Dennis Seeger

Dennis Seeger

Nachdem er mit seiner Mannschaft, der DJK Blau-Weiß Greven, am letzten Wochenende den heiß ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat, steht für Reinhard Rothe nun eine wietere Herausforderung auf dem Spielplan, nänmlich die Deutschen Einzelmeisterschaften der Senioren in Kassel.

Reinhard Rothe wird in der Senioren 60-Altersklasse aufschlagen und wird sich dort mit den besten Spielern seiner Altersgruppe messen. Natürlich gibt es mit dem ehemaligen Deutschen Meister im Doppel, Manfred Nieswand (Bergneustadt) und dem ehemaligen DDR-Einzelmeister Bernhard Thiel (Berlin)hohe Favoriten in diesem Wettbewerb, doch nach der für ihn persönlich gut verlaufenen Landesligasaison will Rothe schon versuchen, den ein oder anderen aus dem Favoritenkreis zu ärgern. „Mein Minimalziel ist es, aus der Vorrundengruppe herauszukommen, dann muß man weitersehen“ so seine Eigeneinschätzung. Die Vorrundengruppe besteht aus vier Spielern, wovon sich Platz eins und zwei für die Hauptrunde qualifizieren. Zu diesen ersten beiden will der Grevener auf jeden Fall gehören. Auf dem Papier sollte das anhand der Ranglistenpunkte der Gegner machbar sein.

Im Doppel tritt Rothe zusammen mit Waldemar Zick (SC Buschausen) an, der in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga gespielt hat. Die beiden sind zwar nicht unbedingt „eingespielt“, sollten aber soviel Routine und Klasse haben, dass hier mindestens das Viertelfinale erreicht werden sollte.

In jedem Fall ist es aber das erste Mal, dass ein Grevener Tischtennisspieler an Deutschen Meisterschaften teilnimmt und die Farben der DJK dort vertritt. Viel Erfolg dafür!

Sonntag, 08 Mai 2016 21:41

Aufstieg in die Verbandsliga

Die dritte und letzte Chance, den Aufstieg in die Verbandsliga zu realisieren, haben sie genutzt, die Herren des Tischtennis-Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven. In einem hochklassigen und teilweise dramatischen Match wurde der TuS Dortmund-Rahm mit 9:6 bezwungen und da die Dortmunder Vorstädter dann anschließend auch dem dritten Bewerber der Relegation, der TSG Harsewinkel mit 7:9 unterlagen, war der Aufstieg bereits vorzeitig perfekt. Da zwei Plätze in der Verbandsliga frei waren, mussten die beiden Sieger des Samstages dann nicht mehr am Sonntagmorgen gegeneinander antreten, sondern konnten den Aufstiege ausgiebig feiern.

