Dienstag, 17 Mai 2016 19:51

Turniersieg für MU 15 Mädchen

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Einen überraschenden Turniersieg feierte die MU 15 der DJK am Sonntag beim Allianz-Cup in Hamm. Das Team um Kapitänin Anna-Lena Bassen zeigt sich nicht nur wie gewohnt defensiv stark, auch in der offensive lief es am Sonntag sehr gut. Nach dem 2:0 Auftaktsieg gegen Neubeckum trennte man sich im Spiel gegen Dedinghausen, das mit zu den Turnierfavoriten zählte, 0:0. Nach einem weiteren 2:0 gegen die 2. Mannschaft der Gastgeber traf man auf Team 1 der Hammer SpVg, einem weiteren Hochkaräter. Das Spiel begann äußerst unglücklich, bereits nach wenigen Sekunden führten die Gastgeber mit 1:0. Aber die Blau Weißen zeigten sich völlig unbeeindruckt, schafften durch Marie Honert den Ausgleich und mit dem Schlusspfiff durch Anna-Lena Bassen den Siegtreffer zum 2:1. Nach dem man im 5. Spiel die TSG Herdecke mit 3:0 an die Wand spielte, kam es im letzten Spiel zum Duell gegen Hohenlimburg 1910. Gegen dieses Team hatte man im Rahmen eines Trainingslagers in 2 Duellen 2-mal klar den Kürzeren gezogen – nicht so am Sonntag. Vor Beginn stand fest, das ein Punkt zum Turniersieg reichen würde und so begann man defensiv konzentriert und gewohnt stark, setzte aber auch immer wieder Konter und war dem Sieg deutlich näher – am Ende stand ein 0:0 und damit mit 14 Punkten und 9:1 Toren der Turniersieg.

Das erfolgreiche Team der DJK:

Merle Schmitte, Lena Beinker, Karolin Schlautmann, Anna Terhechte, Jaquelin Handt, Romina Cavallo, Lilly Bez, Anna-Lena Bassen (6 Tore), Marie Honert (1), Viola Jansen (1), Lara Sander (1)

Montag, 16 Mai 2016 20:59

DJK U10 auf dem Siegerpodest

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Am Pfingstmontag ging es für die DJK U10 I zum Volksbank-Cup nach Altenberge. Nach einigen feiertagsbedingten Spielerabsagen wurde das Team mit Spielern der U10 II verstärkt. Und die Jungs passten ihr Spiel an das schöne Wetter an. Mit Spielfreude, Kombinationssicherheit, Teamgeist und Einsatzfreude sorgten die Blau-Weißen für sehr zufriedene und begeisterte Gesichter bei Trainer Christoph Herting und Eltern. Die Vorrunde beendete man nach Siegen gegen Fortuna Seppenrade (2:0) und TuS Altenberge II (2:0) und den Remis gegen Saxonia Münster (1:1) und Preußen Borghorst (1:1) als Gruppenerster und zog so ins Halbfinale ein. Jetzt wollte das Team natürlich auch ins Finale und diesen Willen bekam der TSV Handorf zu spüren, der mit 2:0 bezwungen wurde. Im Finale musste man dem dann doch verdienten Turniersieger VFB Kirchhellen mit 1:3 den Vortritt lassen. Das konnte die Freude über diesen tollen Turniertag aber nicht trüben. Mit glücklichen Gesichtern ließen sich die Kids bei der Ehrung auf dem Siegerpodest zu Recht feiern. Für die DJK BW Greven U10 I spielten: Sven Herting (TW) – Mika Wycisk, Niklas Schuirmann (C), Leon Menzel – Tim Brockmann (5 Tore), Niclas Ross (3 Tore) – Linus Schürhaus und Kaoa Seid Abbas (1 Tor), Marcel Kecker

Nachdem er mit seiner Mannschaft, der DJK Blau-Weiß Greven, am letzten Wochenende den heiß ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat, steht für Reinhard Rothe nun eine wietere Herausforderung auf dem Spielplan, nänmlich die Deutschen Einzelmeisterschaften der Senioren in Kassel.

