der Aufstellung ohnehin nicht von entscheidender Bedeutung, kann sich sein Team doch auf die starken Nachrücker Pingstl und Everding verlassen. Diese Breite im Kader schein auch ein Schlüssel zum Erfolg dieser Saison zu sein, die am Samstagabend mit dem zweiten Aufstieg in die Verbandsliga gekrönt werden soll.

 
von Sven Thiele

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Montag, 11 April 2016 20:02

Auftakt nach Maß für die DJK U10 I

Nach der langen Winterrunde ging es für die DJK U10 I gleich zum Auftakt der Sommersaison zum Mitfavoriten SC Gremmendorf. Und von der ersten Minute an ließen die Jungs keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Mit Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Passsicherheit ließ das Team die Gremmendorfer gar nicht ins Spiel kommen. Kompromisslos und fast perfekt wurden Trainingsschwerpunkte der Woche umgesetzt und so führte man 2:0 zur Halbzeit. In Durchgang zwei legten die Blau-Weißen sogar noch eine Schüppe drauf, so dass es am Ende völlig verdient einen 6:0 Sieg und die Tabellenführung zu verbuchen gab. Dieses tolle Spiel gibt hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für das Derby gegen den in der Hallenwinterunde bärenstark aufspielenden SC Reckenfeld. Für die DJK BW Greven U10 I spielten: Sven Herting – Mika Wycisk, Max Stötzer, Leon Menzel – Muhammed Kortak (2 Tore), Niclas Roß (3 Tore), Kaoa Seid Abbas und Marcel Kecker (1 Tor).

Mittwoch, 06 April 2016 20:59

Helmig und Ascheberg zurück zur DJK

Im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A sind die Fußballer der DJK auf einen Ausrutscher von Konkurrent Mauritz angewiesen. Selbst in der Hand haben sie dagegen die Planung für die kommende Spielzeit. Und die lässt den Schluss zu, dass die Blau-Weißen unabhängig von der Ligazugehörigkeit sportliche Ambitionen hegen. Zwei Rückkehrer hat das neue Trainergespann bereits verpflichtet. Weitere Neuzugänge stehen auf der Wunschliste von Peter Talmann und Peter Lakenbrink, die im Sommer den dann scheidenden Coach Eddy Schmitte ersetzen. Vom Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus kehrt Chris Helmig zurück in die Emsaue. In den vergangenen drei Jahren war Helmig eine feste Größe im Mittelfeld der ambitionierten Kinderhauser. In dieser Saison ist er Mannschaftsführer beim aktuellen Tabellenzweiten. Bei der DJK soll Helmig zum Schlüsselspieler im Mittelfeld werden.

Eine weitere Verstärkung im Mittelfeld erhoffen sich Talmann und Lakenbrink durch den zweiten Rückkehrer. Vom Bezirksligisten Borussia Emsdetten wechselt im Sommer Timo Ascheberg zurück in die Emsaue. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen waschechten DJKler, hat er doch die gesamte Jugend bei den Blau-Weißen durchlaufen.

Trotz dieser und weiterer geplanter Neuzugänge setzt das neue Trainerduo offenbar auf den bisherigen Kader, der im Wesentlichen über die Saison hinaus zusammen bleiben soll. Bis auf „zwei bis vier Wackelkandidaten“, so Talmann, lägen ihm die Zusagen aller bisherigen Spieler vor, auch in der kommenden Saison auf Torejagd für die DJK gehen zu wollen. Bleibt nur die Frage, ob in der B- oder in der A-Liga.

Von Sven Thiele
 
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Der Neubau der Tennisplätze in der Emsaue steht im Mittelpunkt der Abteilungsversammlung von TOP-Tennis, die am Freitag, 8. April 2016, um  18.30 Uhr im SportCentrum Emsaue stattfindet. Abteilungsleiter Winfried Klemens und das zuständige Vorstandsmitglied Rainer Koch erläutern den Mitgliedern der Tennisabteilung den Stand der Dinge. Nachdem die DJK das Gelände erworben hat, sollen die vier Tennisplätze zu Beginn der Spielzeit erstellt sein.

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