Vor dem Spiele gegen Rahm herrschte bei den DJKlern spürbare Nervosität. Nachdem man zwei Aufstiegschancen durch zwei Niederlagen am Ende der regulären Saison vergeben hatte, wollte man diese Möglichkeit, über die Relegation unbedingt nutzen. Da die Doppelstärke der Dortmunder bekannt war, tüftelten die Blau-Weißen, zumal Spitzenspieler Milan Heidkamp aus beruflichen Gründen fehlte, eine besondere Taktik aus. Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier, die zuletzt am stabilsten und zuverlässigsten gespielt hatten, bildeten erstmalig in dieser Spielzeit das Doppel 1 und Christian Pfingstl kam nur im Doppel 3 mit Stephan Bothe zum Einsatz, während Peter Everding die Position sechs im Einzel besetzte. Gleich vorweg gesagt: Die Taktik ging zu 100% auf. Sowohl Rothe/Kaltmeier als auch Bothe/Pfingstl kamen zu großartig erspielten 3:0-Siegen und brachten, bei einer Niederlage von Radke/Sithamparanathan die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Reinhard Rothe (3:0 gegen Stein) und der auf die Minute endlich wieder topfitte und überzeugende Stephan Bothe bezwang den Spitzenspieler der Rahmer, Marc Breiter, selbst nach teilweise hohen Rückständen mit 3:1 Sätzen. Doch dieser schnellen Führung folgte gleich die Ernüchterung; Rajee Sithamparanathan unterlag denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz und Torsten Radke (vor einigen Tagen Vater geworden) merkte man den Schlafmangel doch erheblich an, er blieb chancenlos gegen Josipovic. Also nur noch 4:3 für die DJK. Kapitän Kaltmeier wurde dann seiner Favoritenrolle gegen Wickenkamp souverän gerecht, doch Peter Everding konnte, trotz guter Leistung, gegen Thienel nichts ausrichten, also 5:4. Im Duell der Spitzenspieler Reinhard Rothe gegen Marc Breiter dann weitegehend chancenlos, doch der an diesem Tage herausragende Stephan Bothe ließ auch dem Dortmunder Stein keine Möglichkeiten. Nun also 6:5. Auch im mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. Während Rajee Sithamparanathan seinen zweiten "Krimi" bestritt, diesen aber mit 11:9 im fünften Satz für sich entscheiden konnte, stand Torsten Radke auch in der zweiten Begegnung etwas "neben sich" und unterlag erneut 0:3. Spielstand 7:6. Gottseidank haben die DJKler in solch entscheidenden Situationen einen Mann, auf den sie sich verlassen können: Matthias Kaltmeier! Der Kapitän ging mit einer starken Vorstellung voran und sorgte für das 8:6. Und nun, zum Ende hin, kam dann der große Auftritt von Peter Everding. Natürlich hatte man sich bei den Grevenern erhofft, dass er Wickenkamp besiegen könnte, doch der Anfang sah alles andere als gut aus. 6:11 hieß es im ersten Satz gegen den Grevener Defensivspieler. Doch mit der ihm eigenen Ruhe, Beharrlichkeit und Geduld kam er immer besser ins Spiel, schaffte den Satzausgleich und drehte schließlich die Partie zum 3:1 Erfolg und zum 9:6 Endstand. Damit war den DJKler der Start geglückt, doch noch war nichts entschieden. Die Entscheidung folgte dann am späten Abend, als der TuS Rahm auch seine zweite Begegnung, gegen die TSG Harsewinkel mit 7:9 verlor. In diesem Moment jubelten dann nicht nur die Harsewinkeler, sondern auch die Grevener, denn damit hatten beide Teams den Aufstieg geschafft.

Eine gute Zuschauerkulisse, eine von Monika Bothe großartig organisierte und vom Publikum stark frequentierte Cafeteria rundeten ein tolles Tischtenniserlebnis in der Emssporthalle ab.

Auf die neue Saison, in der Verbandsliga! Die Frage ist nur, ob die Stadt ihrem sportlichen Aushängeschild ein der Liga angemessenes Umfeld (eine andere, größere Halle) bieten kann; die Martiniturnhalle erscheint dafür nicht geeignet.

Nach den verpaßten Chancen in der Meisterschaftssaison 2015/2016, in der die Landesligaherren der DJK Blau-Weiß Greven lange Zeit Tabellenführer waren, aber an den letzten drei Spieltagen noch zwei Niederlagen kassierten und so nun "nachsitzen" müssen, um den Aufstieg in die Verbandsliga doch noch nachträglich in der Relegation zu schaffen. "Zwei aus Vier" heißt das Motto, der in Greven stattfindenden Veranstaltung. Vier Landesligavizemeister kämpfen um zwei Aufstiegsplätze.

Da wäre zunächst der TuS Dortmund-Rahm, der mit Marc Breiter über einen sehr guten Spitzenspieler verfügt und deren andere Teammitglieder sehr ausgeglichen sind. Davor müssen sich die Grevener nicht unbedingt "fürchten", doch absolut überragend spielen die Dortmunder Vorstädter Doppel. Zwei Doppel (Breiter/Markowsky und Josipovic/Thienel) weisen eine unglaubliche Rückrundenbilanz aus, nämlich 26:0 ! und da die Doppel zuletzt nicht unbedingt die Stärke der Blau-Weißen waren, macht das die Begegnung zum Auftakt der Relegationsrunde besonders schwierig.

Der zweite Gegner der DJKler, das Team der TTU Bad Oeynhausen II, hat auf die Relegation verzichtet. Somit entfallen diese Spiele.

Und schließlich treffen die Grevener am Sonntagmorgen dann auf die TSG Harsewinkel, die mit Adrian Große-Freese über den besten Einzelspieler der gesamten Relegation verfügt, die daneben mit Nils Becker noch eine weiteren Topspieler aufbieten kann, bei den aber nicht klar ist, ob der lange verletzte Alexej Martens wieder einsatzbereit ist oder nicht. Mit ihm sind die Harsewinkeler sicher auch schwer zu bezwingen, ohne ihn würden die Chancen für die Gastgeber aber erheblich steigen.