Reinhard Rothe wird in der Senioren 60-Altersklasse aufschlagen und wird sich dort mit den besten Spielern seiner Altersgruppe messen. Natürlich gibt es mit dem ehemaligen Deutschen Meister im Doppel, Manfred Nieswand (Bergneustadt) und dem ehemaligen DDR-Einzelmeister Bernhard Thiel (Berlin)hohe Favoriten in diesem Wettbewerb, doch nach der für ihn persönlich gut verlaufenen Landesligasaison will Rothe schon versuchen, den ein oder anderen aus dem Favoritenkreis zu ärgern. „Mein Minimalziel ist es, aus der Vorrundengruppe herauszukommen, dann muß man weitersehen“ so seine Eigeneinschätzung. Die Vorrundengruppe besteht aus vier Spielern, wovon sich Platz eins und zwei für die Hauptrunde qualifizieren. Zu diesen ersten beiden will der Grevener auf jeden Fall gehören. Auf dem Papier sollte das anhand der Ranglistenpunkte der Gegner machbar sein.

Im Doppel tritt Rothe zusammen mit Waldemar Zick (SC Buschausen) an, der in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga gespielt hat. Die beiden sind zwar nicht unbedingt „eingespielt“, sollten aber soviel Routine und Klasse haben, dass hier mindestens das Viertelfinale erreicht werden sollte.

In jedem Fall ist es aber das erste Mal, dass ein Grevener Tischtennisspieler an Deutschen Meisterschaften teilnimmt und die Farben der DJK dort vertritt. Viel Erfolg dafür!

Freitag, 13 Mai 2016 22:20

Auf Wiedersehen!

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Selten hat ein Fußballtrainer eine Tabellensituation derart gekonnt analysiert wie DJK-Coach Matthias Schmitte. Beim Übungsleiter-Shakehands mit Gimbtes Dragan Grujic präsentierte Schmitte den gleichermaßen treffenden wie amüsanten Kommentar: „Das Derby für die nächste Saison ist wohl gesichert“. In der Tat: Das unterhaltsame 2:2-Remis zwischen den Blau-Weißen und den Blau-Gelben am Donnerstagabend machte wohl die letzte zaghafte Aufstiegshoffnung der DJK zunichte. Sicher, theoretisch geht noch was, man kennt diese Rechenspiele am Ende der Saison – aber irgendwie wirkten beide Trainer nach Abpfiff gar nicht mal so unzufrieden: „Ein gerechtes Unentschieden“, so die einhellige Meinung. Was den Spielverlauf anbelangte, hatten indes nur die Gäste Grund zur Freude: Aus 0:2 mach‘ 2:2 – die Gimbter avancierten zu den Aufholjägern der Emsaue, wo die Zuschauer eine spielerisch ordentliche, vor allem aber atmosphärisch schöne Partie erlebten: ein engagiertes, allerdings jederzeit faires, ja teilweise freundschaftliches Derby. Beide Teams traten die Flucht nach vorne an – der rasante Angriffsfußball wurde hüben wie drüben durch Fehler im Rückwärtsgang begünstigt. Der erste folgenschwere in der 13. Minute: Ein eher zufälliges Zuspiel übertölpelte Gimbtes Hintermannschaft und erreichte Maurice Seikowski, der überlupfte BG-Schnapper Marco Laufmöller und lieferte so die Vorlage für Torben Mais, der den Ball koordinativ-wertvoll vor dem Toraus rettete und zur Führung einnickte. „Wir haben nach starkem Beginn den Faden verloren“, meinte Dragan Grujic, dessen Schützlinge kurzzeitig Gefahr liefen, eine richtige Reise zu kassieren. Mit dem besten Spielzug des Abends kombinierte sich die blau-weiße Offensiv-Abteilung wenig später erneut durch den Strafraum – abermals war Goalgetter Mais die letzte Station: 2:0 für den Favoriten (24.). Etwas unverhofft nahm die Begegnung wieder Fahrt auf, als Gimbtes Yusuf Yuvarlak am Elfmeterpunkt vergessen wurde und prima gegen die Laufrichtung von DJK-Keeper David Wiethölter köpfte – 2:1 (32.). Noch vor der Pause hätte die Grujic-Elf egalisieren können, einzig Wiethölters gedankenschnell hochgerissene „Pranke“ verhinderte dies im Eins-gegen-Eins mit Adam Kozakowski.

Zur zweiten Halbzeit verschwand die Sonne – und auch auf dem Platz ging es jetzt etwas lauwarm zur Sache. Bis in die Schlussphase. Blau-Gelb setzte auf die gute, alte Hau-Ruck-Methode: Halbfeld-Flanke und dann mal gucken. Wieder einmal funktionierte die Rustikal-Taktik: Christoph Wesselmanns weite Hereingabe, Kopfballverlängerung und in der Mitte der eingewechselte Pascal Zickermann, der die Murmel ins Netz grätschte (88.). Der späte Ausgleich, er sorgte für Ernüchterung und Freudensprünge – und voraussichtlich fürs Wiedersehen in der nächsten B-Liga-Spielzeit.

Von Stefan Bamberg

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Sonntag, 08 Mai 2016 21:41

Aufstieg in die Verbandsliga

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Die dritte und letzte Chance, den Aufstieg in die Verbandsliga zu realisieren, haben sie genutzt, die Herren des Tischtennis-Landesligisten DJK Blau-Weiß Greven. In einem hochklassigen und teilweise dramatischen Match wurde der TuS Dortmund-Rahm mit 9:6 bezwungen und da die Dortmunder Vorstädter dann anschließend auch dem dritten Bewerber der Relegation, der TSG Harsewinkel mit 7:9 unterlagen, war der Aufstieg bereits vorzeitig perfekt. Da zwei Plätze in der Verbandsliga frei waren, mussten die beiden Sieger des Samstages dann nicht mehr am Sonntagmorgen gegeneinander antreten, sondern konnten den Aufstiege ausgiebig feiern.

Vor dem Spiele gegen Rahm herrschte bei den DJKlern spürbare Nervosität. Nachdem man zwei Aufstiegschancen durch zwei Niederlagen am Ende der regulären Saison vergeben hatte, wollte man diese Möglichkeit, über die Relegation unbedingt nutzen. Da die Doppelstärke der Dortmunder bekannt war, tüftelten die Blau-Weißen, zumal Spitzenspieler Milan Heidkamp aus beruflichen Gründen fehlte, eine besondere Taktik aus. Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier, die zuletzt am stabilsten und zuverlässigsten gespielt hatten, bildeten erstmalig in dieser Spielzeit das Doppel 1 und Christian Pfingstl kam nur im Doppel 3 mit Stephan Bothe zum Einsatz, während Peter Everding die Position sechs im Einzel besetzte. Gleich vorweg gesagt: Die Taktik ging zu 100% auf. Sowohl Rothe/Kaltmeier als auch Bothe/Pfingstl kamen zu großartig erspielten 3:0-Siegen und brachten, bei einer Niederlage von Radke/Sithamparanathan die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Reinhard Rothe (3:0 gegen Stein) und der auf die Minute endlich wieder topfitte und überzeugende Stephan Bothe bezwang den Spitzenspieler der Rahmer, Marc Breiter, selbst nach teilweise hohen Rückständen mit 3:1 Sätzen. Doch dieser schnellen Führung folgte gleich die Ernüchterung; Rajee Sithamparanathan unterlag denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz und Torsten Radke (vor einigen Tagen Vater geworden) merkte man den Schlafmangel doch erheblich an, er blieb chancenlos gegen Josipovic. Also nur noch 4:3 für die DJK. Kapitän Kaltmeier wurde dann seiner Favoritenrolle gegen Wickenkamp souverän gerecht, doch Peter Everding konnte, trotz guter Leistung, gegen Thienel nichts ausrichten, also 5:4. Im Duell der Spitzenspieler Reinhard Rothe gegen Marc Breiter dann weitegehend chancenlos, doch der an diesem Tage herausragende Stephan Bothe ließ auch dem Dortmunder Stein keine Möglichkeiten. Nun also 6:5. Auch im mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. Während Rajee Sithamparanathan seinen zweiten "Krimi" bestritt, diesen aber mit 11:9 im fünften Satz für sich entscheiden konnte, stand Torsten Radke auch in der zweiten Begegnung etwas "neben sich" und unterlag erneut 0:3. Spielstand 7:6. Gottseidank haben die DJKler in solch entscheidenden Situationen einen Mann, auf den sie sich verlassen können: Matthias Kaltmeier! Der Kapitän ging mit einer starken Vorstellung voran und sorgte für das 8:6. Und nun, zum Ende hin, kam dann der große Auftritt von Peter Everding. Natürlich hatte man sich bei den Grevenern erhofft, dass er Wickenkamp besiegen könnte, doch der Anfang sah alles andere als gut aus. 6:11 hieß es im ersten Satz gegen den Grevener Defensivspieler. Doch mit der ihm eigenen Ruhe, Beharrlichkeit und Geduld kam er immer besser ins Spiel, schaffte den Satzausgleich und drehte schließlich die Partie zum 3:1 Erfolg und zum 9:6 Endstand. Damit war den DJKler der Start geglückt, doch noch war nichts entschieden. Die Entscheidung folgte dann am späten Abend, als der TuS Rahm auch seine zweite Begegnung, gegen die TSG Harsewinkel mit 7:9 verlor. In diesem Moment jubelten dann nicht nur die Harsewinkeler, sondern auch die Grevener, denn damit hatten beide Teams den Aufstieg geschafft.