Grundsätzlich kann die DJK Blau-Weiß Greven den Sprung unter die ersten beiden schaffen, aber dazu muß man die Nerven besser im Griff haben, als am Saisonende. Nur wenn das gesamte Team komplett seine Leistung abruft, ist der Aufstieg möglich. Auch in den Doppeln werden sich die Gastgeber steigern müssen, denn ansonsten läuft man Gefahr, immer mit Rückstand in die Begegnungen zu starten.

Der DJK-Kader für die Aufstiegsspiele:

1 Milan Heidkamp

2 Reinhard Rothe

3 Stephan Bothe

4 Torsten Radke

5 Rajeevan Sithamparanathan

6 Matthias Kaltmeier

7 Peter Everding

8 Christian Pfingstl

Die Spielreihenfolge hat der Westdeutsche Tischtennisverband wie folgt, festgelegt:

Sa, 7.5.16        15.00 Uhr        DJK BW Greven - TuS Rahm

                        18.30 Uhr        TSG Harsewinkel - TuS Rahm

So, 8.5.16        10.00 Uhr        DJK BW Greven - TSG Harsewinkel

Das Spiellokal ist diesmal die Emssporthalle (Lindenstraße 53, 48268 Greven)

Natürlich hoffen die DJKler, wie zuletzt, wieder auf zahlreiche Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützen. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist in Form einer Cafeteria gesorgt, die hoffentlich auch gut frequentiert wird.

Das absolute Topspiel der Tischtennis-Landesliga zwischen dem Tabellenzweiten Union Lüdinghausen II und Spitzenreiter DJK Blau-Weiß Greven hiet alle , was man sich vorher davon versprochen hatte: großartigen Sport, nervenzerfetzende Spannung, ein tolle Kulisse (die DJK hatte einen Fanbus dabei), nur nicht das richtige Endergebnis. Nach über vier Stunden Kampf, Freud' und Leid hieß es 9:7 für den Gastgeber und damit vergaben die Blau-Weißen ihren ersten "Matchball", um Meister zu werden und der Vorsprung auf Lüdinghausen ist damit auf einen Punkt geschrumpft.

Von Anfang an waren die Spiele extrem umkämpft. Alle drei Anfangsdoppel gingen in den fünften und entscheidenden Satz , aber lediglich Matthias Kaltmeier und Reinhard Rothe konnten sich hier durchsetzte, während Heidkamp/Sithamparanathan und Bothe/Radke unterlagen. In den Spitzeneinzeln teilte man sich die Punkte; während Reinhard Rothe gegen Mack ohne Chance blieb, setzte sich Milan Heidkamp recht sicher gegen Hans durch. Eine kleine Enttäuschung folgte dann im mittleren Mannschaftsdrittel, als sowohl Stephan Bothe als auch Torsten Radke relativ glatt mit 0:3 verloren und die Lüdinghauser damit 5:2 in Führung gingen. Doch wenn auch die nervliche Anspannung bei alle Grevenern spür- und sichtbar war, die Moral blieb intakt. Ein Superauftritt von Rajee Sithamparanathan (3:0 gegen Schult) und ein Arbeitssieg von Kaltmeier gegen Breukelmann (3:2) brachten die DJK wieder heran und ein an diesem Tag wirklich überragender Milan Heidkamp, mit seinem zweiten Einzelsieg (3:1 gegen Mack), sowie Reinhard Rothe mit einem 3:0 über Hans schafften die erstmalige Führung (6:5 für die Gäste. Zwar blieb dann Torsten Radke auch in seinem zweiten Einzel ohne Sieg, doch der von den vielen Grevener Fans mächtig angefeuerte Stephan Bothe brachte in einem "Herzschlagspiel" (18:16, 6:11, 11:8, 9:11 und 13:11) gegen Ruprecht die Blau-Weißen erneut, mit nun 7:6 in Führung.