Eine gute Zuschauerkulisse, eine von Monika Bothe großartig organisierte und vom Publikum stark frequentierte Cafeteria rundeten ein tolles Tischtenniserlebnis in der Emssporthalle ab.

Auf die neue Saison, in der Verbandsliga! Die Frage ist nur, ob die Stadt ihrem sportlichen Aushängeschild ein der Liga angemessenes Umfeld (eine andere, größere Halle) bieten kann; die Martiniturnhalle erscheint dafür nicht geeignet.

Sonntag, 08 Mai 2016 16:26

Tennisseite aktualisiert

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Ab sofort sind alle Mannschaften und Spielpläne der Sommersaison 2016 verfügbar.

Startseite Tennisabteilung

Sonntag, 08 Mai 2016 14:29

AUFSTIEG !!

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verbandsliga

Herzlichen Glückwunsch unserer TT- Abteilung zum Aufstieg in die Verbandsliga !!! 

Nach den verpaßten Chancen in der Meisterschaftssaison 2015/2016, in der die Landesligaherren der DJK Blau-Weiß Greven lange Zeit Tabellenführer waren, aber an den letzten drei Spieltagen noch zwei Niederlagen kassierten und so nun "nachsitzen" müssen, um den Aufstieg in die Verbandsliga doch noch nachträglich in der Relegation zu schaffen. "Zwei aus Vier" heißt das Motto, der in Greven stattfindenden Veranstaltung. Vier Landesligavizemeister kämpfen um zwei Aufstiegsplätze.

Da wäre zunächst der TuS Dortmund-Rahm, der mit Marc Breiter über einen sehr guten Spitzenspieler verfügt und deren andere Teammitglieder sehr ausgeglichen sind. Davor müssen sich die Grevener nicht unbedingt "fürchten", doch absolut überragend spielen die Dortmunder Vorstädter Doppel. Zwei Doppel (Breiter/Markowsky und Josipovic/Thienel) weisen eine unglaubliche Rückrundenbilanz aus, nämlich 26:0 ! und da die Doppel zuletzt nicht unbedingt die Stärke der Blau-Weißen waren, macht das die Begegnung zum Auftakt der Relegationsrunde besonders schwierig.

Der zweite Gegner der DJKler, das Team der TTU Bad Oeynhausen II, hat auf die Relegation verzichtet. Somit entfallen diese Spiele.

Und schließlich treffen die Grevener am Sonntagmorgen dann auf die TSG Harsewinkel, die mit Adrian Große-Freese über den besten Einzelspieler der gesamten Relegation verfügt, die daneben mit Nils Becker noch eine weiteren Topspieler aufbieten kann, bei den aber nicht klar ist, ob der lange verletzte Alexej Martens wieder einsatzbereit ist oder nicht. Mit ihm sind die Harsewinkeler sicher auch schwer zu bezwingen, ohne ihn würden die Chancen für die Gastgeber aber erheblich steigen.

Grundsätzlich kann die DJK Blau-Weiß Greven den Sprung unter die ersten beiden schaffen, aber dazu muß man die Nerven besser im Griff haben, als am Saisonende. Nur wenn das gesamte Team komplett seine Leistung abruft, ist der Aufstieg möglich. Auch in den Doppeln werden sich die Gastgeber steigern müssen, denn ansonsten läuft man Gefahr, immer mit Rückstand in die Begegnungen zu starten.

Der DJK-Kader für die Aufstiegsspiele:

1 Milan Heidkamp

2 Reinhard Rothe

3 Stephan Bothe

4 Torsten Radke

5 Rajeevan Sithamparanathan

6 Matthias Kaltmeier

7 Peter Everding

8 Christian Pfingstl

Die Spielreihenfolge hat der Westdeutsche Tischtennisverband wie folgt, festgelegt:

Sa, 7.5.16        15.00 Uhr        DJK BW Greven - TuS Rahm

                        18.30 Uhr        TSG Harsewinkel - TuS Rahm

So, 8.5.16        10.00 Uhr        DJK BW Greven - TSG Harsewinkel

Das Spiellokal ist diesmal die Emssporthalle (Lindenstraße 53, 48268 Greven)

Natürlich hoffen die DJKler, wie zuletzt, wieder auf zahlreiche Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützen. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist in Form einer Cafeteria gesorgt, die hoffentlich auch gut frequentiert wird.

Das Rennen um den zweiten Platz in der Kreisliga B1 bleibt spannend. BW Greven kehrte am Samstag durch ein 2:0 (2:0) über Borussia Münster II zumindest vorübergehend auf den möglichen Relegationsrang zurück. Das Fundament für den Sieg gegen das zweitbeste Rückrundenteam legten Marcel Brands (15.) und Torben Mais (25.). Brands traf mit dem Hinterkopf nach einem Freistoß von Freddy Venschott, Mais hielt zehn Minuten später den Fuß in einen Torschuss von Thomas Smyla, der vermutlich auch so reingegangen wäre. „Torben hat da einfach das Abschluss-Gen, das kann ich ihm nicht verübeln“, sagte Eddy Schmitte. Grevens Trainer musste seine Elf im Vergleich zum Derby in der Vorwoche ordentlich umbauen. Für die verhinderten Maurice Seikowski, Simon Liebers, Maik Solisch und Henning Stamm rückten Darius Stallmeier, Nicolai Lange und Daniel Volk in den Kader. Stallmeiers Startelfeinsatz war nach 20 Minuten schon wieder vorüber. Ausgerechnet an seinem 21. Geburtstag wurde Stallmeier von einem Borussen gefoult und musste ausgewechselt werden. „Der Knöchel ist dick geworden, vielleicht hat er ja abends noch ein kühles Bierchen drangehalten“, scherzte Schmitte. Der Coach hatte gut lachen, denn sein Team brachte den Vorsprung – auch dank des guten Keepers David Wiethölter – souverän ins Ziel. „Wichtig war, dass die Null steht“, so Schmitte.

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Dienstag, 26 April 2016 20:45

Wissbegieriger Trainernachwuchs

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Zwei frisch ausgebildete Jungtrainer bei der DJK bilden keine Ausnahme mehr. Die Fußballvereine und ihre Trainer scheinen erkannt zu haben, welche Bedeutung das Thema Fortbildung hat. Geschafft: Sie haben sich in den Osterferien ganz dem Fußball verschrieben, oder besser: Der Fußballlehre. Nachdem Celina Hollmann und Kristina Hardt ihre Prüfung erfolgreich absolviert haben, sind die beiden Trainerinnen der DJK stolze Inhaber der Fußball-C-Lizenz. Und stehen damit nicht alleine. Trainer-Qualifizierung steht bei vielen Vereinen mittlerweile ganz oben auf der Agenda. „Fast alle unsere Trainer verfügen mittlerweile über eine Lizenz“, betont Thomas Scheffler-Talmann, Mitglied des Fußball-Ausschusses bei der DJK. Ein A-Lizenz-Inhaber, zwei B-Lizenz-Trainer und zahlreiche mit der C-Lizenz ausgestattete Trainer zeigen, dass es Vereine wie die DJK ernst meinen mit der Leitidee „Fördern und fordern“. „Wir sprechen die Trainer direkt an und übernehmen auch die Kosten der Ausbildung“, erklärt Scheffler-Talmann die Bemühungen des Vereins, der stellvertretend für viele andere steht.

Das belegt die Statistik des Fußballkreises, der so etwas wie in Vorreiter in Sachen Aus- und Weiterbildung ist. Die C-Lizenz, die Trainer als Einstieg in das Qualifizierungssystem des Deutschen Fußball Bundes erwerben, erlebt in und um Münster einen regelrechten Boom. Alleine in den vergangenen drei Jahren fanden elf Lehrgänge im Raum Münster mit knapp dreihundert Teilnehmern statt. Damit belegt der Fußballkreis mit Abstand den Spitzenplatz im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Dass bis zu vier Lehrgängen pro Jahr durchgeführt werden können, führt zu ortsnahen Ausbildungsorten, was es wiederum vor allem für Jungtrainer attraktiv macht, an einer der mit 120 Stunden zeitlich umfangreichen Maßnahmen teilzunehmen. Speziell die Blockausbildungen in den Oster- und Herbstferien erfreuen sich besonders großer Nachfrage. „Das Interesse an einer qualifizierten Ausbildung der Trainer ist in den Vereinen weiterhin ungebrochen“, bestätigt auch Christian Niehoff, im Kreis verantwortlich für die Trainerausbildung.

Die beiden DJK-Trainerinnen haben ihre Ausbildung in Altenberge absolviert und geben ihr frisch erworbenes Wissen an die Mu11-Juniorinnen weiter. Eine junge Mannschaft mit ebenso jungen Trainerinnen. In der erst kürzlich gegründeten Mu11 spielen überwiegend Fußballeinsteiger, viele davon sind gerade einmal acht oder neun Jahre alt.

Und auch ihre Trainerinnen sind Jungspunde in ihrem Fach: Kristina Hardt ist 16 Jahre alt, Celina Hollmann ist 15.

Von Sven Thiele

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