Nun war es am unteren Mannschaftsdrittel, die ja im ersten Durchgang so stark aufgespielt hatten, "den Sack zuzumachen" und alles begann auch so, wie es sich die DKLer erhofft hatten. Sowohl Rajee Sithamparanathan, als auch Matthias Kaltmeier dominierten ihre Gegner klar und holten sich souverän 2:0-Satzführungen. Natürlich hatten die Fans und auch die Mitspieler nun schon den möglichen 9:6-Sieg und die Meisterschaft "vor Augen", doch dann kam die unfaßbare Wende. Sithamparanathan ging im dritten Satz schon wieder 3:0 in Front, als sein Gegner ein time-out nahm; danach wirkten beide Spieler wie ausgewechselt. Während der Lüdinghauser Breukelmann nun riskierte, wurde Sithamparanathan etwas vorsichtiger. Er hatte zwar noch einen Matchball, doch als der Satz mit 11:13 verloren ging, gab s kein Halten mehr. In zunehmendem Maße wurde Breukelmann stärker und baute Sithamparanathan ab. Am Ende stand eine 2:3-Niederlaqge für den Grevener. Auch Kaltmeier hatte zwei Sätze lang alles im Griff, doch als der dritte Satz plötzlich verloren ging, fand der DJK-Kapitän nicht mehr zu seinem Spiel und unterlag 11:13 im fünften Satz.

So war aus dem fast schon sicher geglaubten Sieg plötzlich ein 7:8-Rückstand geworden und Bothe/Radke mußten in das Schlußdoppel. Hier lief erstmal gar nichts zusammen, doch bei 0:2 Sätzen und einem 4:8-Rückstand im dritten Satz half ein time-out. Die Grevner gewnann den Satz noch und legten gleich im vierten Satz nach, so daß auch dieses Spiel in den fünften und entscheidenden Satz mußte. Ein Fehlstart von Bothe/Radke (0:4) ließ die Fans auf der Tribüne aufstöhnen und danach nutzte auch alle lautstarke Unterstützung nichts, die Lüdinghausener ließen sich nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen und brachten den 9:7-Erfolg unter Dach und Fach.

Eine große Enttäuschung für die DJK Blau-Weiß, doch jetzt gilt es "Wunden lecken" und sich für die letzten beiden Punktspiele wieder aufbauen. Man hat noch immer einen Punkt Vorsprung und alles noch selbst in der Hand. Am nächsten Sonntag empfängt man den SC Westfalia Kinderhaus, gegen den man nun natürlich einen Sieg einfahren muß.

Stark ersatzgeschwächt (Everding, Asche und Möller fehlten) mußte sich die 2. Mannschaft der DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Bezirksklasse beim abstiegsbedrohten TTV Emsdetten, trotz einer 4:1 Führung zu Beginn, am Ende mit 5:9 geschlagen geben. Neben zwei Doppeln am Anfang (Pfingstl/Tietmier und Richter/Peine) punktete der überragende Christian Pfingstl in beiden Spitzeneinzeln und Andy Tietmeier steuerte den fünften Punkt bei, ansonsten gab es für die drei Ersatzspieler (Peine, Seeger und Tenambergen) und Rudi Richter nichts zu holen.

Der Klassenerhalt war aber schon vor Ostern gesichert worden und so kann die DJK II dem letzten Saisonspiel in Laer gelassen entgegensehen.

Nachdem vor Ostern der Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksklasse durch einen klaren Sieg gegen Schlußlicht SV Dickenberg gesichert wurde, kann die 2. Mannschaft der DJK Blau-Weiß Greven, den letzten beiden Saisonspielen gelassen entgegensehen.

Den TTV Emsdetten bezwang man im Hinspiel recht deutlich mit 9:3, doch für die Gastgeber geht es noch zumindest um das Erreichen des Abstiegs-Relegationsplatzes und so werden sie vermutlich alles „reinwerfen“, um einen Sieg zu erkämpfen.

Verzichten müssen die DJKler auf den frischgebackenen Vater eines Jungen, Peter Everding und auch Darko Möller aus der Stammbesetzung fehlt, aber dennoch will man sich in Emsdetten nicht nachsagen lassen, man habe die Punkte „verschenkt“.

Die Aufstellung der DJK BW Greven II:

1 Christian Pfingstl

2 Andreas Asche

3 Andy Tietmeier

4 Rudi Richter

5 Michael Bloi

6 Bernhard Peine

TTV Emsdetten - DJK Blau-Weiß Greven II

Samstag, 9.4.2016, 17.00 Uhr, Sporthalle Diemshoff 116, Emsdetten

Es ist soweit: Am drittletzten Spieltag der Saison 2015/2016 hat Tabellenführer DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Landesliga seinen ersten „Matchball“!

Mit drei Punkten Vorsprung gehen die DJKler in das absolute Topspiel beim Tabellenzweiten, dem SC Union Lüdinghausen II und könnten, im Falle eines Sieges, die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga klar machen. In den anderen Konstellationen muß man zumindest noch eines der beiden letzten Punktspiele gewinnen (bei Unentschieden) oder man muß sogar noch zwei Siege einfahren (bei einer Niederlage).

Es ist also alles drin, in dieser Begegnung und natürlich ist das Team um Mannschaftskapitän Matthias Kaltmeier, der seine Daumenverletzung vollständig überwunden hat, „heiß“ auf diese Begegnung und außerdem fiebert der ganze Verein diesem Saisonhighlight entgegen, so daß ein Fanbus um 17.30 Uhr am Busbahnhof in Greven abfährt, in dem alle Unterstützer des Teams kostenlos mit nach Lüdinghausen fahren können. (Rückfahrt nach dem Spiel gegen 23 Uhr)

Die Form der Blau-Weißen war vor den Ostern gut und alle haben auch in der Ferienzeit auch trainiert, um möglichst perfekt auf das große Spiel vorbereitet zu sein. Der Druck aber liegt natürlich ganz klar auf Seiten der Gastgeber, die unbedingt gewinnen müssen, um sich noch eine Chance auf den Titel zu erhalten. Dazu werden sie sicher alles in die Waagschale werfen und schon gleich in den Anfangsdoppeln versuchen, einen guten Start hinzulegen und das war ja auch in den letzten Monaten, wenn man so will, auch ein wenig das Manko der DJK, die häufig aus einem Rückstand nach den Anfangsdoppeln herauskam und dann die Spiele drehen mußte. Das gelang gegen die Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen immer recht souverän, doch Lüdinghausen ist da von einem anderen Kaliber. Sie verfügen auch in den Einzeln über soviel Potenzial, daß sie womöglich einen Fehlstart der Grevener im Doppel nutzen könnten, um am Ende die Punkte tatsächlich zu Hause zu behalten.

Alle DJKler sind aber topmotiviert, beim vor der Saison von allen Mannschaften der Liga auf den Favoritenschild gehobenen SC Lüdinghausen den entscheidenden Schritt zu machen.

Die Aufstellung der DJK:

1 Milan Heidkamp

2 Reinhard Rothe

3 Stephan Bothe

4 Torsten Radke

5 Rajeevan Sithamparanathan

6 Matthias Kaltmeier

SC Union Lüdinghausen II – DJK Blau-Weiß Greven      

Samstag, 9.4.2016, 18.30 Uhr, Dreifachturnhalle Tüllinghofer Str. 27, 59348 Lüdinghausen

Die "Höchststrafe" kassierte die 2. Mannschaft der DJK Blau-WEeißn in der Tischtennis--Bezirksklasse gegen Germania Hauenhorst. Am Ende hieß es in einer einseitigen Partie 0:9 gegen die Gastgeber. Einzig Andy Tietmeier war in der Nähe eines Sieges; er unterlag Bönsch, nach einer starken Partie mit 12:14 im fünften Satz. Alle anderen kamen an diesem Abend für einen Sieg nicht in Frage, allerdings mußte die Mannschaft ohne ihre nummer eins, Peter Everding und ihre Nummer drei, Andreas Asche auskommen, so daß die Aussichten von vornherein nicht sehr erfolgversprechend waren.

Am Montagabend, 19.30 Uhr, Martiniturnhalle, aber wollen und müssen auch die beiden fehlenden Stammspieler unbedingt dabei sein, denen gegen das Tabellenschlußlicht SV Dickenberg sollen die letzten zwei notwendigen Punkte geholt werden, die Klassenerhalt dann doch schon im drittletzten Saisonspiel auch rechnerisch sichermachen.

In der Bestbesetzung mit

1 Peter Everding

2 Christian Pfingstl

3 Andreas Asche

4 Andy Tietmeier

5 Darko Möller

6 Rudi Richter

will man sich mit einem Sieg ein ruhiges Osterfest und angenehme Osterferien beschaffen.

Es ist vollbracht: Die letzte Vorleistung, die für das absolute Topspiel der Tischtennis-Landesliga, im April in Lüdinghausen, nötig war, wurde von den Herren der DJK Blau-Weiß Greven erbracht. Sie schlugen, nach einer insgesamt recht souveränen Vorstellung den SV Cheruskia Laggenbeck mit 9:4 und haben damit nach wie vor drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Lüdinghausen.

Stephan Bothe/Torsten Radke, sowie der nach seiner Handverletzung wieder genesene

Matthias Kaltmeier mit Reinhard Rothe sorgten mit ihren Siegen zu Beginn - bei einer Niederlage von Milan Heidkamp und Rajee Sithamparanathan - für eine 2:1-Führung nach den Anfangsdoppeln. Reinhard Rothe mußte sich dann, trotz ordentlicher Leistung, dem in der Liga herausragenden Topspieler, Robert Bäumer beugen (9:11, 9:11, 11:9, 7:11) und auch Milan Heidkamp fand gegen den sehr sicher agierenden Yannick Bosse, trotz großer kämpferischer Leistung, kein entscheidendes Mittel und unterlag ebenfalls 1:3, doch dann kam der Tabellenführer so richtig in Fahrt und machte aus dem 2:3 erst einmal ein 6:3. (Siege von Stephan Bothe, Torsten Radke, Matthias Kaltmeier und Rajee Sithamparanathan), ehe der überragende Robert Bäumer (3:1 gegen Milan Heidkamp) den dann letzten Punkt für die Gäste markieren konnte. Hierbei hatte er aber erhebliche Mühe gegen eine stark aufspielende Grevener Nummer eins, die leider im dritten Satz vier Satzbälle vergab.

Wenig Mühe hatte dann Reinhard Rothe bei seinem Kantersieg gegen Bosse (11:3, 11:4,11:2), als dann erneut Stephan Bothe und Torsten Radke, die damit alle vier Spiele im mittleren Mannschaftsdrittel gewinnen konnten, zwei sichere Siege einfuhren und das Ergebnis finalisierten.

Nun muß das Team die Osterpause nutzen, um sich auf das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten in Lüdinghausen, am 9.4. vorzubereiten, denn dort kann man theoretisch mit einem Sieg die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga klarmachen!

Sonntag, 13 März 2016 21:36

DJK III verpasst Achtungserfolg knapp

Nur ganz knapp, mit einem 7-9, unterlag unter der Woche die 3. Herrenmannschaft der DJK BW Greven beim Tabellendritten BSV Ostbevern II. Erst im Schlussdoppel unterlag das Team durch eine Fünfsatzniederlage von Bloi/Peine. Kein Bigpoint im Abstiegskampf also, aber die Leistung der Mannschaft, die auch endlich mal in Bestbesetzung antreten konnte, stimmte.

Dabei verlief der Start alles andere als hoffnungsvoll. Im Doppel punkteten lediglich Manfred Dirkes/ Dennis Seeger, danach gingen auch noch vier Einzel von Bloi, Peine, Dirkes und Niko Janzen in Serie verloren. Erst Wolfgang Mohring und erneut Seeger leiteten im unteren Paarkreuz die Aufholjagd ein. Michi Bloi zog nach und hatte diesmal im Entscheidungssatz das bessere Ende für sich. Auch Bernhard Peine steigerte sich im Vergleich zum ersten Match und gewann. Doch die Gastgeber bauten in der Mitte wieder den Vorsprung aus, aber erneut war auf Mohring und Seeger Verlass. Sie brachten ihr Team noch ins Schlussdoppel, doch hier war den Grevenern kein Happy-End vergönnt.

Nur Günter Gadau und Hans Beranek vermochten beim Gastspiel in Gievenbeck gegen die 6. Mannschaft des FCG zu punkten. Mit 2-8 gelangen den Grevener Routiniers die Ehrenpunkte ausgerechnet im Einzel gegen den Spitzenmann der Münsteraner.

Knapp ging es noch in den zweiten Einzeln zu, hier unterlagen beide jedoch extrem unglücklich im 5. Satz. Markus Litschko und Andreas Schwarz komplettierten das Team, hatten aber keine Chance auf einen Zähler.

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